Evidenzbasierte Verfahren in der motorischen Rehabilitation
Journal für Neurologie, Neurochirurgie und Psychiatrie 2010; 11 (1): 5-10
Volltext (PDF) Summary Praxisrelevanz
Keywords: Motorik, Neurologie
Eine zunehmende FĂźlle wissenschaftlicher Publikationen zur motorischen Rehabilitation in der Neurologie erlaubt inzwischen, evidenzbasierte Verfahren zu benennen. In dieser Ăbersicht werden ältere und neue Therapieansätze fĂźr die Rehabilitation der oberen und unteren Extremität nach Schlaganfall dargestellt. BerĂźcksichtigt wurden insbesondere randomisierte kontrollierte Studien, Metaanalysen und systematische Reviews. Zusammenfassend ergibt sich fĂźr Verfahren wie die âConstraint- Induced Movement Therapyâ und die Anwendung von Botulinumtoxin A bei fokaler Spastik bereits eine sehr gute Evidenzlage, bei anderen Verfahren wie dem âImpairment-Oriented Trainingâ, der Spiegeltherapie, dem mentalen Training, dem Einsatz elektromechanischer Geräte und dem spezifischen Gangtraining sind zumindest deutliche Wirksamkeitshinweise vorhanden. Zweifelsohne besteht jedoch sowohl fĂźr schon bekannte als auch fĂźr neue Therapieansätze weiterer Forschungsbedarf.
Journal für Neurologie, Neurochirurgie und Psychiatrie 2010; 11 (1): 5-10
Volltext (PDF) Summary Praxisrelevanz
Keywords: Motorik, Neurologie
Eine zunehmende FĂźlle wissenschaftlicher Publikationen zur motorischen Rehabilitation in der Neurologie erlaubt inzwischen, evidenzbasierte Verfahren zu benennen. In dieser Ăbersicht werden ältere und neue Therapieansätze fĂźr die Rehabilitation der oberen und unteren Extremität nach Schlaganfall dargestellt. BerĂźcksichtigt wurden insbesondere randomisierte kontrollierte Studien, Metaanalysen und systematische Reviews. Zusammenfassend ergibt sich fĂźr Verfahren wie die âConstraint- Induced Movement Therapyâ und die Anwendung von Botulinumtoxin A bei fokaler Spastik bereits eine sehr gute Evidenzlage, bei anderen Verfahren wie dem âImpairment-Oriented Trainingâ, der Spiegeltherapie, dem mentalen Training, dem Einsatz elektromechanischer Geräte und dem spezifischen Gangtraining sind zumindest deutliche Wirksamkeitshinweise vorhanden. Zweifelsohne besteht jedoch sowohl fĂźr schon bekannte als auch fĂźr neue Therapieansätze weiterer Forschungsbedarf.
