Prävention der erektilen Dysfunktion
Blickpunkt der Mann 2009; 7 (1): 10-14
Volltext (PDF) Summary Praxisrelevanz
Keywords: ED, erektile Dysfunktion, Urologie
Die wichtigste gesicherte Maßnahme zur Prävention der erektilen Dysfunktion ist die Aufrechterhaltung der Funktion des arteriellen Systems und somit die Vermeidung der Atherosklerose. Weniger gut gesichert, aber aus vielerlei Gründen plausibel, ist die Verbesserung der Oxygenierung der Schwellkörper durch regelmäßige Erektionen. Ob die Häufigkeit, Dauer und Qualität der Erektionen pharmakologisch (Phosphodiesterase-5-Hemmer vor der Bettruhe, gegebenenfalls kombiniert mit abendlicher Applikation einer kleineren Testosterondosis) oder durch andere Maßnahmen verbessert wird, ist dabei vermutlich sekundär. Sowohl dem Geschlechtsverkehr als auch der Masturbation wird ein protektiver Effekt zugeschrieben. Der pharmakologische Ansatz ist zumindest insofern charmant, als die Verbesserung der Oxygenierung der Schwellkörper ohne eigenes Zutun – spontan und im Schlaf – erfolgt. Ob, und wenn ja für welche Risikogruppe bzw. ab welchem Alter solche Maßnahmen empfohlen werden können, wurde bislang noch nicht untersucht, sodass generelle Empfehlungen derzeit noch nicht gegeben werden können.
Blickpunkt der Mann 2009; 7 (1): 10-14
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Keywords: ED, erektile Dysfunktion, Urologie
Die wichtigste gesicherte Maßnahme zur Prävention der erektilen Dysfunktion ist die Aufrechterhaltung der Funktion des arteriellen Systems und somit die Vermeidung der Atherosklerose. Weniger gut gesichert, aber aus vielerlei Gründen plausibel, ist die Verbesserung der Oxygenierung der Schwellkörper durch regelmäßige Erektionen. Ob die Häufigkeit, Dauer und Qualität der Erektionen pharmakologisch (Phosphodiesterase-5-Hemmer vor der Bettruhe, gegebenenfalls kombiniert mit abendlicher Applikation einer kleineren Testosterondosis) oder durch andere Maßnahmen verbessert wird, ist dabei vermutlich sekundär. Sowohl dem Geschlechtsverkehr als auch der Masturbation wird ein protektiver Effekt zugeschrieben. Der pharmakologische Ansatz ist zumindest insofern charmant, als die Verbesserung der Oxygenierung der Schwellkörper ohne eigenes Zutun – spontan und im Schlaf – erfolgt. Ob, und wenn ja für welche Risikogruppe bzw. ab welchem Alter solche Maßnahmen empfohlen werden können, wurde bislang noch nicht untersucht, sodass generelle Empfehlungen derzeit noch nicht gegeben werden können.
