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Unterbegriffe: Abdominalsonde,
Anti-Sense-Sonde,
Besondere,
Dekompressionssonde,
Drucksonde,
Dummy-Sonde,
Duodenalsonde,
ERC-Sonde,
Endosonographiesonde,
FISH-Sonden,
Hirndrucksondenimplantation,
His-Bündel-Sonde,
His-Sonde,
Insbesondere,
LBBP-Sonde,
Laser-Doppler-Sonden,
Lasersonde,
Lichtleitfaser-Sonde,
Linksschenkel-Sonde,
Magensonde
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1. Derndorfer M
Beendet Conduction System Pacing die Ära des CRT // Does conduction system pacing end the era of the CRT
Linksschenkel-Stimulation
Journal für Kardiologie - Austrian Journal of Cardiology 2024; 31 (1-2): 18-26
Linksschenkel-Stimulation („Left Bundle Branch [Area] Pacing, LBBAP). Mögliche Varianten des „Left Bundle Branch Pacings“ (LBBP), die
üblicherweise anhand elektrophysiologischer und auch EKG-Kriterien unterschieden werden können. Wird mit geringerem Output nur LVSP erzielt, mit
höherem jedoch auch nsLBBP, so spricht man von „Left Bundle Branch Area Pacing“ (LBBAP). (© M. Derndorfer)
(A): Selektives LBBP, wo die Sonde perfekt am Linksschenkel (oder einem seiner Faszikel) verankert ist und bei entsprechendem (meist sehr niedrigem)
Output auch nur diesen stimuliert. Die Erregung erfolgt somit zuerst über das Reizleitungssystem (intrinsisch < 35 ms), bis es dann zur Myokard-Erregung
kommt. Die isoelektrische Linie im EKG ist hier, falls überhaupt erkennbar, wesentlich diskreter als beim HBP.
(B): Nicht-selektives LBBP, wo die Sonde einerseits den Linksschenkel erregt, andererseits auch das umliegende septale Myokard.
(C): Linksventrikuläre septale Stimulation, „Left Ventricular Septal Pacing“ (LVSP), wo die Sonde tief im interventrikulären Septum verankert ist, jedoch das
Reizleitungssystem nicht direkt stimuliert. Hier findet die Stimulation Anschluss an das links-subendokardial gelegene His-Purkinje-Netzwerk und bewirkt
auch im rechten Ventrikel eine vergleichsweise rasche Aktivierung.
(D): Anodale nicht-selektive Linksschenkelstimulation, „Anodal Nonselective Left Bundle Branch Pacing“ (anodal nsLBBP), wo die Erregung einerseits sehr
schnell über den Linksschenkel läuft, andererseits bei bipolarer Konfiguration auch die Anode (= Ring) durch Hyperpolarisation zündet und somit der LV
als auch RV sehr früh aktiviert werden – möglicherweise die physiologischste Form des LBBAP mit bester interventrikulärer Synchronie. Keywords: Kardiologie,
Linksschenkel-Stimulation,
Schema
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2. Derndorfer M
Beendet Conduction System Pacing die Ära des CRT // Does conduction system pacing end the era of the CRT
His-Bündel-Stimulation
Journal für Kardiologie - Austrian Journal of Cardiology 2024; 31 (1-2): 18-26
His-Bündel-Stimulation („His Bundle Pacing“, HBP) (© M. Derndorfer). (A): Nicht-selektives HBP mit sowohl Stimulation des spezifischen Reizleitungssystems als auch des angrenzenden septalen Myokards, sodass hier ein grundsätzlich sehr schlanker QRS-Komplex entsteht, der initial aber durch
zusätzliches Myokard-Capture etwas verbreitert wirkt (Vergleich Präexzitation/„Delta Welle“ beim WPW-Syndrom). (B): Selektives HBP, wo die Sonde perfekt
am His verankert ist und bei entsprechendem Output auch nur dieses stimuliert. Die Erregung erfolgt somit zuerst über das Reizleitungssystem (intrinsisch
35–55 ms; stimuliert bis ca. 80 ms), bis es dann zur Myokard-Erregung kommt, erkennbar an einer kurzen isoelektrischen Linie zwischen Stimulus und QRS. Keywords: His-Bündel-Stimulation,
Kardiologie,
Schema
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3. Tinhofer F;
Derndorfer M
Clinical Shortcuts: Pace & Ablate - Eine Therapieoption für Patienten mit Vorhofflimmern (und Herzinsuffizienz)
Sondenpositionen
Journal für Kardiologie - Austrian Journal of Cardiology 2023; 30 (9-10): 246-248
Überblick über die derzeit üblichen Sondenpositionen bei
Deviceversorgung im Rahmen der Pace & Ablate-Strategie ggf. in Kombination mit einer linksventrikulären Sonde (His: hellgrün; LBBP: dunkelgrün, RV-septal: türkis, LV/CS: schwarz). Darstellung der Ablation der superioren AV-Junktion mittels Katheter über die V. cava inf. (ABL-schwarz/rot).
