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Krause und Pachernegg
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1. Blessberger H; Hackl M; Bergler-Klein J
Technische Aspekte der Strain-Echokardiographie // Technical aspects of strain echocardiography
Echo
Journal für Kardiologie - Austrian Journal of Cardiology 2024; 31 (5-6): 104-112
„Myocardial Work“-Applikation. Anzeige des Pressure-Strain-Loops (links oben), der globalen konstruktiven bzw. verschwendeten myokardialen Arbeit links unten sowie der globalen Arbeitseffizienz im Bull’s-Eye-View (rechts oben). Rechts unten befinden sich die Messwerte: GLS –18 %, GAI: globaler Arbeitsindex (mmHg %), GKA: globale konstruktive Arbeit (mmHg %), GUA: globale unproduktive Arbeit (mmHg %), GAE: globale Arbeitseffizienz (%). Letztere ist mit 97 % in diesem Fall im Normbereich. Der Blutdruck mit 138/91 mmHg wurde händisch gemessen und in das System eingegeben.

Keywords: Bull’s-Eye-View,  Echo,  Kardiologie,  Myocardial Work
2. Blessberger H; Hackl M; Bergler-Klein J
Technische Aspekte der Strain-Echokardiographie // Technical aspects of strain echocardiography
Echo - Bull's-Eye-View
Journal für Kardiologie - Austrian Journal of Cardiology 2024; 31 (5-6): 104-112
Links: Bull’s-Eye-View mit allen 17 linksventrikulären Segmenten. Die Farbcodierung zeigt eine gute longitudinale Kontraktilität aller Segmente an. Der GLS beträgt –23,0 %. Rechts: zugehörige segmentale Strainkurven. Die Maxima der systolischen Kontraktion (= Minima der Kurven) fallen zeitlich zusammen (synchrone Kontraktion aller Segmente). Divergieren die Kurven hinsichtlich des zeitlichen Auftretens ihrer Minima, handelt es sich um eine dyssynchrone Kontraktion der linksventrikulären Segmente. Dies kann beispielsweise beim Vorliegen eines Linksschenkelblocks beobachtet werden

Keywords: Bull's-Eye-View,  Echo,  Kardiologie
3. Buchta M; Eckert A; Griessenauer JC; Grassner L
Traumatische spinale Subarachnoidalblutung: ein anschaulicher Fall mit Literaturübersicht // Traumatic spinal subarachnoid hemorrhage with spinal cord compression – a case report and literature review
Postoperatives MRT
Journal für Neurologie, Neurochirurgie und Psychiatrie 2024; 25 (4): 104-108
Das postoperative MRT der HWS zeigt ein sagittales T2-gewichtetes Bild (a) und ein axiales T2-gewichtetes Bild (b), das eine adäquate Dekompression des Spinalkanals mit einem rückläufigen Rückenmarksödem von C4 bis C6 zeigt (Pfeil). Es sind keine Anzeichen einer Restblutung erkennbar. (MRT: Magnetresonanztomographie; HWS: Halswirbelsäule)

Keywords: Dekompression des Spinalkanals,  HWS,  MRT,  Neurochirurgie,  postoperativ,  rückläufiges Rückenmarksödem,  traumatische spinale Subarachnoidalblutung
4. Buchta M; Eckert A; Griessenauer JC; Grassner L
Traumatische spinale Subarachnoidalblutung: ein anschaulicher Fall mit Literaturübersicht // Traumatic spinal subarachnoid hemorrhage with spinal cord compression – a case report and literature review
Intraoperative Bilder
Journal für Neurologie, Neurochirurgie und Psychiatrie 2024; 25 (4): 104-108
Intraoperative Bilder nach Duraeröffnung. Das linksseitige Hämatom ist von der Arachnoidea bedeckt und verdrängt das Rückenmark zur Seite (a). Es erfolgt eine vorsichtige Öffnung der Arachnoidea. Nach Entfernung des Hämatoms ist eine Hyperämie des Myelons sichtbar (b). (SAB: Subarachnoidalblutung; RM: Rückenmark, RP: Radix posterior [hintere Nervenwurzeln]).

Keywords: Foto,  Hämatom,  intraoperativ,  Neurochirurgie,  OP-Situs,  traumatische spinale Subarachnoidalblutung
5. Buchta M; Eckert A; Griessenauer JC; Grassner L
Traumatische spinale Subarachnoidalblutung: ein anschaulicher Fall mit Literaturübersicht // Traumatic spinal subarachnoid hemorrhage with spinal cord compression – a case report and literature review
Intraoperative Sonographie
Journal für Neurologie, Neurochirurgie und Psychiatrie 2024; 25 (4): 104-108
Axiales Bild einer intraoperativen, epiduralen Sonographie vor Durotomie, das ein hyperechogenes Hämatom auf der linken dorsolateralen Seite zeigt (Pfeil). (RM = Rückenmark)

