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1. Strohmer B; Danmayr F; Kraus J; Motloch L; Hoppe UC
EPU-Corner: Seltene Variante eines Präexzitationssyndroms – elektrophysiologische Risikostratifizierung und Differentialdiagnostik
EPS
Journal für Kardiologie - Austrian Journal of Cardiology 2021; 28 (5-6): 182-187
EPS. Rechts: Im SR kurzes AH und fusioniertes HV-Intervall. Links: Antegrade 1:1-Leitung (CL 320 ms) mit prolongiertem AH-Intervall, His-Aktivierung proximal nach distal. Mitte: Retrograde VA-Leitung konzentrisch dekremental. Rechts: Atriale Extrastimulation – dekrementales AH, fixiert kurzes HV-Intervall, keine Änderung im QRS.

Keywords: EPS,  Kardiologie
2. Glaser F; Rohla M
Phänomene, erworbene Störungen und Therapie der atrioventrikulären Leitung – ein Update // Phenomena, acquired disorders and therapy of the atrioventricular conduction
Dekrementale Leitung - AVN
Journal für Kardiologie - Austrian Journal of Cardiology 2020; 27 (7-8): 276-301
Veranschaulichung der dekrementalen Leitung im AVN. Die EKG-Aufzeichnungen A, B und C zeigen eine Vorhofstimulation mit einer Basiszykluslänge von 500 msec (S1-S1). Bei dieser Zykluslänge besteht ein A1-H1-Intervall von 170 msec (entspricht der AV-Knoten-Leitungszeit) und ein H1-V1-Intervall von 42 msec (entspricht der Leitungszeit des HPS bis zur Ventrikelaktivierung). Ein vorzeitiger Stimulus (S2) mit einem Kopplungsintervall von 300 msec (S1-S2) benötigt eine längere Leitungszeit (260 msec) im AVN (A2-H2), die Überleitungszeit im HPS bleibt praktisch unverändert (46 msec, H2-V2). Bei Verkürzung des S1-S2-Intervalls auf 290 msec verlängert sich die AH-Zeit auf 285 msec bei unveränderter HV-Zeit. Ein noch kürzer gekoppelter Stimulus (280 msec S1-S2) wird im AVN blockiert (A2 ohne H2). Die ERP des AV-Knotens ist bei diesem Beispiel 280 msec. Unten links ist eine schematische Darstellung der AV-Überleitungszeiten abgebildet. Je kürzer die Kopplungszeit (R-P), umso länger wird die Überleitungszeit (P-R). Es besteht ein annähernd lineares Verhältnis im Rahmen eines breiteren Spektrums. Aus [19].

Keywords: AVN,  Dekrementale Leitung,  EKG
3. Neuhold U; Rohla M; Glaser F; Mihalcz A
Fallbericht: Eine seltene Rhythmusstörung
EKG
Journal für Kardiologie - Austrian Journal of Cardiology 2018; 25 (1-2): 30-33
Während Ablation am Mahaim-Bündel. Zyklus 1, 2, 4, 5, 7 und 8 weisen eine idente atriale Aktivierungssequenz auf, entsprechend einer fokalen Automatie im Ablationsbereich. Es liegt eine nahezu vollständige Präexzitation der Kammerkomplexe vor. Die gering wechselnde QRS-Morphologie dieser Zyklen spricht gegen vollständige Präexzitation bei allen Schlägen, vermutlich wird ein geringer Teil des Ventrikelmyokards auch über das physiologische Reizleitungssystem aktiviert. Das AV-Intervall wechselt im Sinne der dekrementalen Leitung sowohl der Bahn als auch des AV-Knotens. Die atrialen Potentiale nach Zyklus 8 und 10 entsprechen ebenfalls lokaler Aktivierung aus dem Bahnbereich, werden aber nicht geleitet (Bahnleitung entweder durch Ablation blockiert oder Mahaim-Bündel ebenso wie AV-Knoten nach kurz vorangegangener Aktivierung gerade refraktär). Zusätzlich dürfte eine lokale Aktivierung des Ventrikelmyokards nahe der Ablationsstelle QRS 3, 6 und 12 verursachen (QRS 3 geht keine atriale Erregung in „vernünftigem“ Abstand voraus, also muss ein vorzeitiger ventrikulärer Schlag vorliegen, auch 6 und 12 „kommen“ gering vorzeitig). QRS 10 weist eine gänzlich andere Morphologie auf und dürfte einer zufälligen rechtsventrikulären Extrasystole entsprechen. QRS 9 und 11 weisen bereits fehlende Bahnleitung durch die Ablation auf. Das bunte Bild spricht für nicht-optimale Katheterstabilität.

Keywords: EKG,  Mahaim-Bündel
4. Neuhold U; Rohla M; Glaser F; Mihalcz A
Fallbericht: Eine seltene Rhythmusstörung
EKG
Journal für Kardiologie - Austrian Journal of Cardiology 2018; 25 (1-2): 30-33
Dekrementale Leitung des Mahaim-Bündels. Atriale programmierte Stimulation: S1 470– S2 270. Zunahme des Stimulus-V-Intervalls um 45 ms.

Keywords: EKG,  Mahaim-Bündel
 

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