Krause und Pachernegg
Verlag für Medizin und Wirtschaft
Artikel   Bilder   Volltext

Mobile Version
A-  |   A  |   A+
Werbung
 
Summary
Barkmann R  
Quantitativer Ultraschall

Journal für Mineralstoffwechsel & Muskuloskelettale Erkrankungen 2013; 20 (2): 46-50

Volltext (PDF)    Summary    Praxisrelevanz    Abbildungen   

Abb. 1a-c: Quantitativer Ultraschall Abb. 2a-b: Quantitativer Ultraschall Abb. 3: Quantitativer Ultraschall



Keywords: FrakturprädiktionKnochenmaterialeigenschaftenquantitativer Ultraschall

Methoden des quantitativen Ultraschalls (QUS) sind parametrische Verfahren zur Bestimmung von Knocheneigenschaften mittels Analyse von Schallwellen nach Durchquerung des Knochens oder eines Teils davon. Dabei existieren verschiedene Verfahren, je nach Art des Knochens und der Durchschallungsrichtung. Die Quertransmission durch den Kalkaneus hat sich als bestes Verfahren zur Prädiktion osteoporotischer Frakturen erwiesen, mit einer mit der DXA vergleichbaren Prädiktionskraft. Solange es aber noch keine Studien über die medikamentöse Frakturreduzierung in einer Patientengruppe gibt, die ihre Therapieempfehlung anhand von QUS-Kriterien erhalten hat, kann keine Therapie anhand einer QUS-Messung ohne DXA-Messung empfohlen werden. QUS am Kalkaneus korreliert stark mit der Knochendichte am selben Messort, aber schwach mit der Dichte an anderen Messorten wie dem Femur oder der Wirbelsäule, weshalb auch keine Diagnose der Osteoporose mit QUS möglich ist. Neuere Entwicklungen zielen auf die Messung des proximalen Femurs, insbesondere des Schenkelhalses, und auf die Bestimmung von Knochenfestigkeitsparametern, die mit einer Knochendichtemessung nicht erfassbar sind.
 
copyright © 2003–2017 Krause & Pachernegg GmbH | Sitemap | Impressum
 
Werbung