Krause und Pachernegg
Verlag für Medizin und Wirtschaft
Artikel   Bilder   Volltext

Mobile Version
A-  |   A  |   A+
Werbung
 
Praxisrelevanz
Moebus S et al.
Erhöhter Blutdruck und abdominale Adipositas sind die häufigsten Faktoren des metabolischen Syndroms in einer Kohorte von 35.869 Patienten in der primärärztlichen Versorgung

Journal für Hypertonie - Austrian Journal of Hypertension 2008; 12 (2): 7-11

Volltext (PDF)    Summary    Praxisrelevanz    Abbildungen   

Bei Männern ist in allen Altersbereichen ein erhöhter Blutdruck vor einer abdominalen Adipositas der häufigste Faktor des MetS, bei Frauen spielt eine abdominale Adipositas vor allem in jüngeren Jahren eine dominierende Rolle, dagegen ist ein erhöhter Blutdruck erst im höheren Alter das häufigste Einzelkriterium des MetS. Deutliche alters- und geschlechtsspezifische Unterschiede sind erkennbar, die alters- und geschlechtsspezifische Grenzwerte sinnvoll erscheinen lassen. Insgesamt legt die Häufigkeit und relative Bedeutung von abdominaler Adipositas und arterieller Hypertonie für das MetS ein intensives Screening von Patienten mit diesen leicht diagnostizierbaren Kriterien auf weitere Risikofaktoren nahe. Während bei jüngeren Patienten niedrige HDL-C-Werte und erhöhte Triglyzeride häufig sind, wird man im höheren Alter vor allem Störungen des Glukosestoffwechsels finden. Diese Daten unterstreichen die Bedeutung vor allem der abdominalen Adipositas für ein „visuelles“ Screening in der hausärztlichen Versorgung.
 
copyright © 2003–2017 Krause & Pachernegg GmbH | Sitemap | Impressum
 
Werbung