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Pharma-News

Journal für Reproduktionsmedizin und Endokrinologie - Journal of Reproductive Medicine and Endocrinology 2020; 17 (6): 283-284

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Pharma-News

Omnitrope® (Somatropin-Biosimilar) – Gemeinsam groß werden und wachsen

Wachstumsschub bei Kindern – dem Leben gewachsen sein und Kindern beim Wachsen zuschauen, ist interessant und toll. Doch was gibt es zu beachten.

Vom Großwerden und Wachsen

Wir von Sandoz möchten den Menschen mit Wachstumshormonmangel und Wachstumsstörungen neue Chancen und Perspektiven bieten. Aus diesem Grund haben wir die Website www.demlebengewachsen.at ins Leben gerufen, die den Betroffenen ihre Ängste nimmt und die großen Fragen beant­wortet.

Großes Wissen:

www.demlebengewachsen.at

Die Website bietet einen Überblick zum Thema „Wachstum und Wachstumsstörungen“ und zeigt, wie Kinder gemeinsam mit ihrem behandelnden Arzt im wahrsten Sinne dem Leben gewachsen sein können.

Hier finden auch die Eltern Antworten auf viele Fragen und können sich so einen ersten Überblick über die wichtigsten Gesichtspunkte der Wachstumsstörung ihres Kindes verschaffen. Sie erfahren, wie diese behandelt werden könnte und lernen, die besonderen Bedürfnisse ihrer Kinder zu verstehen. So wollen wir den Eltern ihre Sorgen über die körperliche Entwicklung ihres Kindes nehmen.

Weitere Informationen und verantwortlich für den Inhalt:

Sandoz GmbH

Biochemiestraße 10

A-6250 Kundl

E-Mail: kommunikation.sandoz_oesterreich@sandoz.com

Warum Progesteron bis zur 12. SSW nach Kinderwunschbehandlung das Abortrisiko reduzieren kann

In der Fru?hschwangerschaft steigt die luteale Progesteronproduktion zunächst an. Später, um die 7. Schwangerschaftswoche, beginnt dann die plazentare die ovarielle Steroidgenese abzulösen. Zu diesem Zeitpunkt kommt es zu einer Plateaubildung bzw. einer Konzentrationsminderung der Progesteronspiegel im Blut. Der als ,,luteoplazentarer Shift“ bezeichnete Vorgang ist eine kritische Phase, die mit einer Aborthäufung assoziiert ist [1].

Lutealphasenunterstu?tzung nach Kinderwunschbehandlung

Bei der Kinderwunschbehandlung ist die externe Zufuhr von Progesteron Standard [2], da die luteale Progesteronproduktion nach ovarieller Stimulation und Follikelpunktion gestört oder unzureichend sein kann [3]. Progesteron kann die adäquate Reifung des Endometriums sowie Implantations-, Graviditäts- und Geburtenraten fördern [4, 5]. Mehr als 90 % der Therapien zur Lutealphasenunterstu?tzung erfolgen mit vaginal appliziertem Progesteron – als Monotherapie (77 %) oder kombiniert mit i. m. injiziertem Progesteron (17 %). Eine Monotherapie mit humanem Choriongonadotropin (HCG) kommt dabei nicht zum Einsatz [2]. Zudem zeigte sich, dass HCG im Rahmen der ART ein höheres Risiko fu?r ein Ovarielles Hyperstimulationssyndrom (OHSS) aufweist als die Progesteron-Monotherapie [5]. Auch in der Phase der Gelbkörperschwäche nach Feststellung der Gravidität ist die Progesteronzufuhr sinnvoll, da der Zeitpunkt, ab wann die endogene Steroidsynthese der Plazenta ausreicht, individuell verschieden ist. Um Aborte infolge eines Progesteronmangels zu vermeiden, sollte die Gabe mindestens bis zur 7. SSW, aber höchsten bis zur 12. SSW erfolgen [6]. Internationale Praxis ist die externe Progesterongabe bis zur 8.–12. SSW [2]. Die Gabe eines Progesteronpräparats bis zur 12. SSW kann helfen, das Abort­risiko aufgrund einer Lutealphaseninsuffizienz zu reduzieren – gemäß dem Motto „better safe than sorry“ [7].

Literatur:

1. Broessner AB, et al. Endokrine Therapie in der Luteal­phase und in der Frühschwangerschaft. Gynäkologische Endokrinologie und Reproduktionsmedizin. Frauenheil­kunde up2date 2010; 4: 83–94

2. Vaisbuch E, et al. Lutealphase support in assisted reproduction treatment: real­life practices reported worldwide by an updated websitebased survey. Reprod Biomed Online 2014; 28: 330–5

3. Ludwig M, Diedrich K. Evaluation of an optimal luteal phase support protocol in IVF. Acta Obstet Gynecol Scand 2001; 80: 452–66.

4. Yanushpolsky EH. Luteal phase support in in vitro fertilization. Semin Reprod Med 2015; 33: 118–27.

5. van der Linden M, et al. Luteal phase support for assisted reproduction cycles. Cochrane Database Syst Rev 2015; 7: CD009154.

6. Fachinformation utrogest® Luteal (200 mg). Stand Februar 2019.

7. Ory S. Progesterone supplementation after oocyte retrieval: how long is it really needed? Fertil Steril 2012; 98: 812.

8. Ludwig M. Ist eine Supplementierung sinnvoll oder nicht? gynäkologie + geburtshilfe 2020; 25: 28–9

Weitere Informationen und verantwortlich für den Inhalt:

DR. KADE / BESINS Pharma GmbH

D-12099 Berlin

E-Mail: info@kade-besins.de

www.kade-besins.de


 
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