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Ebner T et al.  
Morphological Aspects of Human Blastocysts and the Impact of Vitrification

Journal für Reproduktionsmedizin und Endokrinologie - Journal of Reproductive Medicine and Endocrinology 2011; 8 (1): 13-20

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Abb. 1: Blastocyst - Hatching Abb. 2: Blastocyst Abb. 3: Blastocyst Abb. 4: Blastocyst Abb. 5: Inner cell mass Abb. 6: Trophoblast vesicle Abb. 7: Blastocyst Zum letzten Bild



Keywords: BiologieBlastozysteEmbryologieHatchingQualitätre-expansionReproduktionsmedizinVitrifikationZellmassebiologyblastocystembryologyinner cell massre-expansionreproductive medicine

Morphologische Analyse der Blastozyste und Einfluss der Vitrifikation. Die Meinungen, ob eine Blastozystenkultur bzw. ein Blastozystentransfer vielversprechende Methoden der assistierten Reproduktion sind, gehen auseinander. Ein möglicher Grund für diese Diskrepanzen könnte die Tatsache sein, dass die Bildung einer Blastozyste am 5. Entwicklungstag nicht automatisch bedeutet, dass diese auch vital ist. Eine adäquate morphologische Beurteilung im Blastozystenstadium (Qualität von innerer Zellmasse und Trophektoderm, Expansion, Anomalien) würde sicherlich einer Reduktion der Zahl der zu transferierenden Blastozysten förderlich sein und so weiter zur Verringerung der Mehrlingsschwangerschaften beitragen können. Damit einhergehend würde die Anzahl der zu kryokonservierenden Embryonen natürlich steigen. Um eine exakte Prognose hinsichtlich einer zu erwartenden Implantation nach dem Tauen/Erwärmen erstellen zu können, bieten sich 4 morphologische Parameter zur Selektion ehemals kryokonservierter Blastozysten an: Re-Expansion, Hatching, das Vorhandensein nekrotischer Areale sowie zytoplasmatische Defekte. Zusammenfassend lässt sich behaupten, dass bei detaillierter morphologischer Analyse der Blastozyste deren Kultur, Transfer und Kryokonservierung sehr wohl eine Berechtigung auf dem Gebiet der künstlichen Befruchtung hat. J
 
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