Die Bedeutung asymptomatischer Reststeine nach extrakorporaler Stoßwellenlithotripsie
Journal für Urologie und Urogynäkologie 1999; 6 (3) (Ausgabe für Österreich): 26-31
Volltext (PDF) Summary
Keywords: extrakorporale Stoßwellenlithotripsie, Reststeine, Urologie
Abhängig vom Zeitpunkt der Nachuntersuchung sind asymptomatische Reststeine nach extrakorporaler Stoßwellenlithotripsie in 10-40 % anzutreffen. Sind sie kleiner als 5 mm, werden sie als "clinically insignificant residual fragments" bezeichnet, was nicht immer zutrifft. Sehr wohl können diese Reststeine symptomatisch werden und zu einer weiteren Behandlung Anlaß geben. Das mögliche neue Wachstum der Restfragmente hängt wesentlich von der metabolischen Aktivität der Steinerkrankung ab. Bei Infektsteinen, Harnsäure- und Cystinsteinen sollte eine zusätzliche medikamentöse Therapie durchgeführt werden. Dies gilt auch für Kalziumoxalatsteinträger mit hoher Steinbildungsfrequenz.
Journal für Urologie und Urogynäkologie 1999; 6 (3) (Ausgabe für Österreich): 26-31
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Keywords: extrakorporale Stoßwellenlithotripsie, Reststeine, Urologie
Abhängig vom Zeitpunkt der Nachuntersuchung sind asymptomatische Reststeine nach extrakorporaler Stoßwellenlithotripsie in 10-40 % anzutreffen. Sind sie kleiner als 5 mm, werden sie als "clinically insignificant residual fragments" bezeichnet, was nicht immer zutrifft. Sehr wohl können diese Reststeine symptomatisch werden und zu einer weiteren Behandlung Anlaß geben. Das mögliche neue Wachstum der Restfragmente hängt wesentlich von der metabolischen Aktivität der Steinerkrankung ab. Bei Infektsteinen, Harnsäure- und Cystinsteinen sollte eine zusätzliche medikamentöse Therapie durchgeführt werden. Dies gilt auch für Kalziumoxalatsteinträger mit hoher Steinbildungsfrequenz.
