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Ringe JD  
Therapie chronischer Schmerzen des Bewegungsapparates mit Opioiden

Journal für Mineralstoffwechsel & Muskuloskelettale Erkrankungen 2002; 9 (1): 23-25

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Abb. 1: Bewegungsapparat - Schmerzen Abb. 2: Osteoporose - Habitus Abb. 3: Osteoporose - Schmerzen Abb. 4: Osteoporose - Fraktur - Spondylose



Keywords: MineralstoffwechselOpioideSchmerztherapie

Eine schmerzfreie Funktionsfähigkeit des Bewegungsapparates ist ein hohes Gesundheitsgut. Den hohen Wert des "unbemerkten schmerzfreien Funktionierens" des lokomotorischen Systems wissen meist erst diejenigen richtig zu schätzen, die an einer Erkrankung mit motorischen Einschränkungen und Schmerzen leiden. Primäre Affektionen des Skeletts, der Gelenke oder der Muskulatur und ihrer Innervation können zugrundeliegen. Die Diagnostik entsprechender Erkrankungen wird oft durch eine zu einseitige rheumatologische, osteologische, orthopädische oder neurologische Sicht erschwert. Es ist offensichtlich, daß wichtige und intensive Wechselwirkungen zwischen Knochen, Gelenken und Muskulatur bestehen und eine ganzheitliche Sicht des Bewegungsapparates in vielen Fällen hilfreich sein dürfte. Die praktische Erfahrung, daß bei zahlreichen Erkrankungen des Bewegungsapparates die Patienten ihre Schmerzen nicht eindeutig als ossär, arthrogen oder myogen beschreiben können, belegt die Notwendigkeit, den Bewegungsapparat als ein "Funktionssystem" zu betrachten. Andererseits betrifft bei vielen Erkrankungen das unspezifische Leitsymptom Schmerz mehrere Strukturen zugleich. Besonders schwere und in der Regel ohne Opiate nicht beherschbare Schmerzen des Bewegungsapparates treten bei metastatischen Skelettdestruktionen auf. In dieser Übersicht soll jedoch die Therapie chronischer Schmerzen bei nichtmalignen Erkrankungen abgehandelt werden. Als zwei besonders häufige und oft dramatische Beispiele werden die manifeste Osteoporose mit Wirbelfrakturen und die Osteoarthrose der Wirbelsäule mit fortgeschrittenen degenerativen Veränderungen dargestellt.
 
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