Das Mechanostat-Modell
Journal für Mineralstoffwechsel & Muskuloskelettale Erkrankungen 2012; 19 (4): 159-162
Volltext (PDF) Summary Praxisrelevanz Abbildungen
- Mechanische Belastung muss dynamisch sein, um osteoanabol zu sein; statische Belastung führt nicht zu den dafür nötigen Flüssigkeitsverschiebungen im intrakanalikulären System des Knochens.
- Regelmäßige Belastungen müssen jenseits der Modelling- Schwelle von etwa 1500 µStrain liegen, um osteoanabol zu sein. Überschreiten die Belastungen auf den Knochen die Remodelling-Schwelle von etwa 800 µStrain nicht regelmäßig, kommt es zum Knochenmasseverlust.
- Der Muskelzug am Knochen und die Schwerkraft sind ausschlaggebend für die Effektivität der Belastung.
- Intensität, Frequenz und Beschleunigung der Bewegung haben Einfluss auf die Veränderungen in Knochendichte und -geometrie.
- Sexualhormone und deren Rezeptoren im Knochen modulieren ebenfalls die Reaktion der Knochenzellen auf mechanische Belastung.
Journal für Mineralstoffwechsel & Muskuloskelettale Erkrankungen 2012; 19 (4): 159-162
Volltext (PDF) Summary Praxisrelevanz Abbildungen
- Mechanische Belastung muss dynamisch sein, um osteoanabol zu sein; statische Belastung führt nicht zu den dafür nötigen Flüssigkeitsverschiebungen im intrakanalikulären System des Knochens.
- Regelmäßige Belastungen müssen jenseits der Modelling- Schwelle von etwa 1500 µStrain liegen, um osteoanabol zu sein. Überschreiten die Belastungen auf den Knochen die Remodelling-Schwelle von etwa 800 µStrain nicht regelmäßig, kommt es zum Knochenmasseverlust.
- Der Muskelzug am Knochen und die Schwerkraft sind ausschlaggebend für die Effektivität der Belastung.
- Intensität, Frequenz und Beschleunigung der Bewegung haben Einfluss auf die Veränderungen in Knochendichte und -geometrie.
- Sexualhormone und deren Rezeptoren im Knochen modulieren ebenfalls die Reaktion der Knochenzellen auf mechanische Belastung.
