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1. Glaser F; Rohla M; sen.
Technologie des 12-Ableitungs-Elektrokardiogramms – Review und Empfehlungen // 12-Lead electrocardiogram technology – review and recommendations
Low-Pass-Filterung
Journal für Kardiologie - Austrian Journal of Cardiology 2025; 32 (1-2): 4-12
EKGs einer 81-jährigen Patientin. Biventrikuläre Stimulation bei Vorhofflimmern und stattgehabter Ablation des AV-Knotens. Der linksventrikuläre Stimulus erfolgt 30 msec früher als der rechtsventrikuläre. Registrierung der beiden EKGs unmittelbar hintereinander. Geändert wurde lediglich der Low-Pass-Filter von 40 auf 150 Hz (siehe technische Angaben unterhalb des Tracings).
Bei einem Cut-off von 40 Hz sind die Amplituden der Stimulationsimpulse wesentlich niedriger. Der rechtsventrikuläre Stimulus ist in den Extremitätenableitungen in beiden Registrierungen nicht zu erkennen. In den Brustwandableitungen ist dieser beim Cut-off von 40 Hz praktisch nicht, bei 150 Hz in V₄, V₅ und V₆ klar erkennbar (Pfeile). Zu beachten ist auch die wesentlich höhere Amplitude der QRS-Komplexe beim Cut-off von 150 Hz. Die Grundlinie erscheint im Vergleich mit 40 Hz etwas „verzittert“.

Keywords: EKG,  EKG-Filterung,  hohe Frequenz,  Kardiologie,  Low-Pass-Filter,  LPF-Cut-off
2. Derndorfer M
Beendet Conduction System Pacing die Ära des CRT // Does conduction system pacing end the era of the CRT
His-Bündel-Stimulation
Journal für Kardiologie - Austrian Journal of Cardiology 2024; 31 (1-2): 18-26
His-Bündel-Stimulation („His Bundle Pacing“, HBP) (© M. Derndorfer). (A): Nicht-selektives HBP mit sowohl Stimulation des spezifischen Reizleitungssystems als auch des angrenzenden septalen Myokards, sodass hier ein grundsätzlich sehr schlanker QRS-Komplex entsteht, der initial aber durch zusätzliches Myokard-Capture etwas verbreitert wirkt (Vergleich Präexzitation/„Delta Welle“ beim WPW-Syndrom). (B): Selektives HBP, wo die Sonde perfekt am His verankert ist und bei entsprechendem Output auch nur dieses stimuliert. Die Erregung erfolgt somit zuerst über das Reizleitungssystem (intrinsisch 35–55 ms; stimuliert bis ca. 80 ms), bis es dann zur Myokard-Erregung kommt, erkennbar an einer kurzen isoelektrischen Linie zwischen Stimulus und QRS.

Keywords: His-Bündel-Stimulation,  Kardiologie,  Schema
3. Derndorfer M; Martinek M; Aichinger J; Pürerfellner H; Kollias G
Kardiale Resynchronisationstherapie 2.0: Physiologisches Pacing – His-Bündel- und Linksschenkel-Stimulation // Cardiac resynchronization therapy 2.0: Physiological pacing – His-Bundle- and Left-Bundle-Branch-Pacing
His-Bündel-Stimulation
Journal für Kardiologie - Austrian Journal of Cardiology 2021; 28 (5-6): 158-165
(a): Nichtselektive His-Bündel-Stimulation: Durch Stimulation werden das His-Bündel sowie das umliegende, septale Myokard erregt, was sich in Form eines „Pseudo-Deltas“ nach dem Stimulus-Artefakt darstellt. (b): Selektive His-Bündel-Stimulation: Durch Stimulation wird nur das His-Bündel allein erregt, was sich in Form einer kurzen isoelektrischen Linie nach dem Stimulus- Artefakt zeigt. © M. Derndorfer

