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1. Pfeffer M; Fiedler L; Grübler M; Roithinger FX
EPU-Corner: Vasospasmus mit rhythmologischen Folgen
Holter-EKG
Journal für Kardiologie - Austrian Journal of Cardiology 2023; 30 (11-12): 306-310
Holter-EKG. Links: früh einfallende VES in den absteigenden Anteil der T-Welle (roter Kreis); rechts: früh einfallende VES, nach der 2. VES kurze Torsade-de-Pointes-Tachykardie (rote Pfeile)

Keywords: Holter-EKG,  Kardiologie
2. Pfeffer M; Fiedler L; Grübler M; Roithinger FX
EPU-Corner: Vasospasmus mit rhythmologischen Folgen
EKG
Journal für Kardiologie - Austrian Journal of Cardiology 2023; 30 (11-12): 306-310
Holter mit nächtlichen ST-Strecken-Hebungen (rote Pfeile)

Keywords: EKG,  Kardiologie
3. Glaser F; Rohla M
Phänomene, erworbene Störungen und Therapie der atrioventrikulären Leitung – ein Update // Phenomena, acquired disorders and therapy of the atrioventricular conduction
AV-Block
Journal für Kardiologie - Austrian Journal of Cardiology 2020; 27 (7-8): 276-301
Nächtliche Vagotonie bei einer gesunden 20-Jährigen (Holter). Bei Verlangsamung des Sinusrhythmus AV-Block mit AV-junctionalem Escape (E), dann wieder 1:1-AV-Überleitung. Es ist auch eine charakteristische Änderung der Sinus-P-Morphologie in dieser Phase zu beobachten (P durch Pfeile markiert). Der Grund dafür ist eine Verschiebung der Stelle der Impulsbildung unter Vaguseinwirkung in den kaudalen Bereich des Sinusknotens. Aus [19].

Keywords: AV-Block,  EKG
4. Glaser F; Rohla M
Phänomene, erworbene Störungen und Therapie der atrioventrikulären Leitung – ein Update // Phenomena, acquired disorders and therapy of the atrioventricular conduction
Bi-Level-AV-Block
Journal für Kardiologie - Austrian Journal of Cardiology 2020; 27 (7-8): 276-301
Bi-Level-AV-Block bei einem 55-Jährigen. Leistungslimitierung bei der Arbeit durch Dyspnoe und Schwindel. Holter-EKG (12,5 mm/sec Ableitung mV5). Während der Aufzeichnung überwiegend 1:1 AV-Überleitung und RSB. Oben, A: Bei nächtlicher Vagotonie Wenckebach-Typ AV-Block II, Übergang in 2:1-AV-Block: Block offensichtlich im AVN (PR vor Block länger, als danach). Unten, B: Bei körperlicher Belastung (Sinusfrequenz-Anstieg bis ca 120/ min) Wechsel zwischen 3:1, 3:2 und schließlich 2:1-AV-Block. Das Leiterdiagramm erklärt den Bi-Level-Block: Bei 2:1-Überleitung Block im HPS, bei 3:1-Überleitung Block zuerst im HPS, dann im AVN, bei 3:2-AV-Block im HPS. In diesem Fall besteht eine klare Schrittmacherindikation, da eine Progression im distalen Blockbereich (HPS) jederzeit entstehen kann. Erklärung siehe Text!

Keywords: Bi-Level-AV-Block,  EKG
5. Glaser F; Rohla M
Phänomene, erworbene Störungen und Therapie der atrioventrikulären Leitung – ein Update // Phenomena, acquired disorders and therapy of the atrioventricular conduction
Wenckebach-Typ AVBL II
Journal für Kardiologie - Austrian Journal of Cardiology 2020; 27 (7-8): 276-301
Nächtlicher Wenckebach-Typ AVBL II bei einem gesunden 38-Jährigen. Die Holter-EKG-Aufzeichnung oben zeigt eine blockierte Sinus-P-Welle. Das PR-Intervall vor dem Block ist länger als nachher, was für Typ-1-AV-Block diagnostisch ist. Eine „typisch“ zunehmende PR-Verlängerung vor dem Block ist nicht zu erkennen. Aus [19].