Keywords: dorsolaterales subdurales Hämatom,  intraoperativ,  Neurochirurgie,  Sonographie,  traumatische spinale Subarachnoidalblutung
6. Buchta M; Eckert A; Griessenauer JC; Grassner L
Traumatische spinale Subarachnoidalblutung: ein anschaulicher Fall mit Literaturübersicht // Traumatic spinal subarachnoid hemorrhage with spinal cord compression – a case report and literature review
Präoperative MRT-Bilder
Journal für Neurologie, Neurochirurgie und Psychiatrie 2024; 25 (4): 104-108
Präoperative MRT-Bilder der HWS. Das sagittale T2-gewichtete Bild zeigt eine dorsale, hypointense, spindelförmige Blutung von C4 bis C6 mit Rückenmarksödem (a). Das sagittale T1-gewichtete Bild zeigt eine iso- bis hyperintense Blutung (b). Das axiale T2-gewichtete Bild zeigt eine hypointense subdurale Blutung links mit zentralem Rückenmarksödem (c). Der weiße Pfeil zeigt auf die beschriebene Blutung. (MRT: Magnetresonanztomographie; HWS: Halswirbelsäule)

Keywords: dorsolaterale Rückenmarkskompression,  HWS,  intradurales Hämatom,  MRT,  Neurochirurgie,  präoperativ,  traumatische spinale Subarachnoidalblutung
7. Derndorfer M
Beendet Conduction System Pacing die Ära des CRT // Does conduction system pacing end the era of the CRT
Linksschenkel-Stimulation
Journal für Kardiologie - Austrian Journal of Cardiology 2024; 31 (1-2): 18-26
Linksschenkel-Stimulation („Left Bundle Branch [Area] Pacing, LBBAP). Mögliche Varianten des „Left Bundle Branch Pacings“ (LBBP), die üblicherweise anhand elektrophysiologischer und auch EKG-Kriterien unterschieden werden können. Wird mit geringerem Output nur LVSP erzielt, mit höherem jedoch auch nsLBBP, so spricht man von „Left Bundle Branch Area Pacing“ (LBBAP). (© M. Derndorfer) (A): Selektives LBBP, wo die Sonde perfekt am Linksschenkel (oder einem seiner Faszikel) verankert ist und bei entsprechendem (meist sehr niedrigem) Output auch nur diesen stimuliert. Die Erregung erfolgt somit zuerst über das Reizleitungssystem (intrinsisch < 35 ms), bis es dann zur Myokard-Erregung kommt. Die isoelektrische Linie im EKG ist hier, falls überhaupt erkennbar, wesentlich diskreter als beim HBP. (B): Nicht-selektives LBBP, wo die Sonde einerseits den Linksschenkel erregt, andererseits auch das umliegende septale Myokard. (C): Linksventrikuläre septale Stimulation, „Left Ventricular Septal Pacing“ (LVSP), wo die Sonde tief im interventrikulären Septum verankert ist, jedoch das Reizleitungssystem nicht direkt stimuliert. Hier findet die Stimulation Anschluss an das links-subendokardial gelegene His-Purkinje-Netzwerk und bewirkt auch im rechten Ventrikel eine vergleichsweise rasche Aktivierung. (D): Anodale nicht-selektive Linksschenkelstimulation, „Anodal Nonselective Left Bundle Branch Pacing“ (anodal nsLBBP), wo die Erregung einerseits sehr schnell über den Linksschenkel läuft, andererseits bei bipolarer Konfiguration auch die Anode (= Ring) durch Hyperpolarisation zündet und somit der LV als auch RV sehr früh aktiviert werden – möglicherweise die physiologischste Form des LBBAP mit bester interventrikulärer Synchronie.

Keywords: Kardiologie,  Linksschenkel-Stimulation,  Schema
8. Burkart-Küttner D; Nürnberg M; Zweiker D
Empfehlungen zur Nachsorge von konventionellen Herzschrittmacher-Systemen // Recommendations for aftercare of conventional cardiac pacemaker systems
SM-Tascheninfektion - Perforation
Journal für Kardiologie - Austrian Journal of Cardiology 2023; 30 (9-10): 209-216
Obwohl man keine Rötung oder Schwellung sieht und der Patient auch kein Fieber hat, handelt es sich hierbei um eine SM-Tascheninfektion mit Perforation. Eine komplette SM-Systementfernung (inklusive Extraktion der Sonden) ist in diesem Fall indiziert. (Quelle: SM-Ambulanz Hanusch-Krankenhaus, Wien)

Keywords: Foto,  Infektion,  Kardiologie,  Schrittmacher
9. Pölzl G; Mayr A; Müller S; Ungericht M; Schmied CM; Verheyen N; Zaruba MM; Grimm M; Messner M
Kongressbericht: Konsensusmeeting Herzinsuffizienz - Innsbruck, 19.11.2022
Das dicke Herz – der hypertrophe Phänotyp

LVH
Journal für Kardiologie - Austrian Journal of Cardiology 2023; 30 (3-4): 84-93
Drei Fälle linksventrikulärer Hypertrophie (LVH), welche unter anderem anhand von T1-Mapping (untere Bildreihe) mit hoher diagnostischer Genauigkeit einer klaren Pathologie zugeordnet werden können. Konzentrische LVH mit 15 mm messendem intraventrikulärem Septum (Bild A) mit deutlich reduzierten T1-Relaxationszeiten von 892 ms septal (Bild a) im Fall eines Mb. Fabry. Septal betonte LVH mit maximal 18 mm haltender Wanddicke (Bild B) und ausgeprägter Verlängerung der T1-Relaxationszeiten von 1204 ms septal (Bild b) im Fall einer Amyloidose. Konzentrisch wandverdickter (maximale Wanddicke 24 mm, Bild C), hyperkontraktiler linker Ventrikel (Ejektionsfraktion 72 %) mit mäßig erhöhter T1-Relaxationszeit (1088 ms septal, Bild c) und fokaler T1-Relaxationszeit von 1196 ms an der anterioren rechtsventrikulären Insertionsstelle im Falle einer hypertrophen Kardiomyopathie.

