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Penesová A et al.  
Insulin Sensitivity in Young Patients with Hypertension Devoid of Conventional Risk Factors

Journal für Hypertonie - Austrian Journal of Hypertension 2013; 17 (1): 15-19

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Abb. 1: Insulin-Sensitivity



Keywords: FettleibigkeitHypertonieInsulinsensitivitätMetabolisches Syndromhypertensioninsulin sensitivitymetabolic syndromeobesity

Insulinsensitivität bei jungen Patienten mit Hypertonie frei von herkömmlichen Risikofaktoren
Hintergrund und Ziele: Der Begriff Metabolisches Syndrom bezeichnet eine Konstellation von Faktoren, die das individuelle Risiko für kardiovaskuläre Morbidität und Mortalität erhöhen. Insulinresistenz und die damit verbundenen Veränderungen werden als eine Verbindung zwischen Übergewicht und Herz- Kreislauf-Erkrankungen betrachtet. Das Ziel unserer Studie war es, den Zusammenhang der Marker für Insulinsensitivität zu untersuchen und zwar in einer Gruppe von jungen Patienten mit Hypertonie frei von anderen metabolischen Risikofaktoren und bei fettleibigen, ansonsten gesunden Probanden im Vergleich zu gesunden Probanden mit normalem Blutdruck. Methoden: 20 Männer mit Hypertonie (HT), 21 Männer mit Adipositas (OB) und 23 gesunde Kontrollpersonen haben sich dem oralen Glukose- Toleranztest unterzogen. Die Insulinsensitivitätsindizes nach Matsuda (ISIMAT) und nach Cederholm und Wibell (ISICED) sowie auch IRHOMA wurden berechnet. Das Lipidprofil wurde in den basalen Blutproben gemessen. Ergebnisse: Alle HT und Kontrollpersonen zeigten eine normale Glukosetoleranz, aber 5 fettleibige Personen hatten eine gestörte Glukosetoleranz. Trotz normaler Glukosetoleranz hatten HT-Patienten niedrigere ISIMAT, ISICED und höhere IR-HOMA-Werte als die Kontrollen, waren aber vergleichbar mit der OB-Gruppe. 65 % der jungen schlanken HAT-Patienten und 70 % der OB, aber ansonsten gesunden Probanden zeigten ? 3 Merkmale des Metabolischen Syndroms. Schlussfolgerungen: Junge schlanke Patienten mit Bluthochdruck ohne andere metabolische Risikofaktoren zeigten Anzeichen von Insulinresistenz und metabolische Abnormalitäten typisch für das Kardiometabolische Syndrom, vergleichbar mit fettleibigen Probanden. Mit früher Lebensstiländerung könnte die Entwicklung des vollständig ausgeprägten Metabolischen Syndroms bei jungen Hypertonikern und übergewichtigen Probanden verhindert oder verzögert werden.
 
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