© M. Derndorfer
Keywords: Kardiologie,
Schema,
Sondenpositionen
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4. Burkart-Küttner D;
Nürnberg M;
Zweiker D
Empfehlungen zur Nachsorge von konventionellen Herzschrittmacher-Systemen // Recommendations for aftercare of conventional cardiac pacemaker systems
EKG
Journal für Kardiologie - Austrian Journal of Cardiology 2023; 30 (9-10): 209-216
Obwohl es 2 regelmäßig aufeinanderfolgende Spikes gibt,
erfolgt keine Reizantwort auf den 2. ventrikulären Spike, sondern nur mit
Verzögerung der intrinsische Kammerkomplex: Exitblock auf Ventrikelebene. (Quelle: SM-Ambulanz, Hanusch-Krankenhaus, Wien Keywords: EKG,
Kardiologie
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5. Burkart-Küttner D;
Nürnberg M;
Zweiker D
Empfehlungen zur Nachsorge von konventionellen Herzschrittmacher-Systemen // Recommendations for aftercare of conventional cardiac pacemaker systems
SM-Tascheninfektion - Perforation
Journal für Kardiologie - Austrian Journal of Cardiology 2023; 30 (9-10): 209-216
Obwohl man keine Rötung oder Schwellung sieht und der
Patient auch kein Fieber hat, handelt es sich hierbei um eine SM-Tascheninfektion mit Perforation. Eine komplette SM-Systementfernung (inklusive
Extraktion der Sonden) ist in diesem Fall indiziert. (Quelle: SM-Ambulanz
Hanusch-Krankenhaus, Wien) Keywords: Foto,
Infektion,
Kardiologie,
Schrittmacher
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6. Derndorfer M;
Pürerfellner H;
Martinek M;
Kollias G
EPU-Corner: Fallbericht einer Therapie nach dem „pace & ablate“-Konzept mittels Left-Bundle-Branch-Pacing unter Minimal-Fluoroskopie-Technik
3D-Map
Journal für Kardiologie - Austrian Journal of Cardiology 2022; 29 (5-6): 168-170
3D-Map; (B): Fixation-Beats beim Schraubvorgang der LBBP- SondeKeywords: 3D-Map,
Kardiologie
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7. Hosmann A;
Reinprecht A;
Rössler K
Die zerebrale Mikrodialyse – der Blick hinter die Blut-Hirn-Schranke direkt am neurochirurgischen Intensivbett bei Patienten nach aneurysmatischer Subarachnoidalblutung // Cerebral microdialysis
Intra-arterielle Spasmolyse
Journal für Neurologie, Neurochirurgie und Psychiatrie 2022; 23 (1): 10-15
Intra-arterielle Spasmolyse: Bei Patienten mit schwerem zerebralem Vasospasmus nach Subarachnoidalblutung (4A) steht die endovaskuläre
super-selektive intra-arterielle Spasmolyse als Last-line-Therapie zur Verfügung. Auch wenn ihre Anwendung stark umstritten ist, kann sie in gut selektionierten
Fällen nicht nur zu einer deutlichen angiographischen Vasodilatation (4B), sondern auch zu einer langfristigen Verbesserung der zerebralen
Oxygenierung und des zerebralen Metabolismus führen (4C). Keywords: Angiographie,
Diagramm,
intra-arterielle Spasmolyse,
Neurochirurgie,
zerebrale Mikrodialyse
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8. Hosmann A;
Reinprecht A;
Rössler K
Die zerebrale Mikrodialyse – der Blick hinter die Blut-Hirn-Schranke direkt am neurochirurgischen Intensivbett bei Patienten nach aneurysmatischer Subarachnoidalblutung // Cerebral microdialysis
Sondenimplantation
Journal für Neurologie, Neurochirurgie und Psychiatrie 2022; 23 (1): 10-15
Sondenimplantation: Bei sediert-beatmeten Patienten nach schwerer Subarachnoidalblutung ist zur frühzeitigen Detektion von Sekundärischämien ein invasives multimodales Neuromonitoring indiziert (1A).
Die Sonden können nach Anlage einer Bohrlochtrepanation direkt an der neurochirurgischen Intensivstation über ein Bolt-System in das Hirnparenchym implantiert werden (1B). Alternativ können die Katheter während eines neurochirurgischen Eingriffs im Operationssaal unter Sicht platziert (1C) und anschließend subkutan tunneliert werden (1D). Keywords: Foto,
Neurochirurgie,
OP-Situs,
Sondenimplantation,
Subarachnoidalblutung,
zerebrale Mikrodialyse
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9. Geiger H
Tipps zur Echokardiographie bei angeborenen Herzfehlern // Echo in patients with congenital heart defects
4V-Sonde
Journal für Kardiologie - Austrian Journal of Cardiology 2022; 29 (11-12): 303-311
Patient und Schnitt wie in Abb. 1. Gleiches Gerät Vivid E95,
aber Schallkopf M5c mit 1,7/3,2 MHz. Eindeutige Vegetationen (mit grünem Pfeil markiert) sichtbar.
