Stenosen bei Morbus Crohn: Endoskopie vs. Chirurgie
Journal für Gastroenterologische und Hepatologische Erkrankungen 2012; 10 (4): 14-17
Volltext (PDF) Summary Praxisrelevanz Fragen zum Artikel
- Bei etwas > 1/3 aller Patienten mit Morbus Crohn kommt es im Verlauf der Erkrankung zum Auftreten von intestinalen Fibrostenosen.
- Behandlungsmöglichkeiten sind die chirurgische Resektion, die chirurgische Strikturplastik sowie die endoskopische Ballondilatation.
- Die Indikation zur Resektion sollte restriktiv gestellt und, wann immer möglich, nicht-resezierenden Verfahren der Vorzug gegeben werden.
- Bei kurzstreckigen, geraden und endoskopisch erreichbaren Stenosen (insbesondere im Bereich ileokolonischer Anastomosen) sollte eine endoskopische Ballondilatation angestrebt werden.
- Eine endoskopische Ballondilatation sollte nur in Zentren mit 24-h chirurgischem Back-up durchgeführt werden.
Journal für Gastroenterologische und Hepatologische Erkrankungen 2012; 10 (4): 14-17
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- Bei etwas > 1/3 aller Patienten mit Morbus Crohn kommt es im Verlauf der Erkrankung zum Auftreten von intestinalen Fibrostenosen.
- Behandlungsmöglichkeiten sind die chirurgische Resektion, die chirurgische Strikturplastik sowie die endoskopische Ballondilatation.
- Die Indikation zur Resektion sollte restriktiv gestellt und, wann immer möglich, nicht-resezierenden Verfahren der Vorzug gegeben werden.
- Bei kurzstreckigen, geraden und endoskopisch erreichbaren Stenosen (insbesondere im Bereich ileokolonischer Anastomosen) sollte eine endoskopische Ballondilatation angestrebt werden.
- Eine endoskopische Ballondilatation sollte nur in Zentren mit 24-h chirurgischem Back-up durchgeführt werden.