Keywords: Kardiologie,  linksventrikuläre Hypertrophie,  Magnetresonanztomographie
10. Mair J; Gabriel H
Erstmanifestation von angeborenen Herzerkrankungen im Erwachsenenalter
Online-Abbildung 2
Journal für Kardiologie - Austrian Journal of Cardiology 2023; 30 (3-4): 56-62
Persistierende linke obere Hohlvene mit „unroofed coronary sinus�. Die linke obere Hohlvene (2) mündet über den Koronarsinus in den rechten Vorhof. Zusätzlich kommt es bei „unroofed coronary sinus“ (1) durch die Defekte am Dach des Koronarsinus zu einem Shuntfluss in den linken Vorhof. Ca. 1 % aller Vorhofseptumdefekte fallen in diese Kategorie.
Dieses schematische Diagramm wurde mit Genehmigung der Universität Basel von http://www.chd-diagrams.com entnommen. (Diese Abbildungen sind vom New Media Center der Universität Basel [Schweiz] unter der Creative Commons NonCommercial NoDerivatives 4.0 International License lizensiert.

Keywords: Schema
11. Mair J
Interpretation des kardialen Troponin I und Troponin T im klinischen Alltag. Teil 2: Mythen // Interpretation of cardiac troponin I and troponin T in daily routine. Part 2: Myths.
Troponintest - Online-Abbildung 5
Journal für Kardiologie - Austrian Journal of Cardiology 2023; 30 (11-12): 293-298
Falsch positives kardiales Troponintestergebnis durch interferierende Antikörper in der Probe. Die hochsensitiven kardialen Troponin-Immunoassay sind sog. „sandwich immunoassays“, d. h., kardiales Troponin bindet mit einer Stelle des Moleküls an den festphasengebundenen Bindungsantikörper, an einer anderen Stelle des Moleküls bindet der enzymmarkierte Nachweisantikörper. Nach Phasentrennung und Waschschritten katalysiert der enzymmarkierte Troponin-Antikörper-Komplex die Nachweisreaktion. Durch Brückenbildung von interferierenden Antikörpern zwischen den bindenden und nachweisenden Antikörpern kann es auch ohne an Antikörper gebundenes Troponin zu in diesem Fall falsch positiven Messergebnissen kommen. Interferierende Antikörper können aber auch die Bindung des Troponin an die Testantikörper blockieren und so zu falsch negativen Messwerten führen. Adaptiert nach [17]. cTn: kardiales Troponin; Ak: Antikörper

Keywords: Kardiologie,  Schema
12. Mair J
Interpretation des kardialen Troponin I und Troponin T im klinischen Alltag. Teil 2: Mythen // Interpretation of cardiac troponin I and troponin T in daily routine. Part 2: Myths.
Herz-Kreislaufstillstand - Online-Abbildung 3
Journal für Kardiologie - Austrian Journal of Cardiology 2023; 30 (11-12): 293-298
50-jähriger Mann mit Laienreanimation bei Herz-Kreislaufstillstand. Bei Eintreffen des Notarztes fand sich Kammerflimmern, das erfolgreich defibrilliert werden konnte. Das EKG bei Klinikaufnahme (A) zeigt eine ausgeprägte Repolarisationsstörung in fast allen Ableitungen mit ST-Streckenhebungen in aVR. Das hochsensitive kardiale Troponin T bei Klinikaufnahme war 71,4 ng/L (Normwert < 14 ng/L). Eine relevante koronare Herzerkrankung wurde in der akut durchgeführten Koronarangiographie ausgeschlossen. Die im Anschluss durchgeführte zerebrale Computertomographie (B) zeigte eine schwere Subarachnoidalblutung aus einem großen Aneurysma der Arteria cerebri posterior sinistra. Die massive zentrale Sympathikusaktivierung im Rahmen der Subarachnoidalblutung führte zu einer sekundären Myokardischämie mit ausgeprägter Repolarisationsstörung im EKG. In unklaren Fällen ist daher eine zerebrale Computertomographie vor einer akuten Koronarangiographie dringend zu empfehlen, um derartige „Fallgruben“ auszuschließen.

Keywords: CT,  EKG,  Kardiologie
13. Mair J
Interpretation des kardialen Troponin I und Troponin T im klinischen Alltag. Teil 2: Mythen // Interpretation of cardiac troponin I and troponin T in daily routine. Part 2: Myths.
Perimyokarditis - Online-Abbildung 2
Journal für Kardiologie - Austrian Journal of Cardiology 2023; 30 (11-12): 293-298
31-jähriger Mann mit akuter Perimyokarditis. Bei ausgeprägten Formen einer akuten Myokarditis können sich Beschwerden und kardiale Troponin- und Kreatinkinase-Werte vergleichbar mit jenen von Patienten mit einem akuten Myokardinfarkt finden. Insbesondere bei älteren Patienten bzw. - wie in diesem Fall - Patienten mit ausgeprägtem kardiovaskulärem Risikoprofil muss ein akutes Koronarsyndrom ausgeschlossen werden (in diesem Fall durch invasive Koronarangiographie). Die akute Perimyokarditis konnte in der Kernspintomographie des Herzens bestätigt werden.

