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Heck P, Bayer-Helms H  
Fallbeispiel zur Behandlung einer 85-jährigen Patientin mit einer traumatischen, osteoporotisch begünstigten LWK-1-Fraktur mittels Radiofrequenz-Kyphoplastie

Journal für Mineralstoffwechsel & Muskuloskelettale Erkrankungen 2010; 17 (Sonderheft 1): 38-40

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Abb. 1: LWK Abb. 2: LWK Abb. 3: LWK Abb. 4: LWK Abb. 5: LWK Abb. 6: LWK



Keywords: FallberichtKyphoplastieMineralstoffwechsel

Eine 85-jährige Patientin erlitt nach einem Sturz auf den unteren Rücken eine LWK-1-Fraktur A1.2. Die Fraktur wurde am Folgetag mittels Radiofrequenz-Kyphoplastie (RF) behandelt. Nach komplikationslosem Verlauf konnte die Patientin am zweiten postoperativen Tag schmerzfrei entlassen werden. Bei der Nachuntersuchung nach 3 Monaten war die Patientin im Bereich der LWS schmerzfrei und ohne Funktionseinschränkung. Die Röntgenuntersuchung zeigte weder Stellungsänderung des LWK-1, noch angrenzende Wirbelkörperfrakturen. Die Indikation wurde auf Wunsch der Patientin von den Leitlinien abweichend gestellt. Betrachtet man die Vorteile der Ballonkyphoplastie gegenüber einer medikamentösen Schmerztherapie, so ist die Studienlage inkonsistent. Zur RF-Kyphoplastie und ihren Vorteilen gegenüber den oben genannten Verfahren liegen keine Studien vor. Die bisher veröffentlichten Fälle und der hier geschilderte Fall aus einer Reihe von positiven Verläufen lässt vermuten, dass die RFKyphoplastie gegenüber den etablierten Verfahren zumindest gleichwertig, wenn nicht sogar überlegen ist. Hierzu bedarf es jedoch weiterer Studien.
 
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