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Praxisrelevanz
Nagel-Albubstin K, Preisinger E
Propriozeptive Orthesen bei Osteoporose

Journal für Mineralstoffwechsel & Muskuloskelettale Erkrankungen 2012; 19 (3): 120-123

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Da osteoporosebedingte Wirbelfrakturen häufig zu Schmerzen und funktionellen Einschränkungen führen, ist neben der medikamentösen Osteoporosetherapie eine umfangreiche muskuloskelettale Rehabilitation erforderlich. Diese beinhaltet eine adäquate Schmerztherapie und ein gezieltes Übungsprogramm zur Haltungsschulung und Muskelkräftigung. Unterstützend kann eine Orthesenversorgung erfolgen. Herkömmliche Orthesen werden von Osteoporosepatienten mit multiplen Wirbelkörperfrakturen meist schlecht toleriert und führen bekanntlich zu einer fortschreitenden Rumpfmuskelatrophie. Neuere, vorwiegend über Propriozeption wirkende Orthesen bewirken eine aktive Aufrichtung der Wirbelsäule. Orthesen mit einem Gurtsystem können problemlos an- und abgelegt werden und sind auch für eine stundenweise Anwendung geeignet. Body- Orthesen werden aus praktischen Gründen den ganzen Tag getragen. Durch Studien konnten eine Reduktion des Kyphosewinkels, eine Verbesserung der Standsicherheit, eine Kraftzunahme der Rumpfmuskulatur sowie eine Schmerzreduktion und eine Verbesserung der Lebensqualität nachgewiesen werden.
 
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