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Zyriax BC, Windler E  
Welche Nahrungsergänzungsmittel braucht die Frau nach der Menopause?

Journal für Gynäkologische Endokrinologie 2012; 6 (3) (Ausgabe für Österreich): 5-11
Journal für Gynäkologische Endokrinologie 2012; 6 (3) (Ausgabe für Schweiz): 5-11

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Abb. 1: Supplemente - Frau Abb. 2: Energiebedarf - Frau Abb. 3: Mikronährstoffe - Frau Abb. 4: Mortalität - Frau Abb. 5: Vitaminsupplemente Abb. 6: Mortalität - Supplementierung Abb. 7: Supplementierung - Mortalität Zum letzten Bild



Keywords: AlterEndokrinologieHerzkreislaufKrebsMenopauseMineralstoffeOsteoporosePräventionStoffwechselVitamin

Nahrungsergänzungsmittel wie Vitamine, Mineralien, Omega-3-Fettsäuren und einige weitere Substanzen finden in den westlichen Ländern weite Verbreitung. In Deutschland nehmen 40 % der Frauen > 50 Jahre regelmäßig Supplemente in der Absicht ein, eine adäquate Versorgung zu gewährleisten oder chronische Krankheiten zu vermeiden. Die Mehrheit der Verbraucher berät sich nicht mit ihrem Arzt, was zu inadäquater Dosierung, potenziellen Nebenwirkungen und Interaktionen mit Medikamenten führen kann. Im Unterschied zu Medikamenten dürfen Supplemente ohne Nachweis ihrer Wirksamkeit durch klinische Studien vertrieben werden. Bisher ist die Evidenz für die meisten Supplemente unzureichend, um ihre Anwendung zur Prävention von Krebs oder Herz-Kreislauferkrankungen zu empfehlen. Die Daten von Beobachtungsstudien sind widersprüchlich und Informationen aus randomisierten, kontrollierten Studien fehlen. Daher ist der allgemeine Gebrauch von Supplementen im täglichen Leben eine Gratwanderung zwischen Nutzen und Risiko. Hinsichtlich einer Osteoporose-Prophylaxe werden regelmäßige körperliche Aktivität und eine ausreichende Versorgung mit Kalzium aus der Nahrung und gegebenenfalls eine Supplementierung von Vitamin D empfohlen, insbesondere für Frauen nach der Menopause. Weiterhin ist unter älteren Frauen ein Mangel an Vitamin B12 aufgrund ungenügender Versorgung oder atrophischer Gastritis verbreitet. Mehr Information ist zur Einschätzung des Stellenwertes von Omega-3-Fettsäuren und B-Vitaminen zum Erhalt kognitiver Funktionen erforderlich.
 
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