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Pfingsten M  
Rückenschmerzen und Psychologie

Journal für Neurologie, Neurochirurgie und Psychiatrie 2011; 12 (1): 44-49

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Keywords: PsychologieSchmerz

Rückenschmerzen sind einerseits banal und selbstlimitierend, andererseits ein komplexes Phänomen, in das auch psychologische Faktoren eingebettet sind. Insbesondere chronische Schmerzen sind durch kognitive Einflüsse, die emotionale Situation, das Verhalten der Betroffenen wie auch durch psychischen Distress im weitesten Sinn unter Umständen stark beeinflusst. Beim (chronischen) Rückenschmerz bietet das Angst-/Vermeidungskonzept gute Ansätze, die sowohl zum Verständnis der Chronifizierung als auch für therapeutische Prinzipien genutzt werden können. Um chronische Verläufe zu vermeiden, ist es sinnvoll, potenzielle Risikofaktoren aus dem psychosozialen Bereich möglichst frühzeitig zu identifizieren. Eine darauf abgestimmte Behandlung, die zusätzlich zur normalen Versorgung angeboten wird, kann chronische Verläufe vermutlich deutlich vermindern. Bei chronischen Schmerzen nehmen psychologische Faktoren eine besondere Bedeutung ein; die monomodale Behandlung ohne Berücksichtigung des psychosozialen Umfelds kann bei diesen Patienten nicht erfolgreich sein.
 
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