Krause und Pachernegg
Verlag für Medizin und Wirtschaft
Artikel   Bilder   Volltext

Mobile Version
A-  |   A  |   A+
Werbung
 
Summary
Thonack J, Hoffmann W  
Lifestyle-Modifikation bei hohem Blutdruck

Journal für Kardiologie - Austrian Journal of Cardiology 2012; 19 (1-2): 7-10

Volltext (PDF)    Summary    Abbildungen   

Abb. 1: Hypertonie - Prävalenz



Keywords: BewegungErnährungHypertonieStressmanagement

Die Notwendigkeit, den chronisch erhöhten Blutdruck zu therapieren, ergibt sich aus der Notwendigkeit, Folgeerkrankungen der kardiovaskulären und zerebrovaskulären Organsysteme sowie Nierenschäden, die periphere arterielle Verschlusskrankheit und Retinopathien zu verhindern. Bei diesen Erkrankungen ist der hohe Blutdruck eine Hauptursache [1, 2]. Ziel einer jeden Therapie des hohen Blutdruckes ist die Senkung in den Normbereich. So zeigen die Leitlinien (2007) der European Society of Hypertension (ESH) [3] und der European Society of Cardiology (ESC) [4] dass ein erhöhter Blutdruck auf einen systolischen Wert < 140 mmHg und einen diastolischen < 90 mmHg gesenkt werden sollte. Bei Komorbidität werden strengere Werte als Therapieziel definiert [3, 4]. Da die Hypertonie ein Hauptrisikofaktor für kardiovaskuläre Morbidität und Mortalität ist, nehmen sowohl Prävention als auch andere Behandlungsformen des hohen Blutdruckes eine Schlüsselrolle ein [5, 6]. Leider wird den nicht-medikamentösen Maßnahmen zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt. Gerade der Hausarzt sollte diese Maßnahmen als eine Therapieoption ansehen und sie in seine Behandlung mit einbauen.
 
copyright © 2003–2017 Krause & Pachernegg GmbH | Sitemap | Impressum
 
Werbung