MERKE: EMAH-Patienten haben das größte Endokarditisrisiko vor allem nach
rechtsseitigen Klappeninterventionen. Bei Verdacht immer Blutkulturen
(vor Beginn einer Antibiose) abnehmen und ggf. ein PET-CT durchführen,
da sich die Entzündung hauptsächlich im Gewebe um die Prothese abspielt! Keywords: Kardiologie,
Ultraschall
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10. Geiger H
Tipps zur Echokardiographie bei angeborenen Herzfehlern // Echo in patients with congenital heart defects
4V-Sonde
Journal für Kardiologie - Austrian Journal of Cardiology 2022; 29 (11-12): 303-311
Vivid E95 von G.E., 4V- Sonde, 1,4/2,8 MHz. Apikale lange Achse. An der mechanischen Prothese in Aortenposition sind keine Auffälligkeiten erkenntlich. Keywords: Kardiologie,
Ultraschall
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11. Zweiker D;
Nürnberg M
Neue Entwicklungen bei antibradykarden Systemen // New developments in antibradycardiac systems
His-Sonde
Journal für Kardiologie - Austrian Journal of Cardiology 2021; 28 (7-8): 223-226
Positionierung einer His- Sonde zur permanenten
Stimulation, Fall von Abbildung 1, Durchleuchtung 30° RAO, 0°
CRAN. Zur Orientierung erfolgt über den femoralen Zugang die
Positionierung eines quadripolaren Katheters in den Bereich des
His-Bündels, bis ein His-Signal ableitbar ist (in diesem Fall zwischen den beiden proximalen Polen). Anschließend erfolgt die
Positionierung einer Sonde im Bereich des His-Bündels mittels
einer Delivery-Schleuse.
RA: Rechter Vorhof mit im rechten Herzohr positionierter Vorhofsonde; RV: Schema des rechten Ventrikels und der Trikuspidalklappe; HIS: Spitze der His-Sonde. © David Zweiker, erstellt mit GIMP
2.10.22
Keywords: Angiographie,
His-Sonde,
Kardiologie
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12. Zweiker D;
Nürnberg M
Neue Entwicklungen bei antibradykarden Systemen // New developments in antibradycardiac systems
EKG
Journal für Kardiologie - Austrian Journal of Cardiology 2021; 28 (7-8): 223-226
Oberflächen-EKG und
bipolares Signal einer His-Bündel- Sonde während eines Reizschwellentests im Rahmen einer
Schrittmacher-Implantation. (A): Im
Sinusrhythmus ist ein His-Signal
an der His-Sonde ableitbar (). (B):
Bei Stimulation ≥ 2,8 Volt erfolgt
eine nicht-selektive Stimulation des
His-Bündels, der QRS-Komplex ist
schmal, aber wirkt im Vergleich zum
Sinusrhythmus geringfügig verändert. (C): Bei Stimulation unter 2,8
Volt wird nur das Myokard im Bereich des His-Bündels stimuliert,
der QRS-Komplex ist somit breit.
© David Zweiker, erstellt mit GIMP
2.10.22
Keywords: EKG,
His-Bündel,
Kardiologie
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13. Derndorfer M;
Martinek M;
Aichinger J;
Pürerfellner H;
Kollias G
Kardiale Resynchronisationstherapie 2.0: Physiologisches Pacing – His-Bündel- und Linksschenkel-Stimulation // Cardiac resynchronization therapy 2.0: Physiological pacing – His-Bundle- and Left-Bundle-Branch-Pacing
Schleusen-Angiographie
Journal für Kardiologie - Austrian Journal of Cardiology 2021; 28 (5-6): 158-165
Schleusen-Angiographie (engl. sheath angiography): Die RV-Backup- Sonde wurde septal, die Sonde zur Linksschenkel-Stimulation
(LBBP) tief im interventrikulären Septum (IVS) in der Linksschenkelregion verschraubt. Über die Schleuse wird nun ein
Kontrastmittelbolus verabreicht, der die rechtsventrikuläre Seite des IVS anfärbt und die Eindringtiefe der LBBP-Sonde visualisiert. Keywords: Angiographie,
Kardiologie,
Linksschenkel-Stimulation
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14. Derndorfer M;
Martinek M;
Aichinger J;
Pürerfellner H;
Kollias G
Kardiale Resynchronisationstherapie 2.0: Physiologisches Pacing – His-Bündel- und Linksschenkel-Stimulation // Cardiac resynchronization therapy 2.0: Physiological pacing – His-Bundle- and Left-Bundle-Branch-Pacing
Linksschenkel-Sonde
Journal für Kardiologie - Austrian Journal of Cardiology 2021; 28 (5-6): 158-165
EKG-Ableitungen
und Signale
während Implantation
der Linksschenkel- Sonde:
1) Auffinden einer geeigneten
His-Position bei einem
Patienten mit VHF; 2) Verschmälerung
des QRSKomplexes
von initial 176
ms auf nunmehr 128 ms
durch effektive His-Bündel-
Stimulation mit 10V@1 ms;
3) Aufsuchen des interventrikulären
Septums, wo
durch unipolare Stimulation
mit 5V@1 ms in Ableitung
V1 ein Notching im
LSB („w“-Pattern) bewirkt
wird; 4) nach Einschrauben
der LBBP-Sonde in das
Septum kann während Stimulation
eine Verkürzung
der linksventrikulären Aktivierungszeit
(LVAT), ein
Zeichen für Capture des
spezifischen Reizleitungssystems,
erreicht werden. Keywords: EKG,
Kardiologie,
Linksschenkel-Sonde
