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Praxisrelevanz
Moser U et al.
DFP: Therapie der Alzheimer-Demenz: Status quo und Zukunftsperspektiven

Journal für Neurologie, Neurochirurgie und Psychiatrie 2010; 11 (4): 72-78

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DFP/CME-Akademie der Ärzte

Aktuell sind 3 Wirkstoffe aus der Klasse der Acetylcholinesterasehemmer (AChE-I) und Memantin zur symptomatischen Behandlung der kognitiven Symptome im Rahmen einer Alzheimer-Demenz (AD) am Markt. Die AChE-I (Donepezil, Rivastigmin, Galantamin) sind für die leichte (MMSE > 20) und mittelgradige (MMSE 10–20), sowie Memantin für die Behandlung der mittelgradigen und schweren AD zugelassen. Diese Wirkstoffe sind auch wirksam bei demenzassoziierten Verhaltensstörungen, wie depressiven Symptomen, Agitation und psychotischen Symptomen. Alternative Verabreichungsformen, wie z. B. transdermal wirksame Systeme, ermöglichen eine nebenwirkungsärmere Verabreichung. Weiters sollten bei Verhaltensstörungen gut verträgliche und interaktionsarme Medikamente eingesetzt werden. Für psychotische Symptome im Rahmen der AD ist lediglich Risperidon zugelassen. Es besteht die Hoffnung, dass in den nächsten Jahren einige neue Substanzen mit zum Teil auch krankheitsmodifizierendem Wirkmechanismus zugelassen werden. Derzeit befinden sich bereits einige Wirkstoffe in der Phase III der klinischen Entwicklung. Ob und wie effizient diese neuen Medikamente sein werden, wird sich in Zukunft erweisen.
 
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