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Pharma-News

Journal für Reproduktionsmedizin und Endokrinologie - Journal of Reproductive Medicine and Endocrinology 2018; 15 (2): 112-113

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Testosteron-Gel für die Hormonsubstitution bei Hypogonadismus

Auch bei Männern sinkt die Funktion der Gonaden mit zunehmendem Alter. Ab dem 40. Lebensjahr beginnt die Testosteronproduktion langsam abzunehmen – jährlich um ca. 1–2 %. Dieser Hypogonadismus ist physiologisch, jedoch kann der damit einhergehende Testosteronmangel zu unerwünschten Symptomen führen, die sich zum Beispiel in einer verminderten Libido, erektiler Dysfunktion, schwindender Muskelmasse, steigendem Körperfettanteil, Minderung der Knochendichte, Osteoporose sowie verminderter Vitalität und depressiver Verstimmung äußern. Eine Labordiagnose gibt Aufschluss, ob diese Symptome auf einen Testosteronmangel zurückgeführt werden können. Besonders tritt dieser Mangel bei übergewichtigen Männern auf.

Labordiagnostik macht Therapie­bedarf transparent

Die Messung des Gesamttestosterons bietet hier die größte Aussagekraft.

Als Normbereich für Serum-Testosteron bei jungen, eugonadalen Männern wird allgemein ungefähr 300–1000 ng/dl (10,4–34,6 nmol/l) angesehen. Bei einem manifesten Testosteronmangel mit ­einem Gesamttestosteron von < 12 nmol/l und gleichzeitig bestehenden körperlichen, psychischen und/oder sexuellen Beschwerden kann der Ausgleich des hormonellen Defizits die Lebensqualität des Patienten positiv beeinflussen.

Testosteronsubstitution kann positive Auswirkungen auf Körper und Psyche erzielen

Der Ausgleich eines bestehenden, behandlungsbedürftigen Testosteron-Defizits kann vielfältige positive Wirkungen auf den Organismus entfalten: Patienten nehmen eine Verbesserung des Allgemeinbefindens wahr, zudem ist eine Zunahme der Muskulatur bei gleichzeitiger Reduzierung des Bauchfetts zu erwarten. Ebenso ist eine Verbesserung der Libido und der sexuellen Aktivität wahrscheinlich. Die Stabilität der Knochen und der Psyche sowie die geistige Leistungsfähigkeit kann ebenfalls positiv beeinflusst werden.

Generell können Androgene die Progression eines subklinischen Prostatakarzinoms oder einer benignen Prostatahyperplasie beschleunigen, dieses nach aktuellem Wissensstand aber nicht hervorrufen. Daher müssen Patienten vor einer Therapie mit Testosteron einer gründlichen Untersuchung zum Ausschluss des Risikos eines vorbestehenden Prostatakarzinoms unterzogen werden.

Testosteron-Gel von GALEN – nur 2,5 g Gel für 62,5 mg Testosteron

Testosteron kann grundsätzlich in Form von Depot-Spritzen, z. B. Testosteron-Depot GALEN 250 mg Injektionslösung, oder Kapseln substituiert werden. Schwankungen des Hormonspiegels durch Spitzenkonzentrationen und zu niedrige Spiegel im Blut sind hier häufig unerwünschte Effekte. Mit Testosteron-Pflastern oder Testosteron-Gels kann das Testosteron auch über die Haut zugeführt werden. Weiterentwicklungen hinsichtlich der Galenik machen vor allem die Testosteron-Gels für viele Patienten zur praktikabelsten Lösung. So ist das Testosteron-Gel Testotop von GALENpharma mit 62,5 mg Testosteron in nur 2,5 g Gel besonders angenehm in der Anwendung. Durch die hohe Wirkstoffkonzentration muss im Vergleich zu anderen Produkten häufig weniger Gel aufgetragen werden, um die gleiche Menge Testosteron zu substituieren. Für Patienten, die zur Ersteinstellung oder Dauertherapie aufgrund sehr niedriger Testosteronwerte eine höhere Dosierung benötigen, stellt ­GALENpharma auch 125 mg Testosteron in 5 g Gel zur Verfügung.

Einfachheit der Anwendung erhöht die Compliance

Das Gel sollte 1× täglich zur gleichen Tageszeit, bevorzugt am Morgen, auf die saubere, trockene und intakte Haut unter Aussparung der Genitalien aufgetragen werden (z. B. auf Schultern, Arme oder Bauch). Um Dosierungsfehler zu vermeiden, wird das Produkt in 2,5-g- oder 5-g-Beuteln vordosiert. Das Gel wird behutsam in einer dünnen Schicht auf die Haut aufgetragen. Es ist nicht notwendig, das Gel in die Haut einzumassieren. Sofern eine höhere Dosierung verordnet worden ist, sollte dieser Vorgang vom Patienten mit einem zweiten Beutel wiederholt werden.

