Krause und Pachernegg
Verlag für Medizin und Wirtschaft
 
Summary
Kober F, Karik M
Welcher Patient mit einem peritonealen Neoplasma ist für ein multimodales Therapiekonzept mit zytoreduktiver Chirurgie und intraperitonealer hyperthermer Chemoperfusion geeignet?

Interdisziplinäre Onkologie 2012; 4 (2): 30-33

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Abb. 1: Aszites - Peritonealkarzinose Abb. 2: Debulking-Operation Abb. 3: Peritoneal Cancer Index

Keywords: HIPECOnkologiePatientenselektionperitoneales NeoplasmaPeritonealtumorzytoreduktive Chirurgie

Der Allgemeinzustand des Patienten und bestehende Begleiterkrankungen, das Alter, die primäre Lokalisation des Tumors und der Metastasenstatus erlauben eine prinzipielle Selektion jener Patienten, bei denen beim Vorliegen eines peritonealen Tumorbefalls ein multimodales Vorgehen mit zytoreduktiver Chirurgie (CS) und hyperthermer Chemoperfusion (HIPEC) überlegt werden kann. Der meist nur intraoperativ zu erhebende Peritoneal Cancer Index (PCI) sowie das Ausmaß des Dünndarmbefalls stellen 2 weitere wichtige Entscheidungshilfen dar. Lymphknotenstatus, histologischer Differenzierungsgrad des Tumors und Aszitesbildung können bei Entscheidungen im Grenzbereich als weitere Selektionsparameter herangezogen werden.
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