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Praxisrelevanz
Schindler K, Pernicka E
Malnutrition im Krankenhaus: Die „nutritionDay“-Realität

Journal für Klinische Endokrinologie und Stoffwechsel - Austrian Journal of Clinical Endocrinology and Metabolism 2011; 4 (4): 24-28

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- Die krankheitsassoziierte Mangelernährung betrifft noch immer 20–40 % der stationären Patienten und ist mit einem negativen Outcome assoziiert.
- Ein schlechter Ernährungsstatus kann auch übergewichtige und adipöse Patienten betreffen.
- Bei stationärer Aufnahme sollte jeder Patient gewogen und hinsichtlich eines Mangelernährungsrisikos gescreent werden. Dafür stehen einfache und schnell durchführbare Screening-Methoden zur Verfügung.
- Die Nahrungsaufnahme von Risikopatienten sollte mittels Tellerprotokoll dokumentiert werden.
- Die ernährungstherapeutische Behandlung von Patienten mit Mangelernährung bzw. einem Risiko für eine Mangelernährung muss Teil der medizinischen Therapie sein.
- Strukturelle Maßnahmen wie flexiblere Bestellsysteme, ernährungsmedizinische Kennzahlen im Qualitätsmanagement, Dokumentation des Ernährungsstatus im Entlassungsbrief etc. können die Erkennung und Behandlung mangelernährter Patienten erleichtern.
- Die regelmäßige Teilnahme am „nutritionDay“ ermöglicht die Beurteilung der Ernährungsversorgung einer Station im zeitlichen Verlauf und den Vergleich mit anderen Stationen der gleichen Fachrichtung.
 
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