Nach 10 Minuten abwaschbar – reduziertes Übertragungsrisiko

Der Patient kann das Gel bereits nach 10 Min. durch Duschen oder Abwaschen entfernen, ohne dass der Erfolg der Therapie gefährdet ist. So kann auch das Übertragungsrisiko auf den Partner oder Kinder deutlich reduziert werden. Soll das Gel auf der Haut verbleiben, sollte die Trocknungszeit von ca. 3–5 Min. berücksichtigt werden, bevor er sich ankleidet. Sofort nach Auftragen des Gels sind die Hände gründlich mit Wasser und Seife zu waschen.

Über GALENpharma

Die in Kiel ansässige GALENpharma GmbH ist ein unabhängiges, inhaber­geführtes Arzneimittelunternehmen, das sich auf maßgeschneiderte Konzepte für die Urologie und Dermatologie spezialisiert hat. Neben Hormonpräparten für urologische Indikationen gehören topische Glukokortikoide, Topika zur Behandlung von Akne und Dermatomykosen sowie Kortikoide für die orale und parenterale Applikation zu den Kernkompetenzen des Familienunternehmens.

Weitere Informationen und verantwortlich für den Inhalt

GALENpharma GmbH

Wittland 13

D-24109 Kiel

http://www.galenpharma.de

Rekovelle® – das erste humane rFSH – jetzt neu im Fertigpen

Mehr Komfort zum gleichen Preis: FERRING stellt Rekovelle® auf ­einen einfachen, intuitiv bedienbaren ­Fertigpen um

Rekovelle®, FERRINGs humanes rekombinantes follikelstimulierendes Hor­mon (hrFSH) wurde 14 Monate nach Einführung in Deutschland auf einen Fertigpen umgestellt. Der Fertigpen ist ebenfalls in den 3 Dosiergrößen 12, 36 und 72 Mikrogramm erhältlich. Der Preis bleibt unverändert.

„Wir freuen uns sehr, dass wir ­Rekovelle® von jetzt an Patientinnen in einem modernen Fertigpen anbieten können“, sagte Dr. Birgit Daglinger, Geschäftsführerin der FERRING Arzneimittel GmbH. „Die einfache, intuitive Bedienung kann Anwendungsfehler während der Stimula­tion minimieren und bietet Patientinnen noch mehr Komfort in der Applikation.“

Rekovelle® ist das erste hrFSH mit einem zugelassenen Dosierungsalgorithmus, mit dessen Hilfe die gleichbleibende personalisierte Dosis für jede Patientin zu Beginn eines Stimulationszyklus bestimmt wird [1].

Die Zulassungsstudie ESTHER [2] belegt, dass unter der Therapie mit ­Rekovelle® bei vergleichbarer Schwangerschaftsrate gegenüber Follitropin alfa (Gonal-f®), ein geringerer Anteil der Patientinnen eine extreme ovarielle Reaktion (< 4 Oozyten bzw. ? 20 Oozyten)* zeigte.

*Vordefinierter sekundärer Endpunkt; keine Multiplizitäts-Anpassung; deskriptive Analysen ergaben eine Reduktion des Anteils der Patientinnen mit exzessiver ovarieller Response (? 20 Oozyten) im AMH-Bereich ? 15 pmol/l (Subruppe der vordefinierten sekundären Endpunkte), was allerdings nicht zu einem signifikanten Unterschied in der OHSS-Rate (Subgruppe der sekundären Endpunkte der Sicherheitsergebnisse) führte.

„Die Einführung von Rekovelle® im neuen Fertigpen unterstreicht das Bestreben von FERRING, durch engagierte Forschung die Behandlungsmöglichkeiten in der Reproduktionsmedizin weiter zu verbessern“, so Dr. Daglinger.

Literatur:

1. Fachinformation Rekovelle®, Stand Mai 2017

2. Nyboe AA, Nelson SM, Fauser BC, Garcia-Velasco JA, Klein BM, Arce JC. Individualized versus conventional ovarian stimulation for in vitro fertilization: a multicenter, randomized, controlled, assessor-blinded, phase 3 noninferiority trial. Fertil Steril 2017; 107: 387–96.

Weitere Informationen und ­verantwortlich für den Inhalt:

Ferring Arzneimittel GmbH, Kiel

Dr. Ingo Weide

E-Mail: Info-service@ferring.de


 
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