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Röther J  
Sinus- und Hirnvenenthrombose

Journal für Neurologie, Neurochirurgie und Psychiatrie 2010; 11 (4): 65-70

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Abb. 1: SVT Abb. 2a-e: SVT Abb. 3a-e: SVT Abb. 4a-h: SVT



Keywords: InsultKopfschmerzenNeurochirurgieSchlaganfallThrombose

Sinus- und Hirnvenenthrombosen machen nur einen kleinen Teil der Schlaganfälle aus. Sie manifestieren sich mit einem breiten Spektrum von Symptomen. Die Dynamik und das Ausmaß des Stauungsinfarkts bzw. der Stauungsblutung hängen maßgeblich von der Beteiligung kortikaler und medullärer Venen sowie von der Effizienz venöser Kollateralkreisläufe ab. Diese bestimmen den klinischen Verlauf, der von gering ausgeprägten Symptomen mit Kopfschmerzen und/oder Stauungspapillen bis hin zu progredienten Stauungsinfarkten mit Hirnödem, Anstieg des intrazerebralen Drucks und Koma reicht. Die Prognose ist oftmals erstaunlich gut und selbst ausgedehnte Stauungsödeme zeigen eine gute Reversibilität. Ungünstige prognostische Faktoren sind das Vorliegen einer tiefen Hirnvenenthrombose, einer Hemiparese, eines Komas, eines großen Stauungsinfarkts und einer großen Stauungsblutung sowie hohes Alter.
 
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