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Glogar HD, Gyöngyösi M  
Non-fluoroscopic catheter-based endocardial mapping and mapping-guided percutaneous transmyocardial revascularization

Journal für Kardiologie - Austrian Journal of Cardiology 2001; 8 (12): 503-508

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Keywords: CABGGentherapieKardiologieKatheterMyokardvitalitätNonfluoroskopisches endokariales MappingPATRPTCATMLR

Nonfluoroskopisches endokardiales Mapping stellt eine neue diagnostische Methode dar, die es erstmalig erlaubt, online mit einem perkutan eingebrachten Katheter Informationen über die Myokardvitalität zu erhalten. Mittels eines extrem schwachen elektromagnetischen Feldes und eines steuerbaren Katheters erstellt das NOGA Mapping-System Landkarten der elektrischen und mechanischen Aktivität des linken Ventrikels. Aus den gewonnenen Informationen kann das Gerät endsystolische sowie enddiastolische Volumina, die Auswurffraktion, die Verkürzungsfraktion des Endokards während eines Herzzyklus, elektrische Aktivierungszeiten sowie unipolar und bipolar abgeleitete endokardiale elektrische Signale berechnen und dadurch normales von ischämischem oder irreversibel geschädigtem Myokard unterscheiden. Die chirurgische transmyokardiale Revaskularisation soll die Myokardperfusion und -funktion durch die Schaffung neuer Laserkanäle oder durch die Injektion von Plasmiden, die vaskuläre Wachstumsfaktoren produzieren, verbessern. Da diese Eingriffe jedoch mit einer relativ hohen perioperativen Morbidität und Mortalität verbunden sind, wurde eine entsprechende perkutane Methode entwickelt, die ohne chirurgische Operation oder Anästhesie durchführbar ist. In Kombination mit der diagnostischen Mapping-Prozedur wird die genaue Positionierung des Katheters im linken Ventrikel ermöglicht, was eine präzise Therapie bei minimalem Einsatz der Röntgendurchleuchtung erlaubt. Endokardiales Mapping erlaubt die Online-Bestimmung der Myokardvitalität im Herzkatheterlabor und stellt gleichzeitig eine optimale Plattform zur Durchführung der perkutanen transmyokardialen Revaskularisation dar.
 
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