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Franck H  
Standards der Rehabilitation von entzündlich-rheumatischen und vergesellschafteten Erkrankungen

Journal für Mineralstoffwechsel & Muskuloskelettale Erkrankungen 2002; 9 (1): 19-22

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Keywords: FibromyalgieMineralstoffwechselMorbus BechterewOsteoporosePolyarthritisRehabilitationRheumatologie

Entzündlich-rheumatische Erkrankungen bedürfen eines besonderen Rehabilitationskonzeptes, da aufgrund der hohen Entzündungsaktivität aktive und passive Physiotherapien tagesrhythmisch angepaßt werden müssen. So ist es z. B. bei der rheumatoiden Arthritis notwendig, mit der krankengymnastischen Behandlung nicht in den frühesten Morgenstunden zu beginnen, da hier noch die Morgensteifigkeit dominiert. Auf der anderen Seite müssen Patienten mit Spondylitis ankylosans relativ frühzeitig mobilisiert werden, da hier die Schmerzhaftigkeit gerade in den frühen Morgenstunden auftritt. Hier empfiehlt sich eine frühmorgendliche Atemgymnastik. Darüber hinaus wird die Rehabilitation von entzündlich-rheumatischen Erkrankungen stadienadaptiert durchgeführt. Dies betrifft insbesondere die Krankengymnastik, Sporttherapie, passive Physiotherapie und Ergotherapie. Der Beitrag geht insbesondere auf die Indikationen rehabilitativer Maßnahmen je nach Krankheitsaktivität der einzelnen entzündlich-rheumatischen Erkrankungen sowie der Fibromyalgie und Osteoporose ein und lehnt sich auch an die Richtlinien der Projektgruppe physikalische Therapie der deutschen Rheumazentren an.
 
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