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Lawrenz B, von Wolff M  
FertiProtekt - Netzwerk für fertilitätsprotektive Maßnahmen bei Chemo- und Strahlentherapie

Journal für Reproduktionsmedizin und Endokrinologie - Journal of Reproductive Medicine and Endocrinology 2010; 7 (3): 147-150

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Keywords: ChemotherapieFertilitätGynäkologieReproduktionsmedizin

Steigende Überlebensraten nach Krebserkrankungen und zunehmende Kenntnisse über die negativen Auswirkungen von Chemotherapien auf die Fertilität einerseits und andererseits die Entwicklung neuer reproduktiver Techniken haben die Möglichkeiten des Fertilitätserhaltes in den Mittelpunkt des Interesses von Onkologen und betroffenen Patientinnen gerückt. Die Notwendigkeit für diese jungen Patientinnen, vor Beginn der Chemotherapie flächendeckende Beratungs- und Behandlungsstrukturen aufzubauen, hat zur Gründung des Netzwerkes FertiPROTEKT geführt, das sich schwerpunktmäßig auf Aspekte bei Frauen konzentriert. Aus einem ursprünglich auf universitäre reproduktionsmedizinische Zentren begrenzten Netzwerk hat sich seit der Gründung im Jahr 2006 in Deutschland ein flächendeckendes Netzwerk aus 60 universitären und privaten Zentren entwickelt, in der Schweiz und in Österreich sind je 3 Zentren Mitglied des Netzwerkes. Die Zentren verpflichten sich, durch die Teilnahme an regelmäßigen Arbeitstreffen einheitliche Beratungs- und Behandlungsstandards einzuhalten. Im Netzwerk wurden bindende Behandlungsempfehlungen gemeinsam erarbeitet. Diese umfassen allgemeine Empfehlungen, aber auch Empfehlungen zu einzelnen fertilitätsprotektiven Techniken und Behandlungsempfehlungen zu den relevanten Erkrankungen wie Mammakarzinom, Lymphom und Borderlinetumoren des Ovars.
 
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