Keywords: EKG,  Wenckebach-Typ AVBL II
6. Glaser F; Rohla M
Phänomene, erworbene Störungen und Therapie der atrioventrikulären Leitung – ein Update // Phenomena, acquired disorders and therapy of the atrioventricular conduction
VES - AVN
Journal für Kardiologie - Austrian Journal of Cardiology 2020; 27 (7-8): 276-301
Verborgene Penetration zweier VES in den AVN. Es besteht eine nächtliche Sinusbradykardie mit einer Frequenz von 48/min (CL = 1240 msec). Die erste VES mit längerer Kopplungszeit depolarisiert den AV-Knoten, deswegen wird die 440 msec nach der VES einfallende nächste P-Welle (Pfeil) durch den noch absolut refraktären AVN nicht übergeleitet. Die zweite VES mit kürzerem Kopplungsintervall depolarisiert früher den AVN, die nächste Sinus P-Welle folgt 540 msec nach der VES. Der AV-Knoten ist noch „relativ refraktär“, weswegen die P-Welle mit deutlich verlängerter AV-Zeit übergeleitet wird. (Holter-EKG-Aufzeichnung). Obwohl im Oberflächen-EKG die retrograde Leitung in den AVN nicht direkt erkennbar ist, kann in Kenntnis der Pathophysiologie durch das Phänomen der verborgenen retrograden Leitung der Block bzw. die Leitungsverzögerung beim jeweils nächsten Schlag erklärt werden. Aus [19].

Keywords: AVN,  EKG,  VES
7. Glaser F; Rohla M
Phänomene, erworbene Störungen und Therapie der atrioventrikulären Leitung – ein Update // Phenomena, acquired disorders and therapy of the atrioventricular conduction
Wenckebach-Typ AVBL
Journal für Kardiologie - Austrian Journal of Cardiology 2020; 27 (7-8): 276-301
Nächtlicher Wenckebach-Typ AVBL II bei einem gesunden 30-Jährigen. Die Holter-EKG-Aufzeichnung zeigt eine 4:3-Wenckebach-Sequenz bei deutlicher Sinusarrhythmie. Das PR-Intervall ist nach der Pause kürzer als davor. Aus [19].

Keywords: EKG,  Wenckebach-Typ
8. Glaser F; Rohla M
Phänomene, erworbene Störungen und Therapie der atrioventrikulären Leitung – ein Update // Phenomena, acquired disorders and therapy of the atrioventricular conduction
AVNRT
Journal für Kardiologie - Austrian Journal of Cardiology 2020; 27 (7-8): 276-301
Antegrade 2-Bahn-Physiologie bei einer 42-Jährigen mit Palpitationen mit nachgewiesener AVNRT. In der Nacht (Holter-EKG) spontaner Wechsel zwischen antegrader Slow- und Fast-Pathway- Leitung. Die Ventrikelaktivierung erfolgt bis zum 4. QRS-Komplex über den Slow Pathway mit deutlich verlängerter AV-Zeit, dann Switch auf den Fast Pathway. Dieser Wechsel zwischen den AV-Überleitungszeiten kann wegen der unterschiedlichen Ventrikelfüllung klinische Beschwerden verursachen.

Keywords: AVNRT,  EKG
9. Glaser F; Rohla M
Phänomene, erworbene Störungen und Therapie der atrioventrikulären Leitung – ein Update // Phenomena, acquired disorders and therapy of the atrioventricular conduction
Atriale Extrasystole
Journal für Kardiologie - Austrian Journal of Cardiology 2020; 27 (7-8): 276-301
„Cross-over“ der Refraktärzeiten bei einer Patientin mit atrialen Extrasystolen (AES) und kurzen, repetitiven atrialen Tachykardien. Oben: Holter-EKG-Aufzeichnung mit modifizierten Standardableitungen (mV5, mV1, maVF). Oben: Aufzeichnung mit einer Papiergeschwindigkeit von 12,5 mm/sec (Übersicht). Unten: Die ersten AES mit relativ langem Kopplungsintervall nach längeren Sinuszyklen werden mit RSB-Aberration übergeleitet (RSB), wie auch der 3. vorzeitige Schlag (erster Schlag einer kurzen AT-Salve). Der 3. Schlag dieser Salve (nach kurzem Kopplungsintervall) weist eine LSB-Aberration auf. Die RR-Intervalle sind bei den vorzeitigen Komplexen angeführt. Aus [19].

Keywords: AES,  atriale Extrasystole,  EKG
10. Glaser F; Rohla M
Phänomene, erworbene Störungen und Therapie der atrioventrikulären Leitung – ein Update // Phenomena, acquired disorders and therapy of the atrioventricular conduction
Ashman-Phänomen
Journal für Kardiologie - Austrian Journal of Cardiology 2020; 27 (7-8): 276-301
Ashman-Phänomen: Pulmonalvenenextrasystole mit Auslösung von kurzem, selbstlimitierendem Vorhofflimmern bei einer 67-jährigen Patientin mit symptomatischem paroxysmalem Vorhofflimmern (Holter-EKG-Aufzeichnung). In dieser Sequenz werden die ersten zwei QRS-Komplexe mit Rechtsschenkelblock- (RSB-) Aberration übergeleitet (*). Aus [19].

Keywords: Ashman-Phänomen,  EKG
 

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