Keywords: Kardiologie,  Schema,  Troponin T
14. Mair J
Interpretation des kardialen Troponin I und Troponin T im klinischen Alltag. Teil 2: Mythen // Interpretation of cardiac troponin I and troponin T in daily routine. Part 2: Myths.
Troponin T - Online-Abbildung 1
Journal für Kardiologie - Austrian Journal of Cardiology 2023; 30 (11-12): 293-298
53-jähriger Mann mit exazerbierter chronisch obstruktiver Lungenerkrankung Grad IV und akutem Myokardinfarkt Typ 2. Es fand sich ein deutlicher Anstieg des hochsensitiven kardialen Troponin T (Normwert < 14 ng/L) und auch der Kreatinkinase. In der Akut-Koronarangiographie fanden sich keine signifikanten Stenosen und in der Computertomographie-Angiographie der Pulmonalstrombahn kein Hinweis für eine akute Pulmonalembolie. Falls keine rezente Koronarangiographie vorliegt, muss in derartigen Fällen ein akutes Koronarsyndrom bzw. eine signifikante koronare Herzerkrankung ausgeschlossen werden.

Keywords: Kardiologie,  Schema,  Troponin T
15. Hosmann A; Reinprecht A; Rössler K
Die zerebrale Mikrodialyse – der Blick hinter die Blut-Hirn-Schranke direkt am neurochirurgischen Intensivbett bei Patienten nach aneurysmatischer Subarachnoidalblutung // Cerebral microdialysis
Intra-arterielle Spasmolyse
Journal für Neurologie, Neurochirurgie und Psychiatrie 2022; 23 (1): 10-15
Intra-arterielle Spasmolyse: Bei Patienten mit schwerem zerebralem Vasospasmus nach Subarachnoidalblutung (4A) steht die endovaskuläre super-selektive intra-arterielle Spasmolyse als Last-line-Therapie zur Verfügung. Auch wenn ihre Anwendung stark umstritten ist, kann sie in gut selektionierten Fällen nicht nur zu einer deutlichen angiographischen Vasodilatation (4B), sondern auch zu einer langfristigen Verbesserung der zerebralen Oxygenierung und des zerebralen Metabolismus führen (4C).

Keywords: Angiographie,  Diagramm,  intra-arterielle Spasmolyse,  Neurochirurgie,  zerebrale Mikrodialyse
16. Altersberger M; Sitter C; Schuri M; Genger M
Echokardiographie aktuell: Hyperkaliämie im „echologischen“ Alltag – eine Geschichte in 2 Fällen
LVF-EF
Journal für Kardiologie - Austrian Journal of Cardiology 2022; 29 (11-12): 328-331
Fokussierte Blicke auf den LV mit gering reduzierter LVF-EF 40– 45 % inklusive Bullseye eines 2D-Strains. Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=a-58XFH_rpQ

Keywords: Echo,  Kardiologie
17. Altersberger M; Sitter C; Schuri M; Genger M
Echokardiographie aktuell: Hyperkaliämie im „echologischen“ Alltag – eine Geschichte in 2 Fällen
Hyperkaliämie
Journal für Kardiologie - Austrian Journal of Cardiology 2022; 29 (11-12): 328-331
EKG-Veränderungen bei Hyperkaliämie – zeltförmige T-Wellen (tented T-waves). Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=wAFecgFOMoc

Keywords: EKG,  Kardiologie
18. Altersberger M; Sitter C; Schuri M; Genger M
Echokardiographie aktuell: Hyperkaliämie im „echologischen“ Alltag – eine Geschichte in 2 Fällen
LVF
Journal für Kardiologie - Austrian Journal of Cardiology 2022; 29 (11-12): 328-331
Hyperdynamische LVF bei Hypovolämie. Quelle:

Keywords: Echo,  Kardiologie
19. Geiger H
Tipps zur Echokardiographie bei angeborenen Herzfehlern // Echo in patients with congenital heart defects
Fontan-Herz
Journal für Kardiologie - Austrian Journal of Cardiology 2022; 29 (11-12): 303-311
Gleicher Pat. wie in Abb. 7, mit Farbdoppler: Während der Fontan-Operation wird absichtlich meist eine kleine Fenestrierung zwischen Fontan-Tunnel und Vorhof geschaffen, die dann später interventionell verschlossen wird. Falls diese offen bleibt, kann man im Farbdoppler oft einen Jet darstellen (und dann Gradienten messen).

Keywords: Farbdoppler,  Kardiologie,  Ultraschall
20. Zweiker D; Nürnberg M
Neue Entwicklungen bei antibradykarden Systemen // New developments in antibradycardiac systems
His-Sonde
Journal für Kardiologie - Austrian Journal of Cardiology 2021; 28 (7-8): 223-226
Positionierung einer His-Sonde zur permanenten Stimulation, Fall von Abbildung 1, Durchleuchtung 30° RAO, 0° CRAN. Zur Orientierung erfolgt über den femoralen Zugang die Positionierung eines quadripolaren Katheters in den Bereich des His-Bündels, bis ein His-Signal ableitbar ist (in diesem Fall zwischen den beiden proximalen Polen). Anschließend erfolgt die Positionierung einer Sonde im Bereich des His-Bündels mittels einer Delivery-Schleuse. RA: Rechter Vorhof mit im rechten Herzohr positionierter Vorhofsonde; RV: Schema des rechten Ventrikels und der Trikuspidalklappe; HIS: Spitze der His-Sonde. © David Zweiker, erstellt mit GIMP 2.10.22