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15. Derndorfer M;
Martinek M;
Aichinger J;
Pürerfellner H;
Kollias G
Kardiale Resynchronisationstherapie 2.0: Physiologisches Pacing – His-Bündel- und Linksschenkel-Stimulation // Cardiac resynchronization therapy 2.0: Physiological pacing – His-Bundle- and Left-Bundle-Branch-Pacing
His-Bündel-Pacing
Journal für Kardiologie - Austrian Journal of Cardiology 2021; 28 (5-6): 158-165
Intrakardiale Signale während Implantation einer
Sonde zum His-Bündel-Pacing. © M. Derndorfer Keywords: His-Bündel-Pacing,
Kardiologie
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16. Barbieri F;
Adukauskaite A;
Senoner T;
Rubatscher A;
Schgör W;
Stühlinger M;
Pfeifer B;
Bauer A;
Hintringer F;
Dichtl W
Kardiale Resynchronisationstherapie (CRT) // Cardiac Resynchronisation
Sonde
Journal für Kardiologie - Austrian Journal of Cardiology 2021; 28 (3-4): 87-92
Vierpolige linksventrikuläre Sonde in lateraler Position
(LAO-Projektion) im Rahmen einer CRT-D-Implantation. Bei
adäquater Sinusknotenfunktion wird eine VDD-ICD-Elektrode (Biotronik
Plexa proMRI S DX 65/17) verwendet, sodass mit nur 2 Elektroden
das Auslangen erreicht werden kann. Die beiden Pole für
die Wahrnehmung der Vorhofaktivität sind mit einem roten Kreis
markiert. Keywords: Kardiologie,
linksventrikuläre Sonde
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17. Barbieri F;
Adukauskaite A;
Senoner T;
Rubatscher A;
Schgör W;
Stühlinger M;
Pfeifer B;
Bauer A;
Hintringer F;
Dichtl W
Kardiale Resynchronisationstherapie (CRT) // Cardiac Resynchronisation
Sonde
Journal für Kardiologie - Austrian Journal of Cardiology 2021; 28 (3-4): 87-92
Bei passender Venenanatomie und geplanter mehrpoliger
Stimulation können linksventrikuläre Sonden mit längeren
Abständen zwischen den Polen verwendet werden (siehe Tab. 1;
hier dargestellt ist die Abbott Quartet 1458QL). Keywords: Kardiologie,
linksventrikuläre Sonde
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18. Barbieri F;
Adukauskaite A;
Senoner T;
Rubatscher A;
Schgör W;
Stühlinger M;
Pfeifer B;
Bauer A;
Hintringer F;
Dichtl W
Kardiale Resynchronisationstherapie (CRT) // Cardiac Resynchronisation
Sonde
Journal für Kardiologie - Austrian Journal of Cardiology 2021; 28 (3-4): 87-92
Moderne linksventrikuläre
Sonden wie die Medtronic
4798 Attain Stability Quad senken
die Komplikationsrate: Eine aktive
Fixierung reduziert die Gefahr von
Dislokationen, ein sehr enger Abstand
zwischen den Polen 2 und
3 kann bei Lage in der Nähe des
Nervus phrenicus hilfreich sein, um
extrakardiale Stimulation zu vermeiden. Keywords: Kardiologie,
linksventrikuläre Sonde
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19. Barbieri F;
Adukauskaite A;
Senoner T;
Rubatscher A;
Schgör W;
Stühlinger M;
Pfeifer B;
Bauer A;
Hintringer F;
Dichtl W
Kardiale Resynchronisationstherapie (CRT) // Cardiac Resynchronisation
Vena anonyma
Journal für Kardiologie - Austrian Journal of Cardiology 2021; 28 (3-4): 87-92
Im Rahmen eines Upgrades zeigt sich die Vena anonyma hochgradig eingeengt (A). Vor zusätzlicher Implantation einer
linksventrikulären Sonde erfolgt eine Venoplastie (B). (Gemeinsam mit Prof. Johannes Petersen von der interventionellen Radiologie/
MUI im HK Labor durchgeführt). Keywords: Kardiologie,
Sonde,
Venoplastie
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20. Sturmberger T
Baroreflexaktivierungstherapie bei chronischer Herzinsuffizienz // Baroreflex activation therapy in chronic heart failure
A. carotis
Journal für Kardiologie - Austrian Journal of Cardiology 2021; 28 (3-4): 84-86
Sonde an der A. carotis interna Keywords: Kardiologie,
Operationssitus,
photo
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21. Glaser F;
Rohla M
Phänomene, erworbene Störungen und Therapie der atrioventrikulären Leitung – ein Update // Phenomena, acquired disorders and therapy of the atrioventricular conduction
AV-Block II
Journal für Kardiologie - Austrian Journal of Cardiology 2020; 27 (7-8): 276-301
Intrahissärer AV-Block II (Mobitz II, Typ 2) bei einer 80-Jährigen. Oben (A): Monitorableitung mit Entwicklung eines 2:1-AVBlocks. Das PR-Intervall ist kurz und konstant. B: Standardableitungen I und II bei weiterbestehendem 2:1-AV-Block. C: Intrakardiales EKG, abgeleitet von der Ventrikel sonde während Implantation eines Zweikammer-Schrittmachersystems. Die Sonde wurde kurz in His-Position gebracht und zeigt einen 2:1-AV-Block mit zwei His-Potentialen (H1, H2) bei den übergeleiteten und einem (H1) bei den im His-Bündel blockierten Impulsen. Dieser Block entsteht daher innerhalb des His-Bündels, die QRS-Komplexe sind normal breit. Das AH-Intervall (entspricht der Leitung im AV-Knoten) ist normal. Aus [19]. Keywords: AV-Block II,
