Nuklearmedizinische Vitalitätsdiagnostik in der Kardiologie: Myokardszintigraphie und Cardio-PET
Journal für Kardiologie - Austrian Journal of Cardiology 2000; 7 (3): 120-123
Volltext (PDF) Summary
Keywords: hibernation, Kardiologie, Myokard, Nuklearmedizin, PET, Positronenemissionstomographie, Szintigraphie
Die Unterscheidung zwischen Narbe und vitalem Herzmuskelgewebe beim Patienten mit KHK ist für die Therapiestrategie von großer Bedeutung. Dies gilt insbesondere für das "hibernating"-Myokard, wo eine möglichst frühe Revaskularisation zur Verbesserung einer reduzierten Linksventrikelfunktion führen kann. Sowohl der Koronarangiographie als auch der Echokardiographie sind für diese Fragestellung Grenzen gesetzt, so daß die Vitalitätsdiagnostik zunehmend zu einer Domäne nichtinvasiver nuklearmedizinischer Methoden wird. Das derzeit sensitivste Verfahren dafür ist die Cardio-PET mit der Darstellung des myokardialen Zellmetabolismus. Daneben haben SPECT-Untersuchungen mit Tl-201 oder Tc-99m-Sestamibi, deren Spezifität durch geänderte Untersuchungsprotokolle und Korrekturmöglichkeiten deutlich gebessert werden konnte, große Bedeutung im klinischen Routineeinsatz.
Journal für Kardiologie - Austrian Journal of Cardiology 2000; 7 (3): 120-123
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Keywords: hibernation, Kardiologie, Myokard, Nuklearmedizin, PET, Positronenemissionstomographie, Szintigraphie
Die Unterscheidung zwischen Narbe und vitalem Herzmuskelgewebe beim Patienten mit KHK ist für die Therapiestrategie von großer Bedeutung. Dies gilt insbesondere für das "hibernating"-Myokard, wo eine möglichst frühe Revaskularisation zur Verbesserung einer reduzierten Linksventrikelfunktion führen kann. Sowohl der Koronarangiographie als auch der Echokardiographie sind für diese Fragestellung Grenzen gesetzt, so daß die Vitalitätsdiagnostik zunehmend zu einer Domäne nichtinvasiver nuklearmedizinischer Methoden wird. Das derzeit sensitivste Verfahren dafür ist die Cardio-PET mit der Darstellung des myokardialen Zellmetabolismus. Daneben haben SPECT-Untersuchungen mit Tl-201 oder Tc-99m-Sestamibi, deren Spezifität durch geänderte Untersuchungsprotokolle und Korrekturmöglichkeiten deutlich gebessert werden konnte, große Bedeutung im klinischen Routineeinsatz.