Keywords: Angiographie,  His-Sonde,  Kardiologie
21. Glaser F; Rohla M
Phänomene, erworbene Störungen und Therapie der atrioventrikulären Leitung – ein Update // Phenomena, acquired disorders and therapy of the atrioventricular conduction
SR - AVJR
Journal für Kardiologie - Austrian Journal of Cardiology 2020; 27 (7-8): 276-301
SR und gleichzeitig AVJR bei einem 67-Jährigen (Zufallsbefund beim Internisten). Die P-Wellen sind mit Pfeil markiert. Es besteht eine leichte ventrikulophasische Schwankung des PP-Intervalls. Der AVJR (E) mit normal breiten QRS-Komplexen ist langsam und regelmäßig (CL 1680 msec). Zwei QRS-Komplexe sind vorzeitig: (C). Der scheinbar höhergradige AV-Block ist bedingt durch versteckte retrograde Leitung des AVJR in den AVN. Bei zwei günstigen RP-Intervallen kann eine AV-Überleitung stattfinden, weil der AVN nach der retrograden Depolarisation nicht mehr refraktär ist. Diese zwei übergeleiteten QRS haben auch eine von den Escape-Komplexen etwas abweichende Morphologie. Praktische Konsequenz: Eine Schrittmacherimplantation ist in diesem Fall nur bei klinischer Symptomatik notwendig. Aus [19].

Keywords: AVJR,  EKG,  SR
22. Glaser F; Rohla M
Phänomene, erworbene Störungen und Therapie der atrioventrikulären Leitung – ein Update // Phenomena, acquired disorders and therapy of the atrioventricular conduction
Bi-Level-AV-Block
Journal für Kardiologie - Austrian Journal of Cardiology 2020; 27 (7-8): 276-301
Bi-Level-AV-Block bei einem 55-Jährigen. Leistungslimitierung bei der Arbeit durch Dyspnoe und Schwindel. Holter-EKG (12,5 mm/sec Ableitung mV5). Während der Aufzeichnung überwiegend 1:1 AV-Überleitung und RSB. Oben, A: Bei nächtlicher Vagotonie Wenckebach-Typ AV-Block II, Übergang in 2:1-AV-Block: Block offensichtlich im AVN (PR vor Block länger, als danach). Unten, B: Bei körperlicher Belastung (Sinusfrequenz-Anstieg bis ca 120/ min) Wechsel zwischen 3:1, 3:2 und schließlich 2:1-AV-Block. Das Leiterdiagramm erklärt den Bi-Level-Block: Bei 2:1-Überleitung Block im HPS, bei 3:1-Überleitung Block zuerst im HPS, dann im AVN, bei 3:2-AV-Block im HPS. In diesem Fall besteht eine klare Schrittmacherindikation, da eine Progression im distalen Blockbereich (HPS) jederzeit entstehen kann. Erklärung siehe Text!

Keywords: Bi-Level-AV-Block,  EKG
23. Glaser F; Rohla M
Phänomene, erworbene Störungen und Therapie der atrioventrikulären Leitung – ein Update // Phenomena, acquired disorders and therapy of the atrioventricular conduction
Infrahissärer Wenckebach-Typ AV-Block II
Journal für Kardiologie - Austrian Journal of Cardiology 2020; 27 (7-8): 276-301
Infrahissärer Wenckebach-Typ AV-Block II bei einer 70-Jährigen mit rezidivierenden ungeklärten Synkopen. Oben: Sinus rhythmus, 88/min. Die PQ-Zeit vor dem Block beträgt 200 msec, nach dem Block 240 msec., LSB. Mitte: Elektrophysiologische Untersuchung mit Elektrodenbipolen im Vorhof (HRA), am HIS (HBEp und d), RV und Oberflächenableitung V1: Im Gegensatz zu oben bei ausgeprägter Sinusbradykardie von 41/min 1:1-Überleitung mit einer extrem langen HV-Zeit von 150 msec. Unten: Bei Stimulation mit 1200 msec (50/min) Nachweis des infrahissären Wenckebach mit einem HV-Intervall vor dem Block von 180 msec und 140 msec nach dem Block. Der Patientin wurde ein Zweikammer-Schrittmachersystem implantiert. In weiterer Folge entwickelte sich ein totaler AV-Block ohne Escaperhyhtmus mit kompletter Schrittmacherabhängigkeit. (Fall aus 1999, Elektrophysiologie-Dokumentation mit Tintenstrahldruck).