EKG
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22. Harb S;
Weihs W
OCT-Corner: Überraschungen mit therapeutischen Konsequenzen
OCT
Journal für Kardiologie - Austrian Journal of Cardiology 2019; 26 (3-4): 75-77
(1): Unterdimensionierter proximaler Stentanteil, (2):
OCT- Sonde zwischen Stent und Gefäßwand, (3): Stentboost-Aufnahme unmittelbar vor Entfaltung des korrigierenden Stents, (4): fest an die Wand gepresste Anteile des proximalen Stentanteils
zwischen 3 und 6 Uhr Keywords: Kardiologie,
OCT,
Stent
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23. Schima W;
Zacherl J
Aktuelle Bilder: Pseudolipom der Glisson’schen Kapsel
Leberkapsel
Journal für Gastroenterologische und Hepatologische Erkrankungen 2017; 15 (1): 20-22
Die coronale CT-Rekonstruktion zeigt, dass die fetthältige Läsion nicht intraparenchymatös gelegen ist, sondern der Leberkapsel aufsitzt (Pfeil). Keywords: CT,
fetthältige Läsion,
Glisson’sche Kapsel,
Leberkapsel
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24. Schima W
Aktuelle Bilder: 4-phasige Kontrastmittel-verstärkte MDCT zur HCC-Diagnose
Video 1
Journal für Gastroenterologische und Hepatologische Erkrankungen 2016; 14 (4): 18-20
In der arteriellen Phase der MDCT zeigt sich nicht nur der große hypervaskularisierte Tumor im rechten Leberlappen, sondern auch noch kleinere multizentrische Herde. Keywords: Fallbericht,
Hepatologie,
MDCT
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25. Gruber A;
Knosp E
Therapie rupturierter zerebraler Aneurysmen: Behandlungsoptionen und derzeitige Studienlage // Ruptured Intracranial Aneurysms: Treatment Options and Data from Recent Trials
Flow-Modifikation
Journal für Neurologie, Neurochirurgie und Psychiatrie 2016; 17 (3): 90-100
Flow-Modifikationstechniken. Vertebralisangiogramme in (a) a.p. und (d) seitlichem Strahlengang zeigen ein größeres rupturiertes Aneurysma der linken Arteria cerebri posterior am Übergang vom P1- zum P2-Segment. (b, e) Nach Ballontestokklusion und angiographischer Evaluation der Kollateralkreislaufsituation werden das Aneurysma und das aneurysmatragende Gefäß durch konventionelle Coil-Embolisation verschlossen. (c, f) Die Versorgung des peripheren linken Posteriorstromgebietes erfolgt über leptomeningeale Anastomosen zwischen dem Media- und Posteriorstromgebiet, die linke Arteria cerebri posterior wird retrograd bis zum Aneurysma perfundiert („flow reversal“). Die Gefahr ischämischer Komplikationen nach aSAB ist bei Anwendung dekonstruktiver Techniken im Allgemeinen und bei Flow-Modifikationstechniken im Speziellen erhöht, weshalb diese Therapieform keinen Routineeingriff darstellt, sondern in seltenen ausgesuchten Fällen als Behandlungsalternative zu erwägen ist. Keywords: Aneurysma,
Arteria cerebri posterior sinistra,
Coil-Embolisation,
Flow-Modifikation,
Neurochirurgie
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26. Gruber A;
Knosp E
Therapie rupturierter zerebraler Aneurysmen: Behandlungsoptionen und derzeitige Studienlage // Ruptured Intracranial Aneurysms: Treatment Options and Data from Recent Trials
Gefäßverschluss
Journal für Neurologie, Neurochirurgie und Psychiatrie 2016; 17 (3): 90-100
Therapeutischer chirurgischer Gefäßverschluss unter selektiver Revaskularisation. (a) CT-Angiographie und (b) intraoperative Exploration zeigen ein breitbasiges, rupturiertes rechtsseitiges Mediabifurkationsaneurysma. Das Aneurysma wurde an einer auswärtigen Klinik exploriert und als Blutungsquelle nicht das Aneurysma selbst, sondern eine Dissektion des proximalen frontozentralen M2-Segmentes identifiziert (c, e). Nach Anlage eines arteriellen Low-flow-Bypasses am frontozentralen M2-Ast in der sylvischen Furche (c, d) wird das Aneurysma geclippt, (e) die Rupturstelle am M2-Ast ist als bräunliche Verfärbung (*) zu erkennen. Das rupturierte Segment wird durch einen proximalen und distalen Clipverschluss („trapping“) verschlossen, die resultierende Perfusion des Mediastromgebietes kann intraoperativ (f) durch Fluoreszinangiographie und (g–i) angiographisch kontrolliert werden und ist in (c) graphisch dargestellt. Die Füllung der temporalen M2-Gruppe erfolgt orthograd über den Mediahauptstamm, die frontozentrale M2-Gruppe wird über den Bypass versorgt (h). Keywords: Aneurysma,
CT-Angiographie,
Low-flow-Bypass,
Neurochirurgie,
Ruptur,
therapeutischer Gefäßverschluss
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27. Kapelari K
Kleinwuchs – Differenzialdiagnose und therapeutische Optionen
Small-Baby-Syndrome
