Krause und Pachernegg
Verlag für Medizin und Wirtschaft
 
Summary
Strowitzki T et al.
Medikamentöse Behandlung der Endometriose

Journal für Fertilität und Reproduktion 2003; 13 (3) (Ausgabe für Österreich): 13-18
Journal für Fertilität und Reproduktion 2003; 13 (3) (Ausgabe für Schweiz): 12-17

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Keywords: EndometrioseFertilitätmedikamentöse TherapieReproduktionsmedizin

Ziel der medikamentösen Behandlung der Endometriose ist die Induktion der Atrophie des ektopen Endometriums. Eine kausale medikamentöse Behandlung existiert nicht, sie ist immer symptomatisch. In der Routine werden heute Gestagene, GnRH-Agonisten, Ovulationshemmer und, mit Abstrichen, Danazol eingesetzt. Die alleinige medikamentöse Behandlung ist selten kurativ. Hauptindikationen sind die Erzielung eines möglichst langen schmerzfreien Intervalls, eine Reduktion der Endometriose auch zur Verbesserung der Operabilität sowie die Vorbereitung von sterilitätstherapeutischen Maßnahmen. Als alleinige Maßnahme zur Sterilitätstherapie sind alle medikamentösen Behandlungsformen ungeeignet. Neue Therapieansätze, wie GnRH-Antagonisten, Aromatasehemmer oder selektive Progesteronrezeptormodulatoren, haben noch keinen Eingang in die Routine gefunden.
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