Krause und Pachernegg
Verlag für Medizin und Wirtschaft
Artikel   Bilder   Volltext

Mobile Version
A-  |   A  |   A+
Werbung
 
Summary
Stepan V  
(Subklinischer) Hyperkortisolismus als mögliche endokrine Hypertonieursache

Journal für Hypertonie - Austrian Journal of Hypertension 2013; 17 (2): 55-58

Volltext (PDF)    Summary    Praxisrelevanz   




Keywords: adrenales Inzidentalomarterielle HypertonieCushing-Syndromsubklinischer Hyperkortisolismus

Selten, aber doch kann eine arterielle Hypertonie durch eine endokrine Ursache bedingt sein. Das Cushing-Syndrom in seinem Vollbild stellt sicherlich eine sehr seltene Ursache dar, gibt jedoch aufgrund der klinischen Merkmale Hinweise zur Diagnose. Deutlich schwieriger ist die Diagnose eines klinisch nicht präsenten, sondern nur laborchemisch feststellbaren, so genannten subklinischen Hyperkortisolismus. Die Häufigkeit eines solchen wird in der Literatur mit ca. 5–30 % bei Patienten mit adrenalen Inzidentalomen (zufällig entdeckten Raumforderungen der Nebenniere) beschrieben, die wiederum in ca. 4 % der Bevölkerung vorkommen. Bezüglich der Diagnose eines subklinischen Hyperkortisolismus gibt es bis dato noch keine standardisierten Diagnosepfade, auch bezüglich des eventuellen Vorteils einer chirurgischen Therapie gibt es noch keine einheitlichen Empfehlungen. Im Folgenden wird auf die Datenlage eingegangen und ein mögliches diagnostisches und therapeutisches Vorgehen dargestellt.
 
copyright © 2003–2017 Krause & Pachernegg GmbH | Sitemap | Impressum
 
Werbung