Krause und Pachernegg
Verlag für Medizin und Wirtschaft
 
Praxisrelevanz
Brookman-May S et al.
Assoziation humaner Papillonviren mit dem Prostatakarzinom: Analyse einer Serie von 213 konsekutiven Patienten mit Prostatakarzinom

Blickpunkt der Mann 2010; 8 (1): 14-20

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In der vorliegenden Studie überrascht der häufige Nachweis von HPV-DNA in der Prostata. Wenngleich hier der Nachweis einer Assoziation zwischen HPV-DNA und dem Auftreten eines PCA misslang, so deuten doch Daten aus der Literatur eine positive Korrelation an. Zukünftige Studien müssen den Stellenwert der HPV bezüglich der Karzinogenese des Prostatakarzinoms prüfen. Neben der definitiven Sicherung eines kausalen Zusammenhangs zwischen HPV-Nachweis und Entstehung des PCA existieren noch viele offene Fragen hinsichtlich Epidemiologie und Transmission des Virus. Des Weiteren sollten Untersuchungen folgen, die sich mit der Frage beschäftigen, inwieweit die Prostata als Habitat der High-risk- HPV-Genotypen an der Entstehung des Zervixkarzinoms beteiligt ist.
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