Keywords: EKG,  Wenckebach-Typ AV-Block II
24. Glaser F; Rohla M
Phänomene, erworbene Störungen und Therapie der atrioventrikulären Leitung – ein Update // Phenomena, acquired disorders and therapy of the atrioventricular conduction
Ashman-Phänomen - VES
Journal für Kardiologie - Austrian Journal of Cardiology 2020; 27 (7-8): 276-301
Oben, A: Ashman-Phänomen bei einem 67-Jährigen mit tachykardem Vorhofflimmern. Nach längeren RR-Intervallen werden die ersten QRS-Komplexe mit RSB-Aberration übergeleitet (o), obwohl die Kopplungszeit dieser Komplexe deutlich länger ist als die kürzesten RR-Intervalle ohne Aberration bzw. die RR-Intervalle vor der RR-Verlängerung. Der Grund dafür ist die physiologische, frequenzabhängige Adaptierung (Verkürzung) der ERP des HPS (25 mm/sec, V1). Mitte, B: Retrograde Penetration einer VES in das HPS während einer laufenden AVNRT mit LSB-Aberration bei einer 34-Jährigen. Die Ventrikelaktivierung erfolgt über den rechten Tawara-Schenkel, dadurch wird der linke Tawara-Schenkel retrograd immer wieder depolarisiert und der LSB aufrechterhalten. Eine septumnahe VES depolarisiert beide Tawara-Schenkel („peeling back“), sodass die absolute Refraktärzeit auch des linken Tawara-Schenkels ablaufen und eine antegrade Leitung erfolgen kann, wodurch sich die Ventrikelaktivierung normalisiert. Durch diese VES wird die AVNRT nicht beeinflusst, da der Impuls nicht in den Reentry-Kreis in die AVJ penetriert. Die retrograde Aktivierung erfolgt über den FP die antegrade über den SP. Die Zykluslänge der AVNRT bleibt unabhängig von der LSB-Aberration unverändert. Unten, C: Scheinbar „supernormale Erregbarkeit“ bei einem schlecht funktionierenden VVI-Schrittmacher. Es besteht ein AVBL III (P: Sinus-P-Wellen) mit AV-Junctionalem Escape-Rhythmus (E). Es besteht ein Anstieg der ventrikulären Reizschwelle; es sind nur diejenigen Schrittmacherstimuli (S) effektiv, die auf den absteigenden Teil der T-Wellen, der Escape-Komplexe oder deren Ende fallen („supernormale Periode“). In diesem Zeitfenster ist die ventrikuläre Reizschwelle niedriger.

Keywords: Ashman-Phänomen,  EKG,  VES
25. Wurm R
Fallbericht: Der seltene Fall einer hereditären ATTR-Polyneuropathie
ATTR-PN
Journal für Neurologie, Neurochirurgie und Psychiatrie 2020; 21 (3): 138-140
Klinischer Verlauf der ATTR-PN (nach [4,5]).

Keywords: Schema
26. Wurm R
Fallbericht: Der seltene Fall einer hereditären ATTR-Polyneuropathie
ATTR-PN
Journal für Neurologie, Neurochirurgie und Psychiatrie 2020; 21 (3): 138-140
Neurodegenerative und autonome Symptome, die auf ATTR-PN hinweisen (nach [2,3]).

Keywords: Schema
27. Unterhofer C; Hartmann S; Wittlinger K; Freyschlag C; Ortler M; Thome C
Das akute Subduralhämatom bei geriatrischen Patienten: Wieviel Neurochirurgie brauchen wir? // The role of age in the treatment of traumatic brain injury
Ängste
Journal für Neurologie, Neurochirurgie und Psychiatrie 2018; 19 (2): 53-58
Ängste geriatrischer Patienten im Falle eines schweren SHT

Keywords: akutes Subdural-Hämatom,  Angst,  aSDH,  Diagramm,  geriatrischer Patient,  schweres SHT
28. Blessberger H; Hackl M
Strain-Echokardiographie // Strain Echocardiography
Apikaler Vierkammerblick
Journal für Kardiologie - Austrian Journal of Cardiology 2018; 25 (11-12): 343-348
Links: Apikaler Vierkammerblick. „Region Of Interest“ (ROI) im Bereich des rechten Ventrikels (freie Wand und interventrikuläres Septum). Angezeigt werden die segmentalen rechtsventrikulären Strainwerte. Der globale longitudinale rechtsventrikuläre Strain beträgt –24,9 % (über alle 6 Segmente gemittelt). Rechts: Strainanalyse des rechten Ventrikels bei akuter Pulmonalembolie. Die Segmente der freien Wand weisen eine deutlich reduzierte Kontraktilität auf bei erhaltener Kontraktilität der Spitze (Mc Connell-Zeichen). Der globale longitudinale rechtsventrikuläre Strain beträgt in diesem Fall –7,6 %.

Keywords: Echo,  Kardiologie
29. Blessberger H; Hackl M
Strain-Echokardiographie // Strain Echocardiography
Bull´s Eye-View
Journal für Kardiologie - Austrian Journal of Cardiology 2018; 25 (11-12): 343-348
Links: „Bull’s Eye“-View mit allen 17 linksventrikulären Segmenten. Die Farbkodierung zeigt eine gute longitudinale Kontraktilität aller Segmente an. Der GLS beträgt –23,0 %. Rechts: zugehörige segmentale Strainkurven. Die Maxima der systolischen Kontraktion fallen zusammen (synchrone Kontraktion aller Segmente).

Keywords: Bull's-Eye-View,  Kardiologie
30. Schreinlechner M; Tepeköylü C; Pölzl G; Grimm M; Höfer D; Holfeld J
Bilder der Herzchirurgie: Spontane Koronardissektion bei jungen Patienten – ein gemeinsamer Fall für interventionelle Kardiologie und Herzinsuffizienzchirurgie
DOR-Operation
Journal für Kardiologie - Austrian Journal of Cardiology 2017; 24 (5-6): 114-116
DOR-Operation. (a) zeigt die Eröffnung der aneurysmatisch veränderten linksventrikulären Vorderwand. Sichtbar ist auch die mechanische Mitralklappe, welche unmittelbar davor implantiert wurde (Pfeil). In (b) ist der eingenähte Patch (Pfeile) sichtbar, der zur Volumensreduktion des linken Ventrikels maßgeblich ist. (c) zeigt den Verschluss des linken Ventrikels, bei dem der Aneurysmasack über der Reduktionsplastik wieder verschlossen wird.

