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Medizinprodukte - Labortechnik: OCTAX Ferti Proof(TM): Maximale Sicherheit für Patient und Praxis

Journal für Reproduktionsmedizin und Endokrinologie - Journal of Reproductive Medicine and Endocrinology 2016; 13 (3): 120-121

Volltext (HTML)    Abbildungen   

Abb. 1: Produkt: OXTAX Ferti Proof<br>Vertrieb: MTG Abb. 2: Produkt: OCTAX Ferti Proof<br> Vertrieb: MTG Abb. 3: Produkt: OCTAX Ferti Proof<br> Vertrieb: MTG



Keywords: Ferti ProofMTGReproduktionsmedizinReproduktionsmedizin-MT

OCTAX Ferti Proof™: ­Maximale Sicherheit für ­Patient und Praxis

OCTAX Ferti Proof™ ist ein software­basiertes System zur elektronischen Doppelkontrolle im Andrologie-, IVF-und Kryolabor. OCTAX Ferti Proof™ steht seinem Anwender gewissermaßen als „zweites Augenpaar“ für kritische Arbeitsschritte, also für alle Vorgänge, bei denen Verwechslungen auftreten können, prüfend zur Seite.

Das Ferti Proof™-Konzept

Das Konzept von OCTAX Ferti Proof™ gründet sich auf dem Zusammenwirken folgender Komponenten:

Die Ferti Proof™-Datenbank ist auf ­einem zentralen Klinikserver installiert, speichert Patientendaten, verwaltet Chargen und dokumentiert alle kritischen ­Arbeitsschritte. Die serverbasierte Software ist von jedem Netzwerk-Arbeitsplatz aus zugänglich (Abb. 1). Schnittstellen zu gängigen Praxisverwal­tungs­programmen binden Ferti Proof™ ideal in die IT-Umgebung des Zentrums ein.

Jeder Arbeitsplatz, an dem Gameten bzw. Embryos bearbeitet oder transferiert werden, ist mit passenden Hardware-Komponenten ausgestattet (Abb. 1). Kom­pakte Eingabegeräte wie Foto-Scanner und Tablet-Computer mit interaktiver Client-Software sowie platzsparende Etikettendrucker erleichtern die problemlose Integration von Ferti Proof™ in die vorhandene Laborinfrastruktur. Für den Datenabgleich außerhalb des IVF-Labors wird ein drahtloser Barcode-Scanner eingesetzt.

Eine Foto-ID-Karte, die neben dem Barcode ein Porträt und die wichtigsten Daten in Klartext trägt, führt jeder Patient zur eindeutigen Erkennung mit sich. Auch jeder Labormitarbeiter verwendet eine eigene ID-Karte, mit der er sich ­Ferti Proof™ gegenüber identifiziert.

Auf Embryotoxizität getestete Barcode-Etiketten erlauben die individuelle Kennzeichnung aller verwendeten Behälter. Der Aufdruck relevanter Daten wie Patientenname, ID-Nummer und Behältertyp machen die Etiketten für den Anwender leicht erkennbar (Abb. 2), ein aufwändiges Handbeschriften erübrigt sich. Patientenproben, die zur Kryokonservierung vorgesehen sind, werden mit tieftemperaturbeständigen Etiketten markiert.

Arbeitsweise von Ferti Proof™

Die Routinearbeit mit Ferti Proof™ besteht im Wesentlichen aus folgenden Schritten:

Zum Anlegen eines neuen Kinderwunschpaares werden die Stammdaten beider Partner entweder direkt in die Ferti Proof™-Software eingegeben oder aus der zen­tralen Praxisverwaltung importiert. Per Webcam können Patientenporträts aufgenommen und abgespeichert werden (auch das Hochladen existierender Bilder ist möglich). Jeder Partner erhält seine eigene ID-Karte mit Bild, die den hohen Qualitätsstandard des IVF-Zentrums unterstreicht.

Über die „Labeling“-Funktion werden bei Bedarf an jedem Arbeitsplatz be­hälterspezifische Etiketten gedruckt. Ferti Proof™ erkennt individuelle Behälter und kann zwischen Behältertypen unterscheiden (Abb. 2).

Bei allen Arbeitsschritten, die ein Umsetzen von Gameten oder Embryos zwischen Behältern einschließen, werden die Etiketten der Ursprungs- und Ziel­behälter von Ferti Proof™ gescannt. Passen die Behälter zueinander, so bestätigt das System die Korrektheit („Match“). Aus den grafischen Aktionssymbolen auf dem Touchscreen (Abb. 3) wählt der Bediener das passende aus und schließt den Vorgang durch Scannen seiner eigenen ID-Karte ab. Das System dokumentiert automatisch alle relevanten Informationen zu Patient, Arbeitsschritt, Uhrzeit und Anwender. Bei Spermienabgabe, Eizellentnahme und Embryotransfer wird die ID-Karte der Patienten gegen den jeweiligen Behälter (Spendenbecher, Sammelschale usw.) über das System ­abgeglichen. Kommt es zu einem Fehler, so ertönt ein Alarm, das System zeigt „Mismatch“ und blockiert weitere Aktio­nen.

In der Ferti Proof™-Datenbank stehen mehrere Auswerte- und Kontrollmöglichkeiten zur Verfügung. Auf Knopfdruck lassen sich detaillierte Arbeitsplatz­reports („Was wurde chronologisch an einem Arbeitsplatz durchgeführt?“), ­Patientenreports („Was wurde mit den Gameten/Embryos eines Paares gemacht?“) und chargenspezifische Reports („Welche Charge wurde wann und bei wem eingesetzt?“) darstellen und als pdf-Datei ablegen oder ausdrucken.

Ferti Proof™ auf einen Blick

  • Vermeidet Identifikationsfehler und Verwechslungen
  • Lässt sich leicht in bestehende Arbeitsplätze integrieren
  • Ist individuell konfigurierbar und intuitiv über Tablet-Computer zu bedienen
  • Verwendet preiswerte, Mausembryo-getestete Klartext-/Barcode-Etiketten
  • Alarmiert den Anwender bei Nicht-Übereinstimmung
  • Dokumentiert lückenlos kritische Arbeitsschritte
  • Erfasst Chargen von Verbrauchsmaterial und Medien und ermöglicht deren Rückverfolgbarkeit
  • Erstellt Berichte, geordnet nach Patient, Datum oder Charge

Weitere Informationen und verantwortlich für den Inhalt:
MTG Medical Technology Vertriebs-GmbH
Dr. Gerhard Weidner
D-84079 Bruckberg, Dr. Pauling-Str. 9
E-Mail: mail@mtg-de.com
www.mtg-de.com


 
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