Neue Entwicklungen antikonvulsiv wirksamer Medikamente
Journal für Neurologie, Neurochirurgie und Psychiatrie 2014; 15 (4): 191-196
Volltext (PDF) Summary Praxisrelevanz
Keywords: AMPA-Rezeptor, Antiepileptikum, Brivaracetam, Galaninrezeptor, Glykolyse, Kaliumkanalöffnung, Neurophysiologie, Perampanel
Dieser Artikel informiert über Studien zu kürzlich zugelassenen Antikonvulsiva wie Eslicarbazepin, Lacosamid, Retigabin und Perampanel. Es werden neue erfolgversprechende Wirkmechanismen, wie die Modulation der Galanin- und γ-Aminobuttersäure- (GABA-) ARezeptoren, der Kaliumkanalöffnung (Kv7.2/ Kv7.3), der kompetitive Antagonismus an α-Amino- 3-Hydroxy-5-Methyl-4-Isoxazol-Propionsäure- (AMPA-) Typ-Glutamatrezeptoren oder die Inhibition der Glykolyse aufgezeigt. Darüber hinaus werden potenzielle Antiepileptika wie Brivaracetam, 2-Desoxyglucose, Ganaxolon, Huperzine A, ICA-1065665, T-2007 und Valnoctamid beschrieben, die sich in präklinischer oder klinischer Entwicklung befinden. Durch diese wird das medikamentöse Arsenal im Kampf gegen die Epilepsie erweitert werden trotz eines wahrscheinlich nur moderaten Effektes auf die Langzeitremission von Epilepsiepatienten.
Journal für Neurologie, Neurochirurgie und Psychiatrie 2014; 15 (4): 191-196
Volltext (PDF) Summary Praxisrelevanz
Keywords: AMPA-Rezeptor, Antiepileptikum, Brivaracetam, Galaninrezeptor, Glykolyse, Kaliumkanalöffnung, Neurophysiologie, Perampanel
Dieser Artikel informiert über Studien zu kürzlich zugelassenen Antikonvulsiva wie Eslicarbazepin, Lacosamid, Retigabin und Perampanel. Es werden neue erfolgversprechende Wirkmechanismen, wie die Modulation der Galanin- und γ-Aminobuttersäure- (GABA-) ARezeptoren, der Kaliumkanalöffnung (Kv7.2/ Kv7.3), der kompetitive Antagonismus an α-Amino- 3-Hydroxy-5-Methyl-4-Isoxazol-Propionsäure- (AMPA-) Typ-Glutamatrezeptoren oder die Inhibition der Glykolyse aufgezeigt. Darüber hinaus werden potenzielle Antiepileptika wie Brivaracetam, 2-Desoxyglucose, Ganaxolon, Huperzine A, ICA-1065665, T-2007 und Valnoctamid beschrieben, die sich in präklinischer oder klinischer Entwicklung befinden. Durch diese wird das medikamentöse Arsenal im Kampf gegen die Epilepsie erweitert werden trotz eines wahrscheinlich nur moderaten Effektes auf die Langzeitremission von Epilepsiepatienten.