Keywords: His-Bündel-Stimulation,  Kardiologie,  Schema
4. Glaser F; Rohla M
Phänomene, erworbene Störungen und Therapie der atrioventrikulären Leitung – ein Update // Phenomena, acquired disorders and therapy of the atrioventricular conduction
Dekrementale Leitung - AVN
Journal für Kardiologie - Austrian Journal of Cardiology 2020; 27 (7-8): 276-301
Veranschaulichung der dekrementalen Leitung im AVN. Die EKG-Aufzeichnungen A, B und C zeigen eine Vorhofstimulation mit einer Basiszykluslänge von 500 msec (S1-S1). Bei dieser Zykluslänge besteht ein A1-H1-Intervall von 170 msec (entspricht der AV-Knoten-Leitungszeit) und ein H1-V1-Intervall von 42 msec (entspricht der Leitungszeit des HPS bis zur Ventrikelaktivierung). Ein vorzeitiger Stimulus (S2) mit einem Kopplungsintervall von 300 msec (S1-S2) benötigt eine längere Leitungszeit (260 msec) im AVN (A2-H2), die Überleitungszeit im HPS bleibt praktisch unverändert (46 msec, H2-V2). Bei Verkürzung des S1-S2-Intervalls auf 290 msec verlängert sich die AH-Zeit auf 285 msec bei unveränderter HV-Zeit. Ein noch kürzer gekoppelter Stimulus (280 msec S1-S2) wird im AVN blockiert (A2 ohne H2). Die ERP des AV-Knotens ist bei diesem Beispiel 280 msec. Unten links ist eine schematische Darstellung der AV-Überleitungszeiten abgebildet. Je kürzer die Kopplungszeit (R-P), umso länger wird die Überleitungszeit (P-R). Es besteht ein annähernd lineares Verhältnis im Rahmen eines breiteren Spektrums. Aus [19].

Keywords: AVN,  Dekrementale Leitung,  EKG
5. Neuhold U; Rohla M; Glaser F; Mihalcz A
Fallbericht: Eine seltene Rhythmusstörung
EKG
Journal für Kardiologie - Austrian Journal of Cardiology 2018; 25 (1-2): 30-33
Dekrementale Leitung des Mahaim-Bündels. Atriale programmierte Stimulation: S1 470– S2 270. Zunahme des Stimulus-V-Intervalls um 45 ms.

Keywords: EKG,  Mahaim-Bündel
6. Glaser F
Echokardiographie aktuell: Interatriale Asynchronie
Doppler
Journal für Kardiologie - Austrian Journal of Cardiology 2009; 16 (3-4): 118-121
Gepulster Doppler Mitralklappe: Die Zeit vom atrialen Stimulus bis zum Beginn der mitralen A-Welle beträgt nur mehr 100 msec, die optimierte AV-Zeit 180 msec. (Pfeile: Die bei bipolarer Stimulation schlecht erkennbaren Stimulationsartefakte).

Keywords: Doppler,  Echokardiographie,  Kardiologie
7. Krüger T; Winter L
Psychologische Grundlagen sexuellen Bindungsverhaltens beim Menschen
Hypothalamische Aktivierung
Blickpunkt der Mann 2009; 7 (2): 28-33
Koronare und sagittale Schichtbilder mit den Aktivierungsmustern der Vergleichsanalysen (A, B, E, F) und der Regressionsanalysen der hypothalamischen Aktivierung (C, D) bei heterosexuellen Männern (A, C, E) und homosexuellen Männern (B, D, F). (A) Der HET COR- (heterosexuelle Männer, die den präferierten sexuellen Stimulus präsentiert bekamen) minus HOM OPP- (homosexuelle Männer, die den nicht präferierten sexuellen Stimulus präsentiert bekamen) Kontrast zeigt eine starke hypothalamische Aktivierung. (B) Der HOM COR- minus HET OPP-Kontrast zeigt eine leichte hypothalamische Aktivierung. (C) Der HET COR-Kontrast mit der subjektiven Einschätzung der sexuellen Erregung als Regressor zeigt eine starke hypothalamische Aktivierung. (D) Der HOM COR-Kontrast mit der subjektiven Einschätzung der sexuellen Erregung zeigt eine leichte hypothalamische Aktivierung. (E) Der HET OPP- minus HOM COR-Kontrast zeigt keine hypothalamische Aktivierung. (F) Ebenso fand sich keine hypothalamische Aktivierung im HOM COR- minus HET OPP-Kontrast (Details siehe [27]). Aus [27].

Keywords: Andrologie,  Hypothalamus,  Mann,  MRT,  sexuelle Erregung
8. Anelli-Monti M
Automatische Funktionen moderner Schrittmachersysteme - Medtronic ENPULSE (TM)
Schrittmacher - Atrial Chamber Reset
Journal für Kardiologie - Austrian Journal of Cardiology 2004; 11 (3): 115-116
Atrial Chamber Reset (ACR)-Prinzip: Ein effektiver atrialer Stimulus unterdrückt den Sinusrhythmus, ein ineffektiver nicht, daher folgt ein atriales Sense-Ereignis nach ineffektiver atrialer Stimulation im Sinusrythmus.

Keywords: Atrium,  EKG,  Elektrokardiogramm,  Enpulse,  Kardiologie,  Medtronic GmbH,  Schrittmacher,  Sinusrhythmus,  Stimulation
 

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