Krause und Pachernegg
Verlag für Medizin und Wirtschaft
 
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Schindler AE
Epidemiologie, Pathogenese und Diagnostik der Endometriose

Journal für Fertilität und Reproduktion 2007; 17 (4) (Ausgabe für Österreich): 22-27

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Abb. 1: Endometriose Abb. 2: Endometriose

Keywords: AdenomyoseEndokrinologieEndometriose

Endometriose ist eine häufige sogenannte "gutartige proliferative Erkrankung" der Frau (ähnlich wie Myom, Endometriumhyperplasie und Mastopathie). Zur Erklärung der Entstehung sind verschiedene Endometriosetheorien entwickelt worden. Es bestehen zwei pathologische Ausdrucksformen: 1. Endometriose, 2. Adenomyose. Zahlreiche Risikofaktoren von Endometriose sind identifiziert worden. Die Pathogenese ist letztendlich aber noch nicht endgültig geklärt. Die Hauptsymptome der Endometriose/Adenomyose sind Unterbauchschmerzen, Sterilität und Blutungsstörungen. Aufgrund des weltweit noch bestehenden jahrelangen Zeitintervalls vom Einsetzen der Symptome bis zur Diagnose der Endometriose müssen die diagnostischen Möglichkeiten immer wieder hervorgehoben werden, denn es ist entscheidend, fortgeschrittene Stadien der Endometriose/Adenomyose möglichst zu vermeiden, um negative Auswirkungen auf die Schmerzproblematik und Konzeptionsfähigkeit zu vermeiden und die Lebensqualität optimal zu gestalten. Letztendlich scheinen eine frühe Diagnose der Endometriose/Adenomyose und eine gezielte Behandlung auch das Brustkrebsrisiko der Frau mit Endometriose zu vermindern.
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