Knochenstoffwechsel bei entzündlich-rheumatischen Erkrankungen
Journal für Mineralstoffwechsel & Muskuloskelettale Erkrankungen 2015; 22 (1): 5-9
Volltext (PDF) Summary Praxisrelevanz Abbildungen
Keywords: Biologika, Frakturen, Kortison, proinflammatorische Zytokine
Autoimmunerkrankungen, insbesondere die chronische Polyarthritis, sind mit einem erhöhten Osteoporose- und Frakturrisiko assoziiert. Die direkte lokale Interaktion des Immunsystems mit dem Knochen am Gelenk führt unbehandelt zur Gelenksdestruktion. Eine Vielzahl von Studien zeigt den kausalen Zusammenhang zwischen proinflammatorischer Zytokinaktivierung und osteoklastärer Knochenresorption. Inflammation, Kortikosteroide und Immobilität sind die wichtigsten kausalen Gründe für das erhöhte Osteoporoserisiko. Systemische Immunsuppression mit erkrankungsmodifizierenden antirheumatischen Medikamenten scheint das Risiko von systemischer Osteoporose und erhöhter Frakturinzidenz zu reduzieren.
Journal für Mineralstoffwechsel & Muskuloskelettale Erkrankungen 2015; 22 (1): 5-9
Volltext (PDF) Summary Praxisrelevanz Abbildungen
Keywords: Biologika, Frakturen, Kortison, proinflammatorische Zytokine
Autoimmunerkrankungen, insbesondere die chronische Polyarthritis, sind mit einem erhöhten Osteoporose- und Frakturrisiko assoziiert. Die direkte lokale Interaktion des Immunsystems mit dem Knochen am Gelenk führt unbehandelt zur Gelenksdestruktion. Eine Vielzahl von Studien zeigt den kausalen Zusammenhang zwischen proinflammatorischer Zytokinaktivierung und osteoklastärer Knochenresorption. Inflammation, Kortikosteroide und Immobilität sind die wichtigsten kausalen Gründe für das erhöhte Osteoporoserisiko. Systemische Immunsuppression mit erkrankungsmodifizierenden antirheumatischen Medikamenten scheint das Risiko von systemischer Osteoporose und erhöhter Frakturinzidenz zu reduzieren.
