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Heinz G  
Monitoring bei infarktbedingtem kardiogenen Schock

Journal für Kardiologie - Austrian Journal of Cardiology 2011; 18 (7-8): 251-254

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Keywords: Herzzeitvolumenhämodynamisches Monitoringkardiogener SchockOutput

Die vorliegenden Leitlinien zum infarktbedingten kardiogenen Schock betonen die Wichtigkeit eines adäquaten Blutflusses, also Herzzeitvolumens (HZV), zur Aufrechterhaltung der Organfunktionen bzw. Verhinderung des Organversagens. Sie plädieren daher mit hohem Empfehlungsgrad für die möglichst baldige Bestimmung eines HZVs im Verlauf des kardiogenen Schocks zur weiteren Therapiesteuerung, vor allem bei Persistenz des Schocks. Für die Diagnosestellung ist die Bestimmung eines HZVs nicht gefordert; die Diagnose soll (und kann) in der Regel klinisch in Zusammenschau mit EKG, nicht-invasivem Blutdruck und Echokardiographie gestellt werden. Die Diagnosestellung und möglichst rasche Revaskularisation soll auch nicht verzögert werden! Abgesehen von der Diagnosestellung muss der Blutdruck des schockierten Patienten invasiv monitiert werden. Ein wesentlicher Unterschied zu bisherigen Leitlinien ist die klare Angabe von hämodynamischen Zielen und Zielkorridoren: Diese sind eine Normalisierung des Herzindex (> 2,2 l/min/m2), ein arterieller Mitteldruck von 65–75 mmHg, ein peripherer Widerstand von 800–1000 dyn*sec*cm–5 und ein pulmonalkapillärer Verschlussdruck von 18–22 mmHg. Die Leitlinien präferieren zwar als Werkzeug des erweiterten hämodynamischen Monitorings den Pulmonalarterienkatheter, erwähnen aber auch die Möglichkeit des pulskonturanalytischen Monitorings und die Steuerung über die zentralvenöse Sättigung.
 
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