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Grabenwöger M et al.  
Das Heartport-System: Möglichkeiten und Grenzen dieser minimalinvasiven Technik

Journal für Kardiologie - Austrian Journal of Cardiology 2002; 9 (1-2): 30-32

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Keywords: ASD-VerschlussChirurgieHeartportKardiologieminimalinvasivMitralklappe

Ziel der minimalinvasiven Herzchirurgie ist es, dem Patienten eine Operationstechnik anzubieten, die eine geringe Schmerzbelastung, eine frühe Entlassung aus dem Spital und eine schnelle Rehabilitation bei gutem kosmetischem Ergebnis verspricht. Das Heartport-System ermöglicht die Operation der Mitralklappe und des Atrium-Septum-Defekts (ASD) durch eine anterolaterale Minithorakotomie rechts. Das Ausklemmen und Kardioplegieren des Herzens erfolgt durch einen Ballonkatheter, der über die Arteria femoralis eingebracht wird. An unserer Abteilung wurden bisher 26 Patienten mit dieser Technik erfolgreich operiert. Bei 6 Patienten wurde ein Ersatz der Mitralklappe durchgeführt, bei weiteren 6 Patienten konnte die Mitralklappe rekonstruiert werden. Ein ASD-Verschluß mittels Patchplastik oder direkter Naht erfolgte bei 13 Patienten. Über eine anterolaterale Minithorakotomie links wurde bei einem Patienten ein aortokoronarer Dreifachbypass angelegt. Alle Patienten konnten in gutem Allgemeinzustand nach Hause entlassen werden. Ein Patient mußte aufgrund einer Trikuspidalinsuffizienz und eines Rest-ASD reoperiert werden. Die minimalinvasive videoassistierte Herzchirurgie stellt eine neue Operationstechnik dar, die am Anfang ihrer Entwicklung steht und in einem selektionierten Patientengut mit sehr guten Ergebnissen durchgeführt werden kann.
 
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