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Praxisrelevanz
Lobmann R
Das diabetische Fußsyndrom

Journal für Klinische Endokrinologie und Stoffwechsel - Austrian Journal of Clinical Endocrinology and Metabolism 2013; 6 (2): 23-28

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Durch eine strukturierte Diagnostik und konservative Therapie – mit gegebenenfalls zusätzlicher Optimierung der Durchblutungssituation mittels PTA oder gefäßchirurgischer Maßnahme – unter besonderer Berücksichtigung einer konsequenten Druckentlastung (!) können > 80 % der (neuropathischen) diabetischen Fußläsionen zur Abheilung gebracht werden. Hauptfaktoren, die zu einer Amputation führen, sind neben der verzögerten Diagnostik und Therapie die begleitende Neuro- und Angiopathie sowie die nicht beherrschte Infektion. Bei der komplexen Konstellation des diabetischen Fußsyndroms ergibt sich die Notwendigkeit der Teambetreuung. Ein solcher multiprofessioneller Betreuungsansatz (fach- und sektorenübergreifend) ermöglicht eine deutlich reduzierte Rate an Major-Amputationen. Die in Deutschland zertifizierten ambulanten und stationären Einrichtungen der „Arbeitsgemeinschaft Diabetischer Fuß“ der Deutschen Diabetesgesellschaft dokumentieren eine niedrige Major-Amputationsrate von < 4 % und finden beispielhaft in der nationalen Versorgungsleitlinie Erwähnung www.ag-fuss-ddg.de
 
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