Keywords: DOR-Operation,  Fallbericht,  Herzchirurgie,  Kardiologie
31. Schreinlechner M; Tepeköylü C; Pölzl G; Grimm M; Höfer D; Holfeld J
Bilder der Herzchirurgie: Spontane Koronardissektion bei jungen Patienten – ein gemeinsamer Fall für interventionelle Kardiologie und Herzinsuffizienzchirurgie
Koronarangiographie
Journal für Kardiologie - Austrian Journal of Cardiology 2017; 24 (5-6): 114-116
Koronarangiographie. Bild (a) zeigt eine thrombotische Läsion (Pfeile) der proximalen LAD mit dem Verdacht einer zugrunde liegenden spontanen Koronardissektion. In Bild (b) ist ersichtlich, dass nach erfolgreicher Thrombusaspiration und Stentimplantation die Flusslimitation zur Gänze behoben ist.

Keywords: Barorezeptor-Vasokonstriktionssystem,  Blutdruckabfall,  Fallbericht,  Kardiologie,  Koronarangiographie,  Schema,  Vagotonus
32. Prischl FC; Seiringer E; Wallner M; Wimmer L; Windpessl M
Nierenarterienstenose und ischämische Nierenerkrankungen – eine Übersicht // Renal artery stenosis and ischemic kidney disease – a review
Ursachen einer Nierenarterienstenose
Journal für Hypertonie - Austrian Journal of Hypertension 2017; 21 (1): 5-12
Ursachen einer Nierenarterienstenose: In 95 % der Fälle ist eine Nierenarterienstenose auf Atherosklerose zurückzuführen und in etwa 5 % auf eine fibromuskuläre Dysplasie.

Keywords: Atherosklerose,  Diagramm,  fibromuskuläre Dysplasie,  Hypertonie,  Nierenarterienstenose,  Ursache
33. Randazzo M
PSA-Screening: Wie viel Nutzen bei welchen Kosten?
PCa-Inzidenz
Journal für Urologie und Urogynäkologie 2017; 24 (1) (Ausgabe für Schweiz): 7-9
Journal für Urologie und Urogynäkologie 2017; 24 (1) (Ausgabe für Österreich): 5-8
Inzidenz der Prostatakarzinome in den USA. Der plötzliche Anstieg der Inzidenz sollte ein klares Zeichen sein und einem bewusst machen, dass lange nicht jedes Prostatakarzinom biologisch relevant ist. Dies fordert einen verantwortungsbewussten Umgang mit dem PSA, d. h. Adaptation der Kontrollintervalle an den Vorwert, Berechnung des Prostatavolumens zur Korrelation des PSA-Wertes, Biopsie nur nach Prüfung der Indikation sowie expektatives Vorgehen (Active Surveillance) im Falle sehr gut differenzierter Prostatakarzinome. Adaptiert aus [6].

Keywords: active surveillance,  Diagramm,  Inzidenz,  Prostatakarzinom,  PSA-Screening
34. Brezinka C
Tipps & Tricks im Gyn-Ultraschall: Die subendometriale Fibrose – ein interessanter Nebenbefund
Subendometriale Fibrose
Journal für Gynäkologische Endokrinologie 2016; 10 (4) (Ausgabe für Österreich): 26-27
Journal für Gynäkologische Endokrinologie 2016; 10 (4) (Ausgabe für Schweiz): 24-25
Selber Fall wie Abbildung 4 – in der 3D-Abbildung zeigt sich, dass die echodense Struktur in der Sectionarbe nur auf eine kleine Nische beschränkt ist (im Bild unten). Im Fundusbereich zeigt sich ein weiterer Bereich mit subendometrialer Fibrose in der Uterusvorderwand.

Keywords: 3D-Ultraschall,  Gynäkologie,  Sectionarbe,  subendometriale Fibrose
35. Brezinka C
Tipps & Tricks im Gyn-Ultraschall: „Fluid is your friend“ – die Ultraschallgesetze des Prof. Goldstein
Ultraschall-Serometra
Journal für Gynäkologische Endokrinologie 2016; 10 (3) (Ausgabe für Österreich): 22-24
Journal für Gynäkologische Endokrinologie 2016; 10 (3) (Ausgabe für Schweiz): 24-26
Selber Fall und selbe Einstellung wie Abbildungen 5 und 6: Mit echodensem Kontrastmittel wie z. B. Sonovue® kann man Schleimhautpolypen deutlich weniger gut darstellen als mit NaCl.

Keywords: Gynäkologie,  HyCoSy,  Kochsalzlösung,  Kontrastmittel,  Schleimhaut,  Serometra,  Sonographie,  Spontanabort,  Ultraschall
36. Brezinka C
Tipps & Tricks im Gyn-Ultraschall: „Fluid is your friend“ – die Ultraschallgesetze des Prof. Goldstein
Ultraschall-Serometra
Journal für Gynäkologische Endokrinologie 2016; 10 (3) (Ausgabe für Österreich): 22-24
Journal für Gynäkologische Endokrinologie 2016; 10 (3) (Ausgabe für Schweiz): 24-26
Selber Fall wie Abbildung 2 mit 3D-Ultraschall: Zwischen einem dünnen, echodensen Randsaum aus Endometrium hat sich eine Ansammlung von Flüssigkeit mit länglichen, echodensen Strukturen gebildet. Der Stimulationszyklus wurde abgebrochen.

