Krause und Pachernegg
Verlag für Medizin und Wirtschaft
 
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Peters S
Arrhythmogene rechtsventrikuläre Kardiomyopathie – Ein Update

Journal für Kardiologie - Austrian Journal of Cardiology 2014; 21 (11-12): 318-322

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Abb. 1: ARVC/D

Keywords: Ableitung aVRARVC/DQRS-FragmentationQRS-Prolongation

Zum wiederholten Mal wird das Krankheitsbild der arrhythmogenen rechtsventrikulären Kardiomyopathie/Dysplasie (ARVC/D) vorgestellt. Im Laufe der vergangenen Jahre sind die Erkenntnisse im Bereich der Genetik dieser Erkrankung deutlich ausgebaut worden; neben den desmosomalen Genmutationen sind in zunehmender Zahl nicht-desmosomale Genmutationen beschrieben worden, die sich grundsätzlich von typischen ARVC/D-Fällen in Bezug auf die Beteiligung des linken Ventrikels und auf Überleitungsstörungen unterscheiden. Auch ist die Abgrenzung bzw. Ähnlichkeit zum typischen Brugada-Syndrom verständlicher geworden und die Risikostratifizierung von Patienten mit ARVC/D nimmt klare Formen und Vorgehensweisen an.
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