Arterielle Hypertonie und koronare Herzkrankheit, hypertensive Herzkrankheit und Vorhofflimmern
Journal für Hypertonie - Austrian Journal of Hypertension 2006; 10 (3): 18-23
Volltext (PDF) Summary Abbildungen
Keywords: arterielle Hypertonie, Diagnostik, KHK, Therapie, Vorhofflimmern
Die arterielle Hypertonie ist ein eigenstĂ€ndiger kardiovaskulĂ€rer Risikofaktor, der die Entwicklung von GefĂ€Ăstenosen in der zerebralen, peripheren und koronaren Strombahn begĂŒnstigt. Am Herzen verursacht die Druckerhöhung in den Herzkammern und -vorhöfen zudem hĂ€ufig eine linksventrikulĂ€re Hypertrophie und eine Dilatation des linken Vorhofes. Die GröĂe des linken Vorhofes, hĂ€ufige Blutdruckspitzen und zunehmende Fibrosierung prĂ€disponieren fĂŒr das Auftreten von Vorhofflimmern. Auf vaskulĂ€rer Ebene begĂŒnstigt die arterielle Hypertonie die Entwicklung der Atherosklerose der epikardialen LeitungsgefĂ€Ăe mit Koronarstenosen (koronare Herzkrankheit) und ĂŒber eine Mediaverdickung der koronaren Mikrostrombahn (Endotheldysfunktion). Die diastolische und systolische Herzinsuffizienz kann ebenso wie die VorhofgröĂe und die Wanddicke echokardiograpisch diagnostiziert werden. Die Echokardiographie sollte bei Erstdiagnose der arteriellen Hypertonie und in regelmĂ€Ăigen AbstĂ€nden erfolgen. Eine adĂ€quate Blutdruckeinstellung kann eine Endotheldysfunktion bessern, in EinzelfĂ€llen beseitigen sowie langfristig die Entwicklung von Koronarstenosen â bei zielgerechter Behandlung zusĂ€tzlich vorhandene Risikofaktoren â und den Ăbergang zur hypertensiven Herzkrankheit aufhalten bzw. verlĂ€ngern sowie Vorhofflimmern reduzieren helfen.
Journal für Hypertonie - Austrian Journal of Hypertension 2006; 10 (3): 18-23
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Keywords: arterielle Hypertonie, Diagnostik, KHK, Therapie, Vorhofflimmern
Die arterielle Hypertonie ist ein eigenstĂ€ndiger kardiovaskulĂ€rer Risikofaktor, der die Entwicklung von GefĂ€Ăstenosen in der zerebralen, peripheren und koronaren Strombahn begĂŒnstigt. Am Herzen verursacht die Druckerhöhung in den Herzkammern und -vorhöfen zudem hĂ€ufig eine linksventrikulĂ€re Hypertrophie und eine Dilatation des linken Vorhofes. Die GröĂe des linken Vorhofes, hĂ€ufige Blutdruckspitzen und zunehmende Fibrosierung prĂ€disponieren fĂŒr das Auftreten von Vorhofflimmern. Auf vaskulĂ€rer Ebene begĂŒnstigt die arterielle Hypertonie die Entwicklung der Atherosklerose der epikardialen LeitungsgefĂ€Ăe mit Koronarstenosen (koronare Herzkrankheit) und ĂŒber eine Mediaverdickung der koronaren Mikrostrombahn (Endotheldysfunktion). Die diastolische und systolische Herzinsuffizienz kann ebenso wie die VorhofgröĂe und die Wanddicke echokardiograpisch diagnostiziert werden. Die Echokardiographie sollte bei Erstdiagnose der arteriellen Hypertonie und in regelmĂ€Ăigen AbstĂ€nden erfolgen. Eine adĂ€quate Blutdruckeinstellung kann eine Endotheldysfunktion bessern, in EinzelfĂ€llen beseitigen sowie langfristig die Entwicklung von Koronarstenosen â bei zielgerechter Behandlung zusĂ€tzlich vorhandene Risikofaktoren â und den Ăbergang zur hypertensiven Herzkrankheit aufhalten bzw. verlĂ€ngern sowie Vorhofflimmern reduzieren helfen.