Keywords: 3D-Ultraschall,  Cavum uteri,  Gynäkologie,  IVF-Stimulation,  Serometra,  Sonographie
37. Pinter MM
Funktionelle elektrische Stimulation bei Schwäche der Vorfußhebung // Functional electrical Stimulation and drop foot
Stimulationsparameter
Journal für Neurologie, Neurochirurgie und Psychiatrie 2016; 17 (3): 84-88
Die Impulsbreite bestimmt das Ausmaß der Muskelkontraktion, die Anstiegsrampe ist die Zeit, um die Impulsbreite von Null auf den eingestellten Wert zu steigern, die Nachlaufzeit ist die Zeitperiode nach dem Aufsetzen der Ferse und verhindert ein abruptes Fallen des Vorfußes nach Fersenbelastung, die Abstiegsrampe ist die Zeit, um die Impulsbreite auf Null zu reduzieren.

Keywords: elektrische Stimulation,  Fallfuß,  FES,  Schema,  Stimulationsparameter,  Vorfußheberschwäche
38. Roschger P; Misof BM; Klaushofer K
Osteoporosetherapie und Knochenmineralisation // Therapy of Osteoporosis and Bone Mineralization
Veränderung Mineralgehalt
Journal für Mineralstoffwechsel & Muskuloskelettale Erkrankungen 2016; 23 (3): 94-99
Veränderung des mittleren Mineralgehalts (CaMean) mit fortschreitender Dauer der Behandlung im Fall von Alendronat von 2–10 Jahren (Daten aus unterschiedlichen Studien). PLC: Placebo; ALN: Alendronat; ZOL: Zoledronat; graues Band: Referenzbereich (Mittelwert ± SD). Nach anfänglichem Anstieg von CaMean gibt es nach 5 Jahren Alendronat-Behandlung keinen weiteren Anstieg mehr. Es kommt dabei auch zu keiner Hypermineralisation. Im Vergleich dazu liegen die CaMean-Werte nach 3 Jahren Zoledronat höher als normal.

Keywords: Alendronat,  Diagramm,  Knochenmineralisation,  Mineralstoffwechsel,  Osteoporosetherapie,  Zoledronat
39. Gruber A; Knosp E
Therapie rupturierter zerebraler Aneurysmen: Behandlungsoptionen und derzeitige Studienlage // Ruptured Intracranial Aneurysms: Treatment Options and Data from Recent Trials
Flow-Modifikation
Journal für Neurologie, Neurochirurgie und Psychiatrie 2016; 17 (3): 90-100
Flow-Modifikationstechniken. Vertebralisangiogramme in (a) a.p. und (d) seitlichem Strahlengang zeigen ein größeres rupturiertes Aneurysma der linken Arteria cerebri posterior am Übergang vom P1- zum P2-Segment. (b, e) Nach Ballontestokklusion und angiographischer Evaluation der Kollateralkreislaufsituation werden das Aneurysma und das aneurysmatragende Gefäß durch konventionelle Coil-Embolisation verschlossen. (c, f) Die Versorgung des peripheren linken Posteriorstromgebietes erfolgt über leptomeningeale Anastomosen zwischen dem Media- und Posteriorstromgebiet, die linke Arteria cerebri posterior wird retrograd bis zum Aneurysma perfundiert („flow reversal“). Die Gefahr ischämischer Komplikationen nach aSAB ist bei Anwendung dekonstruktiver Techniken im Allgemeinen und bei Flow-Modifikationstechniken im Speziellen erhöht, weshalb diese Therapieform keinen Routineeingriff darstellt, sondern in seltenen ausgesuchten Fällen als Behandlungsalternative zu erwägen ist.

Keywords: Aneurysma,  Arteria cerebri posterior sinistra,  Coil-Embolisation,  Flow-Modifikation,  Neurochirurgie
40. Gruber A; Knosp E
Therapie rupturierter zerebraler Aneurysmen: Behandlungsoptionen und derzeitige Studienlage // Ruptured Intracranial Aneurysms: Treatment Options and Data from Recent Trials
Gefäßverschluss
Journal für Neurologie, Neurochirurgie und Psychiatrie 2016; 17 (3): 90-100
Therapeutischer chirurgischer Gefäßverschluss unter Bypassschutz. (a) Angiogramme der rechten Arteria vertebralis zeigen eine akut geblutete proximale Dissektion der rechten Arteria cerebelli inferior posterior. Eine Behandlung durch proximalen endovaskulären Gefäßverschluss ohne Bypassschutz – unter Inkaufnahme einer Kleinhirnischämie – wird an manchen Zentren als akzeptable Lösung bewertet, ist vor dem Hintergrund der Entwicklung einer infratentoriellen Raumforderung in der Akutphase nach aSAB aber sehr problematisch. Die Stentung dissezierender Aneurysmen wird zumeist kritisch bewertet, nach aSAB stellt sie keine Behandlungsalternative dar. Eine mögliche Lösung besteht in einem – chirurgischen oder endovaskulären – therapeutischen Gefäßverschluss unter Bypassschutz, wobei im konkreten Fall nach Anlage des Bypasses an der rechten PICA-Schlinge (b, c) das dissezierte Gefäßsegment sofort durch (d) proximale und (e) distale Clipsetzung verschlossen wurde. Die resultierende Versorgungssituation im Stromgebiet der rechten Arteria cerebelli inferior posterior ist in (f) graphisch dargestellt.

Keywords: Angiographie,  Arteria cerebelli interior posterior,  Bypass,  Neurochirurgie,  therapeutischer Gefäßverschluss
 

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