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Theiss W  
Thrombozyteninhibitortherapie zur Sekundärprophylaxe atherothrombotischer Ereignisse

Journal für Kardiologie - Austrian Journal of Cardiology 2001; 8 (12): 493-496

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Keywords: ArtherotrombenClopidogrelKardiologieSekundärprophylaxeThrombozytenfunktionshemmerThrombozyteninhibitorTiclopidin

Basierend auf einer Vielzahl randomisierter Studien sind Thrombozytenfunktionshemmer zum festen Bestandteil der medikamentösen Sekundärprophylaxe atherothrombotischer Erkrankungen geworden. Sie reduzieren die Gesamtmortalität sowie insbesondere die vaskulären Todesfälle, die Häufigkeit neuer Herzinfarkte und neuer Schlaganfälle und die Häufigkeit peripherer Gefäßverschlüsse nach peripheren Bypassoperationen und perkutaner transluminaler Angioplastie. Besonders gut dokumentiert ist ihre Wirksamkeit bei der koronaren Herzkrankheit und bei klinisch manifesten zerebralen Durchblutungsstörungen, aber auch ihr Wert bei symptomatischer peripherer arterieller Verschlußkrankheit ist gesichert. Am häufigsten wird Acetylsalicylsäure in einer Tagesdosis von 75 bis 375 mg verwendet. Inwieweit Dipyridamol in Kombination mit Acetylsalicylsäure eine weitere Verbesserung der Prophylaxe darstellt, ist umstritten; auch der Stellenwert der Kombination anderer Thrombozytenfunktionshemmer ist derzeit unklar. Unterschiedlich beurteilt wird auch, ob die Überlegenheit von Clopidogrel, einem Nachfolgepräparat von Ticlopidin, über Acetylsalicylsäure so gut belegt und so groß ist, daß sein Einsatz als Thrombozytenfunktionshemmer der ersten Wahl trotz des großen Preisunterschiedes generell gerechtfertigt ist.
 
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