Journal für Klinische Endokrinologie und Stoffwechsel - Austrian Journal of Clinical Endocrinology and Metabolism 2015; 8 (1): 5-14
Konzept des „small baby syndrome“. Nicht die fetale Unterernährung und das niedrige Geburtsgewicht, sondern der Übergang von fetaler Unterernährung auf frühpostnatale Überernährung führen zur Prädisposition für Adipositas, zu erhöhtem artherogenen Risiko und schließlich zur Entwicklung eines metabolischen Syndroms. Keywords: Ernährung,
Schema,
small baby syndrome,
Wachstumsstörung
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28. Hirschl M
Duplexsonographie der Gefäße - Übersicht
Duplexsonographie - Arteria/Vena poplitea
Duplexsonographie der Gefäße
Farbkodierung der Arteria und Vena poplitea, rote Strömungsrichtung auf die Sonde zu = Vorwärtsfluß = Arterie, blaue Strömungsrichtung
von der Sonde weg = Rückwärtsfluß = Vene. Keywords: Arteria poplitea,
Duplexsonographie,
Vena poplitea
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29. Medizinprodukte - Labortechnik: EchoNavigator: Verbesserte Übersicht über mögliche Prozeduren bei Herzversagen
Produkt: EchoNavigator Vertrieb: Philips
Journal für Kardiologie - Austrian Journal of Cardiology 2014; 21 (7-8): 240-241
EchoNavigator lokalisiert die TEE- Sonde in der (a) Röntgenaufnahme und stellt die (b) Verbindung zwischen TEE und Röntgen her. © Philips Keywords: EchoNavigator,
Kardiologie-MT,
Philips
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30. Medizinprodukte - Labortechnik: NEU: ORIGIO SAFE Sens pH-Monitoring im Inkubator
Produkt: SAFE Sens Vertrieb: Origio GmbH
Journal für Reproduktionsmedizin und Endokrinologie - Journal of Reproductive Medicine and Endocrinology 2013; 10 (4): 254
Links: SAFE Sens SV1 ph-Einwegsensor. Rechts: Lichtleitfaser- SondeKeywords: Origio GmbH,
Reproduktionsmedizin-MT,
SAFE Sens
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31. Dreier JP;
Vajkoczy P;
Bohner G;
Graf R;
Vatter H;
Sakowitz OW;
Martus P;
Dohmen C;
Sarrafzadeh A;
Scheel M;
Major S;
Woitzik J
"Spreading Depolarization" bei Migräneaura und Schlaganfall im menschlichen Gehirn
Spreading Depolarization - Mensch - Tier
Journal für Neurologie, Neurochirurgie und Psychiatrie 2013; 14 (1): 8-17
Vergleich zwischen epileptischer Anfallsaktivität und „Spreading
Depolarization“ in der Hirnrinde von Mensch und Nagetier. Messung der langsamen
Gleichstrompotenzialänderungen („direct current“ [DC]), auf denen schnelle
Potenzialänderungen („alternating current“ [AC]) reiten. In der Abbildung ist ein
relativ seltenes Ereignis dargestellt, bei dem epileptische Anfallsaktivität in eine
„Spreading Depolarization“ übergeht. Das Phänomen ermöglicht es dem Betrachter,
die Größe der DC-Änderungen unmittelbar zu vergleichen, die während epileptischer
Anfallsaktivität einerseits und „Spreading Depolarization“ andererseits
typischerweise auftreten. Dabei wird deutlich, dass die negative DC-Änderung im
Extrazellulärraum während „Spreading Depolarization“ ungefähr 5× größer ist als
die während epileptischer Anfallsaktivität. Dieses Verhältnis gilt im Prinzip auch
für alle anderen ionalen und Stoffwechseländerungen intra- und extrazellulär im
Hirngewebe, die während „Spreading Depolarization“ um ein Vielfaches größer
sind als während epileptischer Anfallsaktivität.
Die kleinen Zacken im AC-Signal, die während epileptischer Anfallsaktivität auf
dem DC-Potenzial reiten, entstehen als Folge der pathologischen Aktivität der
Nervenzellen, die während eines epileptischen Anfalls synchron und hochfrequent
Aktionspotenziale feuern. Die kleinen Zacken sind aber nicht die Aktionspotenziale
selbst, sondern entsprechen Summenpotenzialen im Extrazellulärraum,
die von postsynaptischen Potenzialen herrühren. Diese postsynaptischen
Potenziale sind eine mittelbare Folge der präsynaptisch fortgeleiteten Aktionspotenziale,
da die Aktionspotenziale präsynaptisch die Freisetzung von Botenstoffen
nach sich ziehen, die ihrerseits postsynaptische Potenziale hervorrufen.
Im Gegensatz zur epileptischen Anfallsaktivität ist die „Spreading Depolarization“
durch eine relativ glatte Linie gekennzeichnet, da die Nervenzellen während
„Spreading Depolarization“ ihre Fähigkeit verlieren, Aktionspotenziale zu generieren.
Deshalb entstehen auch keine postsynaptischen Potenziale mehr. Dieser Verlust
an Nervenzellaktivität wird als „Spreading Depression“ der neuronalen Aktivität
bezeichnet (besser zu sehen in Abbildung 1).
Die „Spreading Depolarization“ beim Menschen wurde mithilfe eines subduralen
Elektrodenstreifens aufgezeichnet. Der Patient hatte eine aneurysmatische Subarachnoidalblutung.
