Kann ich mit Insulinbehandlung Busfahrer bleiben? Eine Darstellung der aktuellen Gesetzgebung in Hinblick auf Fahrneigung bei Diabetes mellitus
Journal für Klinische Endokrinologie und Stoffwechsel - Austrian Journal of Clinical Endocrinology and Metabolism 2010; 3 (3): 25-32
Volltext (PDF) Summary Praxisrelevanz
Keywords: Diabetes mellitus, Fahrerlaubnisverordnung, Risikomanagement
Die AktualitĂ€t der Frage, ob eine Insulinbehandlung die TĂ€tigkeit als Busfahrer ausschlieĂt, ergibt sich allein schon aus der Neufassung der âRichtlinien ĂŒber den FĂŒhrerschein der EuropĂ€ischen Unionâ vom 25.08.2009 [1]. Die Neubewertung von âakzeptablen Risikenâ ist einerseits bedingt durch die neuen Behandlungsverfahren, andererseits aber auch geboten durch die rapide Zunahme der Diabeteserkrankung in allen LĂ€ndern, auch im Zusammenhang mit dem demographischen Wandel der Bevölkerung in Europa. Die Fahrerlaubnisverordnung auf europĂ€ischer und nationaler Ebene wird dargestellt und Unterschiede zwischen der aktuellen deutschen und österreichischen Regelung werden erlĂ€utert. Mögliche Kompensationsmechanismen von FahreignungsmĂ€ngeln werden im Hinblick auf ein geeignetes Risikomanagement bei beruflicher Nutzung von Kraftfahrzeugen diskutiert.
Journal für Klinische Endokrinologie und Stoffwechsel - Austrian Journal of Clinical Endocrinology and Metabolism 2010; 3 (3): 25-32
Volltext (PDF) Summary Praxisrelevanz
Keywords: Diabetes mellitus, Fahrerlaubnisverordnung, Risikomanagement
Die AktualitĂ€t der Frage, ob eine Insulinbehandlung die TĂ€tigkeit als Busfahrer ausschlieĂt, ergibt sich allein schon aus der Neufassung der âRichtlinien ĂŒber den FĂŒhrerschein der EuropĂ€ischen Unionâ vom 25.08.2009 [1]. Die Neubewertung von âakzeptablen Risikenâ ist einerseits bedingt durch die neuen Behandlungsverfahren, andererseits aber auch geboten durch die rapide Zunahme der Diabeteserkrankung in allen LĂ€ndern, auch im Zusammenhang mit dem demographischen Wandel der Bevölkerung in Europa. Die Fahrerlaubnisverordnung auf europĂ€ischer und nationaler Ebene wird dargestellt und Unterschiede zwischen der aktuellen deutschen und österreichischen Regelung werden erlĂ€utert. Mögliche Kompensationsmechanismen von FahreignungsmĂ€ngeln werden im Hinblick auf ein geeignetes Risikomanagement bei beruflicher Nutzung von Kraftfahrzeugen diskutiert.
