56-jähriger Mann mit Status febrilis - ein komplexer Fallbericht mit unerwartetem Ausgang
Journal für Kardiologie - Austrian Journal of Cardiology 1998; 5 (3): 108-114
Volltext (PDF) Summary
Keywords: bakterielle Endokarditis, Kardiologie, Status febrilis
Der vorliegende Fallbericht beschreibt den Krankheitsverlauf eines 56-jährigen Patienten, der mit einem zunächst unklaren Status febrilis, der sich als bakterielle Klappenendokarditis entpuppte, zur stationären Behandlung aufgenommen wurde. Die Abheilung der Infektion wurde jedoch durch eine unvorhergesehene intrazerebrale Hämorrhagie kompliziert, deren Ursache in einer Ruptur eines Arteria cerebri media-Aneurysmas gelegen war. Die bakterielle Endokarditis, die unbehandelt eine Unzahl von schwerwiegenden Komplikationen nach sich ziehen kann, bedarf einer frühzeitigen intensiven und teils auch interdiziplinären Therapie, um einerseits den Erreger vollständig zu erradizieren und andererseits drohende Folgeerkrankungen zu vermeiden. Zusätzlich sollten frühzeitig bildgebende Verfahren eingesetzt werden, um embolische Komplikationen voraussehen zu können, wobei eine rechtzeitige Computertomographie des zerebralen Gefäßsystems Hinweise auf ein präexistentes oder ein entstehendes mykotisches Aneurysma geben könnte.
Journal für Kardiologie - Austrian Journal of Cardiology 1998; 5 (3): 108-114
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Keywords: bakterielle Endokarditis, Kardiologie, Status febrilis
Der vorliegende Fallbericht beschreibt den Krankheitsverlauf eines 56-jährigen Patienten, der mit einem zunächst unklaren Status febrilis, der sich als bakterielle Klappenendokarditis entpuppte, zur stationären Behandlung aufgenommen wurde. Die Abheilung der Infektion wurde jedoch durch eine unvorhergesehene intrazerebrale Hämorrhagie kompliziert, deren Ursache in einer Ruptur eines Arteria cerebri media-Aneurysmas gelegen war. Die bakterielle Endokarditis, die unbehandelt eine Unzahl von schwerwiegenden Komplikationen nach sich ziehen kann, bedarf einer frühzeitigen intensiven und teils auch interdiziplinären Therapie, um einerseits den Erreger vollständig zu erradizieren und andererseits drohende Folgeerkrankungen zu vermeiden. Zusätzlich sollten frühzeitig bildgebende Verfahren eingesetzt werden, um embolische Komplikationen voraussehen zu können, wobei eine rechtzeitige Computertomographie des zerebralen Gefäßsystems Hinweise auf ein präexistentes oder ein entstehendes mykotisches Aneurysma geben könnte.
