Primäre spinale Manifestation eines malignen Melanoms mit diffuser leptomeningealer Melanozytose // Primary central nervous system malignant melanoma with diffuse leptomeningeal melanocytosis
Journal für Neurologie, Neurochirurgie und Psychiatrie 2022; 23 (2): 51-54
Volltext (PDF) Summary Praxisrelevanz Abbildungen
- Trotz der sehr niedrigen Inzidenz von 0,002–0,005 % primärer maligner ZNS-Melanome mit leptomeningealer Melanomatose sollte bei unklaren Strukturveränderungen der Neuroachse dies in die Differentialdiagnostik mit einbezogen werden.
- Der Goldstandard zur Diagnosesicherung ist die Liquorzytologie inklusive Immunhistochemie, in Einzelfällen kann auch eine leptomeningeale Biopsie notwendig sein.
- Jegliche Therapie oder Therapiekombination sollte individuell an den jeweiligen Patienten und die vorherrschenden Symptome angepasst sein und stützt sich auf wenige publizierte Fallberichte.
- Die Prognose beschränkt sich ab Diagnosestellung auf einige Tage bis Wochen.
- Die Behandlung sollte immer in einem interdisziplinären Setting erfolgen.
Journal für Neurologie, Neurochirurgie und Psychiatrie 2022; 23 (2): 51-54
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- Trotz der sehr niedrigen Inzidenz von 0,002–0,005 % primärer maligner ZNS-Melanome mit leptomeningealer Melanomatose sollte bei unklaren Strukturveränderungen der Neuroachse dies in die Differentialdiagnostik mit einbezogen werden.
- Der Goldstandard zur Diagnosesicherung ist die Liquorzytologie inklusive Immunhistochemie, in Einzelfällen kann auch eine leptomeningeale Biopsie notwendig sein.
- Jegliche Therapie oder Therapiekombination sollte individuell an den jeweiligen Patienten und die vorherrschenden Symptome angepasst sein und stützt sich auf wenige publizierte Fallberichte.
- Die Prognose beschränkt sich ab Diagnosestellung auf einige Tage bis Wochen.
- Die Behandlung sollte immer in einem interdisziplinären Setting erfolgen.
