Ernährung und Lebensstil in der Krebsprävention
Journal für Ernährungsmedizin 2008; 10 (2): 6-14
Volltext (PDF) Summary
Keywords: Ernährungsmedizin, Lebensstil, Onkologie, Prävention
Krebserkrankungen stellen nach den Herz-Kreislauferkrankungen weltweit die zweithäufigste Todesursache an nicht-infektiösen Krankheiten dar. Neben einer gewissen genetischen Veranlagung spielen Umweltfaktoren inklusive Ernährungs- und Lebensstilfaktoren mit unterschiedlicher Evidenz eine wesentliche Rolle in der Genese. Der aktuell erschienene 2. Expertenbericht des World Cancer Research Fund (WCRF) macht deutlich, dass neben der Ernährung vor allem auch das Ausmaß der körperlichen Aktivität und die Körperzusammensetzung wichtige Einflussfaktoren darstellen. Vor allem Adipositas und eine übermäßige Gewichtszunahme erhöhen das Erkrankungsrisiko für viele Krebsarten erheblich. Die Beibehaltung eines gesunden Körpergewichts stellt daher eine wesentliche Maßnahme in der Krebsprävention dar. Ebenso wichtig ist regelmäßige, körperliche Aktivität, die das Erkrankungsrisiko für einige Krebsarten deutlich senkt und durch ihre Bedeutung im Gewichtsmanagement indirekt mit jenen Krebsarten assoziiert ist, in denen Körpergewicht eine Rolle spielt. Basierend auf diesen Ergebnissen wurden entsprechende Empfehlungen sowohl als Public-Health-Ziele als auch als Empfehlungen auf individueller Ebene formuliert.
Journal für Ernährungsmedizin 2008; 10 (2): 6-14
Volltext (PDF) Summary
Keywords: Ernährungsmedizin, Lebensstil, Onkologie, Prävention
Krebserkrankungen stellen nach den Herz-Kreislauferkrankungen weltweit die zweithäufigste Todesursache an nicht-infektiösen Krankheiten dar. Neben einer gewissen genetischen Veranlagung spielen Umweltfaktoren inklusive Ernährungs- und Lebensstilfaktoren mit unterschiedlicher Evidenz eine wesentliche Rolle in der Genese. Der aktuell erschienene 2. Expertenbericht des World Cancer Research Fund (WCRF) macht deutlich, dass neben der Ernährung vor allem auch das Ausmaß der körperlichen Aktivität und die Körperzusammensetzung wichtige Einflussfaktoren darstellen. Vor allem Adipositas und eine übermäßige Gewichtszunahme erhöhen das Erkrankungsrisiko für viele Krebsarten erheblich. Die Beibehaltung eines gesunden Körpergewichts stellt daher eine wesentliche Maßnahme in der Krebsprävention dar. Ebenso wichtig ist regelmäßige, körperliche Aktivität, die das Erkrankungsrisiko für einige Krebsarten deutlich senkt und durch ihre Bedeutung im Gewichtsmanagement indirekt mit jenen Krebsarten assoziiert ist, in denen Körpergewicht eine Rolle spielt. Basierend auf diesen Ergebnissen wurden entsprechende Empfehlungen sowohl als Public-Health-Ziele als auch als Empfehlungen auf individueller Ebene formuliert.