Der Elektrodenstreifen wurde nach Ligatur des Aneurysmas
durch den Neurochirurgen implantiert. Der gelbe Kreis im Computertomogramm
rechts markiert 2 Elektroden des Streifens an der Hirnoberfläche.
Die „Spreading Depolarization“ bei der Ratte wurde mit einer Mikroelektrode im
entorhinalen Kortex eines Hirnschnitts aufgezeichnet (Ableitort: gelber Kreis
rechts). Der Hirnschnitt wurde von künstlichem Liquor umspült, dem Magnesium
fehlte. In diesem Niedrigmagnesium-Modell kommt es typischerweise sowohl zu
epileptischer Anfallsaktivität als auch zu „Spreading Depolarizations“. Da diese
Messung nicht an der Hirnoberfläche sondern direkt in der Hirnrinde erfolgte, sind
die Potenzialänderungen markanter und etwas größer als die der In-vivo-Messungen
am Menschen oben in der Abbildung. In humanen Hirnschnitten, die nach
epilepsiechirurgischen Eingriffen zur Verfügung stehen, sind die in der Hirnrinde
gemessenen Amplituden von „Spreading Depolarizations“ allerdings ähnlich markant
und gleich groß oder sogar etwas größer als bei der Ratte [21]. Die Abbildung
der „Spreading Depolarization“ an der Ratte ist modifiziert nach [Dreier JP. Physiologische
und pharmakologische Eigenschaften der Niedrig-Magnesium-Epilepsie
im Temporallappenpräparat der Ratte. Dissertation, Universität zu Köln, 1993]. Keywords: Epilepsie
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32. Dreier JP;
Vajkoczy P;
Bohner G;
Graf R;
Vatter H;
Sakowitz OW;
Martus P;
Dohmen C;
Sarrafzadeh A;
Scheel M;
Major S;
Woitzik J
"Spreading Depolarization" bei Migräneaura und Schlaganfall im menschlichen Gehirn
Spreading Depolarization
Journal für Neurologie, Neurochirurgie und Psychiatrie 2013; 14 (1): 8-17
„Spreading Depolarization“ beim Menschen. Die langsame Gleichstrompotenzialänderung
(„direct current“ [DC]) im Frequenzbereich unterhalb von
etwa 0,05 Hz identifiziert die „Spreading Depolarization“. Die oberen 4 Spuren
zeigen eine „Spreading Depolarization“, die sich zwischen vier 1 cm voneinander
entfernt liegenden subduralen Elektroden ausbreitet. Zu beachten ist die enorme
Größe dieser bioelektrischen Signale des Gehirns. In den darunterliegenden 4 Ableitungen
ist die „Spreading Depression“ der hirnelektrischen Aktivität im Frequenzbereich
oberhalb von 0,5 Hz des Elektrokortikogramms (ECoG) dargestellt,
die die „Spreading Depolarization“ begleitet. Deutlich erkennbar ist, dass es sich
bei „Spreading Depolarization“ und „Spreading Depression“ um 2 unterschiedliche
Signale mit unterschiedlicher Dauer handelt. Die unteren 4 Spuren zeigen, abgesehen
von Optode 2, eine im Wesentlichen physiologische zerebrale Blutflussantwort
(ZBF) mit einem initialen Anstieg („Spreading Hyperemia“; Messung mittels
Laser-Doppler- Sonden). Optode 2 zeigt einen minimalen Abfall des Blutflusses,
der aber noch nicht als „Spreading Ischemia“ gewertet werden kann. Keywords: ECoG
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35. Schima W;
Ba-Ssalamah A
Computertomographie- und Magnetresonanztomographie-Diagnostik in der Gastroenterologie: Leber, Gallenblase, Gallenwege und Pankreas
Cholecystis
Journal für Gastroenterologische und Hepatologische Erkrankungen 2012; 10 (3): 20-28
Cholecystitis. (a) Die Sonographie zeigt eine deutlich wandverdickte
3-geschichtete Gallenblase bei akuter Cholecystitis. (b) Die MRT zeigt nicht nur
Konkrement (Stern) und die deutlich verdickte Gallenblasenwand, sondern auch einen
kleinen intramuralen Abszess (Pfeile). (c) Die kontrastmittelverstärkte MDCT
zeigt bei einem anderen Patienten mit schwerer Sepsis eine Perforation (Pfeilspitze)
der Gallenblase (G) mit einem großen Leberabszess (Pfeil). Keywords: Cholezystis,
Gastroenterologie,
Hepatologie,
MDCT,
MRT,
Sonographie
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36. Rösing B;
Bauer J
Epilepsie und polyzystisches Ovarialsyndrom
Epilepsie - AED - endokrine Organe
Journal für Reproduktionsmedizin und Endokrinologie - Journal of Reproductive Medicine and Endocrinology 2012; 9 (2): 128-141
Schematische Darstellung zur Interaktion von Epilepsie, antiepileptischer Medikation (AED) und
endokrinen Organen. Potenzielle Störungen der ovariellen Funktion bei Frauen mit Epilepsie können aus dem epileptogenen
Fokus (morbogen) und der spezifischen Medikation resultieren. Epileptogene Foci weisen nicht nur im
Anfall, sondern auch interiktal eine gestörte regionale ZNS-Aktivität auf. Besonders die neuronalen Impulse aus
temporal gelegenen, epileptogenen Foci propagieren zu hypothalamischen und hypohysären Strukturen mit einer
konsekutiven Dysbalance der regulären Gonadoliberin- und Gonadotropinausschüttung. Die Einflüsse auf die ovariellen
Morphologie und Funktion, insbesondere die ovarielle Androgenproduktion, resultieren sowohl aus der
Gonadotropindysbalance (morbogene Genese), als auch aus den direkten (z. B. auf die Thekazell-Funktion, SHBGSynthese
und Androgenbindung) oder indirekten (Body-mass-Index [BMI], Insulinstoffwechsel) Effekten der spezifischen
Behandlung mit antiepileptischen Medikamenten (AED). Das Ausmaß störender Einflüsse (morbogen und
medikamentös) auf endokrine Funktionen ist nicht immer klar einzuschätzen. Die Störeffekte können sich gegenseitig
verstärken.
