Bedrohliche Herzrhythmusstörungen - Aktuelle Behandlungsempfehlungen aus der notfallmedizinischen Praxis
Journal für Kardiologie - Austrian Journal of Cardiology 2013; 20 (Supplementum A - Forum Rhythmologie): 12-20
Volltext (PDF) Summary
Keywords: Akuttherapie, Antiarrhythmikum, Herzrhythmusstörung, Kardioversion
Einleitung: Sowohl in der innerals auch außerklinischen Akutbehandlung von Herzrhythmusstörungen müssen zeitnahe unterschiedliche, zum Teil lebensrettende Therapiestrategien eingeschlagen werden. Methoden: Die Übersichtsarbeit beruht auf den aktuellen Therapieempfehlungen des European Resuscitation Council und der American Heart Association aus dem Jahr 2010, sowie einer selektiven Literaturauswahl der Autoren. Diskussion: Primär muss in stabile und instabile Rhythmusstörungen differenziert werden. Bei instabiler Klinik ist bei Tachykardien die elektrische Defibrillation/Kardioversion, bei Bradykardien die Atropin- und Katecholamingabe bzw. die transkutane oder transvenöse Schrittmacherstimulierung indiziert (neben Basic- und Advanced-Life-Supportmaßnahmen). Die Therapie der Wahl bei stabilen Rhythmopathien ist die Antiarrhythmikagabe. Mittels 12- Kanal-EKG wird in rhythmische und arrhythmische, Schmal- und Breitkomplextachykardien sowie in Bradykardien unterschieden. Wegen der zunehmenden Häufigkeit wird auf die spezielle Problematik von deviceversorgten Patienten eingegangen. Auch die therapeutischen Möglichkeiten bei schwangeren Patientinnen werden abgehandelt.
Journal für Kardiologie - Austrian Journal of Cardiology 2013; 20 (Supplementum A - Forum Rhythmologie): 12-20
Volltext (PDF) Summary
Keywords: Akuttherapie, Antiarrhythmikum, Herzrhythmusstörung, Kardioversion
Einleitung: Sowohl in der innerals auch außerklinischen Akutbehandlung von Herzrhythmusstörungen müssen zeitnahe unterschiedliche, zum Teil lebensrettende Therapiestrategien eingeschlagen werden. Methoden: Die Übersichtsarbeit beruht auf den aktuellen Therapieempfehlungen des European Resuscitation Council und der American Heart Association aus dem Jahr 2010, sowie einer selektiven Literaturauswahl der Autoren. Diskussion: Primär muss in stabile und instabile Rhythmusstörungen differenziert werden. Bei instabiler Klinik ist bei Tachykardien die elektrische Defibrillation/Kardioversion, bei Bradykardien die Atropin- und Katecholamingabe bzw. die transkutane oder transvenöse Schrittmacherstimulierung indiziert (neben Basic- und Advanced-Life-Supportmaßnahmen). Die Therapie der Wahl bei stabilen Rhythmopathien ist die Antiarrhythmikagabe. Mittels 12- Kanal-EKG wird in rhythmische und arrhythmische, Schmal- und Breitkomplextachykardien sowie in Bradykardien unterschieden. Wegen der zunehmenden Häufigkeit wird auf die spezielle Problematik von deviceversorgten Patienten eingegangen. Auch die therapeutischen Möglichkeiten bei schwangeren Patientinnen werden abgehandelt.
