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Koller M  
Therapie bei Bandscheibenerkrankungen

Journal für Neurologie, Neurochirurgie und Psychiatrie 2011; 12 (1): 16-21

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Abb. 1: HWS Abb. 2: HWS Abb. 3: HWS Abb. 4: Bandscheibenvorfall Abb. 5: Spinalkanalstenose Abb. 6: Bandscheibenvorfall Abb. 7: Diskographie Zum letzten Bild



Keywords: BandscheibeColumna vertebralisDeformationInstabilitätTherapieWirbelsäule

Wirbelsäulenchirurgie gilt heute als sichere und effektive Methode zur Behandlung von degenerativen Bandscheibenerkrankungen. Der chirurgischen Therapie sollte jedoch immer ein konservatives Vorgehen mittels Medikamenten und Physiotherapie vorausgehen, aber auch Infiltrationen können eine Schmerzlinderung herbeiführen. Sollte trotz Ausschöpfung sämtlicher konservativer Maßnahmen keine Besserung eintreten, ist eine Operation bei eindeutigem Befund unumgänglich. Sehr schonende Operationsverfahren kommen heutzutage zur Anwendung und eine Vielzahl an Implantaten steht zur Verfügung. Dynamische und rigide transpedikuläre Schraubensysteme, interspinöse Spreizsysteme und Bandscheibenprothesen kommen zum Einsatz. Goldstandard bei der chirurgischen Behandlung eines Bandscheibenvorfalls ist die mikrochirurgische Diskektomie – sie konnte bisher durch keine endoskopische Methode abgelöst werden. Nur bei strenger operativer Indikation dürfen gute postoperative Ergebnisse erwartet werden. Das Auftreten von Lähmungen oder Blasen- Mastdarm-Störungen ist ein Notfall und eine absolute Operationsindikation.
 
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