AED: anti-epileptic-drug(s); BMI: Body-mass-Index; GnRH: Gonadotropin-releasing-hormone; IGF: insuline-likegrowth-
factor; PCO: polyzystisches Ovar; SHBG: sexualhormonbindendes Globulin Keywords: AED,
endokrines Organ,
Endokrinologie,
Epilepsie,
Schema
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37. Maus S;
Keller F
Pharmakotherapie bei niereninsuffizienten Patienten und unter Dialysebehandlung
Niere
Journal für Klinische Endokrinologie und Stoffwechsel - Austrian Journal of Clinical Endocrinology and Metabolism 2011; 4 (1): 26-29
Dosisanpassung von Ciprofloxacin. Mod. nach [12]. Wenn sich bei
Niereninsuffizienz die Halbwertszeit von 4 auf 8 Stunden verdoppelt, ist es besser,
nicht die Dosis zu halbieren, sondern das Intervall zu verdoppeln. Mit der halbierten
Dosis (250 mg/12 h) dauert es 168 Stunden, bis E. coli eliminiert ist (oben), bei Verdopplung
des Intervalls (500 mg/24 h) wird der Keim schon nach 96 Stunden eliminiert,
wie bei normaler Nierenfunktion (unten). Keywords: Ciprofloxacin,
Diagramm,
Dosis,
Endokrinologie,
Niere
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38. Röther J
Sinus- und Hirnvenenthrombose
SVT
Journal für Neurologie, Neurochirurgie und Psychiatrie 2010; 11 (4): 65-70
A, B: Bildgebung der SVT: Innere Hirnvenenthrombose
(*V. thalamostriata) mit Stauungsinfarkt. Hypodensität
hält sich nicht an die Grenzen der striatolentikulären Gefäße, sondern
umfasst auch den Thalamus! C–E: 6-jähriger Junge mit Down-Syndrom und Colitis. Exsikkose nach Diarrhöen. Innere Hirnvenenthrombose
(* V. thalamostriata; + V. Galeni und Sinus rectus). Keywords: Hirnvenenthrombose,
MRT,
Neurochirurgie,
Sinusvenenthrombose
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39. Gall C;
Prilloff S;
Sabel BA
Funktionserholung und Plastizität nach Schädigung der zentralen Sehbahn
Optikusneuritis
Journal für Neurologie, Neurochirurgie und Psychiatrie 2010; 11 (1): 18-30
Monokulare Perimetrien eines Patienten mit Optikusneuritis. Es sind
die einzelnen Schwellenwerte (oben) entsprechend ihrer Abweichung von der Empfindlichkeitsnorm
in Grauwerten dargestellt (Mitte). Kumulative Bébié-Defektkurven
(unten) können der Veranschaulichung des Übergangs zwischen intaktem und absolut
geschädigtem Gesichtsfeldareal dienen. In diesem Einzelfall ist ersichtlich, dass auf
dem rechten Auge (OD) ein partieller Sehnervschaden vorliegt, der einem halbseitigen
Ausfall entspricht. Auf dem linken Auge (OS) zeigt sich jedoch kein homonymes
Bild sondern ein diffuser Ausfall. Entsprechend zeigt die Bébié-Defektkurve für den
diffusen Ausfall einen flachen und für den Halbseitenausfall einen steilen Gradienten.
Die Gesichtsfelder wurden mit dem Twinfield-Perimeter (Oculus, Lynnwood, WA)
erhoben. Keywords: Neurologie,
Optikusneuritis,
Perimetrie
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40. Meyer C;
Martinek M;
Aichinger J;
Nesser H-J;
Pürerfellner H
Fallbericht: Integration von Anatomie und Elektrophysiologie in der Behandlung komplexer Arrhythmien
Pulmonalvenenangiographie
Journal für Kardiologie - Austrian Journal of Cardiology 2010; 17 (11-12): 423-425
Die späte Phase einer durchgeführten Pulmonalvenenangiographie
der rechtssuperioren Pulmonalvene (RSPV) zeigt den deutlich vergrößerten linken
Vorhof (Pfeil) der Patientin in einer LAO-60°-Darstellung.
RA- Sonde: rechtsatriale Sonde; RV-Sonde: rechtsventrikuläre Sonde des Herzschrittmachers;
CS: Koronarsinus. Keywords: Angiographie,
Kardiologie
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