Nierenteilresektion: minimal-invasiv oder offen?
Journal für Urologie und Urogynäkologie 2012; 19 (1) (Ausgabe für Schweiz): 12-13
Journal für Urologie und Urogynäkologie 2012; 19 (1) (Ausgabe für Österreich): 10-11
Volltext (PDF) Summary Abbildungen
Keywords: Niere, Onkologie, Tumor, Urologie
- Bei solitären Nierentumoren < 7 cm und gesunder Gegenniere ist die Nierenteilresektion Standardtherapie, falls von der Tumorlokalisation her möglich. Entscheidend ist dabei nicht die Vorgehensweise (offen, laparoskopisch, roboterassistiert), sondern das funktionelle und onkologische postoperative Resultat.
– Nach Nierenteilresektion wegen Nierenzellkarzinom wird wie bei der Tumornephrektomie eine tumorspezifische 5-Jahres-Gesamtüberlebensrate von > 90 % erreicht.
– Die Komplikations- und Rezidivraten sind bei Nierenteilresektion und Nephrektomie praktisch identisch.
– Die Lebensqualität bleibt durch nephronsparende Chirurgie im Vergleich zur Nephrektomie erhalten.
Journal für Urologie und Urogynäkologie 2012; 19 (1) (Ausgabe für Schweiz): 12-13
Journal für Urologie und Urogynäkologie 2012; 19 (1) (Ausgabe für Österreich): 10-11
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Keywords: Niere, Onkologie, Tumor, Urologie
- Bei solitären Nierentumoren < 7 cm und gesunder Gegenniere ist die Nierenteilresektion Standardtherapie, falls von der Tumorlokalisation her möglich. Entscheidend ist dabei nicht die Vorgehensweise (offen, laparoskopisch, roboterassistiert), sondern das funktionelle und onkologische postoperative Resultat.
– Nach Nierenteilresektion wegen Nierenzellkarzinom wird wie bei der Tumornephrektomie eine tumorspezifische 5-Jahres-Gesamtüberlebensrate von > 90 % erreicht.
– Die Komplikations- und Rezidivraten sind bei Nierenteilresektion und Nephrektomie praktisch identisch.
– Die Lebensqualität bleibt durch nephronsparende Chirurgie im Vergleich zur Nephrektomie erhalten.
